Deshalb ist Schokolade wichtiger als Sex

Gesunde Ernährung / 5/5 (1)
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Umfragen haben es schon vermehrt bestätigt. Hätten Frauen die Wahl, ob sie in ihrem restlichen Leben auf Sex oder auf Schokolade verzichten müssten, so so fällt die Antwort immer sehr eindeutig aus. Zum Leid von uns Männern wird uns die Schokolade in aller Regel vorgezogen. Das kann man auch ohne Probleme wissenschaftlich erklären.

Frauen brauchen Schokolade. Es gibt Momente im Leben, da sind wir Männer einfach gut damit beraten besser eine Tafel irgendwo versteckt zu haben. Auch wenn wir das mit unserem männlichen Verständnis dieser Welt nicht erklären können, es ist wichtig… sehr wichtig! Ich weiß das jetzt und handle deshalb auch entsprechend. Bei uns gibt es immer Schokolade zu Hause. Natürlich gebe ich das nicht zu und hol sie nur im Notfall raus 😉

Dieses typische Frauenphänomen hat mich aber nicht losgelassen. Ehrlich gesagt, lange Zeit hab ich das Verlangen nach Schokolade lediglich als Ausrede betrachtet, um etwas zu Naschen zu bekommen. Inzwischen bin ich da etwas schlauer – es liegt am Serotoninspiegel. Er ist auch für Stimmungsschwankungen und einiges mehr verantwortlich. Ihr Männer auf dieser Welt tut euch also echt einen Gefallen immer einen Vorrat parat zu haben. Man(n) weiß ja nie.

Der Hintergrund ist folgender: Das männliche und das weibliche Gehirn unterscheiden sich in manchen Dingen doch recht deutlich. Nicht nur beim Einparken oder manch anderen Selbstverständlichkeiten, auch in Bezug auf das gebildete Serotonin. Frauen produzieren davon nur etwa halb so viel wie wir Männer. Schlimmer noch, nach dem Eisprung fällt der Serotoninspiegel nochmal stärker ab. Damit ist nicht nur die Energie, sondern auch die Laune im Keller. Habt ihr sicher schon gemerkt.

Das ist aber gar nicht so schlimm. Frauen haben nämlich eine ganz natürliche Art und Weise entwickelt ihren Serotoninspiegel wieder zu heben und auch ihre Stimmung wieder ins Gleichgewicht zu bringen: Schokolade! Man mag es nicht glauben, jedoch wird durch Schokolade die selbe Gehirnregion aktiviert wie durch Kokain!

Auf den Trichter sind aber auch schon verschiedene Lebensmittelkonzerne gekommen. Deshalb suchen sie verzweifelt nach dem euphorisierenden und süchtig machenden Stoff. Je mehr man den Kunden davon verabreichen kann, desto fester kann auch eine legale Abhängigkeit zu den eigenen Produkten hergestellt werden. Ein Traum für jeden Verkäufer. Ich lass alle mal probieren und bin mir danach sicher, dass auch gekauft wird.

Einige dieser Stoffe hat man bereits in der Schokolade ausmachen können. Sie nennen sich Anandamide und erzeugen einen Rauschzustand, wie man ihn durch Cannabis kennt. Allerdings müsste man deutlich über 10 Kilo Schokolade essen, um in einen ähnlichen Rausch zu verfallen. Selbst der größte Schokoholik wird das nicht schaffen. Man ist sich aber sicher, dass die Anandamide nicht die einzige Ursache für die Schokoladensucht sind. An dem schokoladigen Hochgefühl beteiligt sich wahrscheinlich ein ganzer Cocktail an verschiedenen Substanzen. Die Lebensmittelkonzerne werden wohl fleißig weiter suchen müssen.

Lange Rede kurzer Sinn. Kommen wir zurück zu unseren Frauen. Wir Männer sollten erkennen, dass sie uns nicht brauchen wenn sie Schokolade haben. Deshalb rate ich mal besser von den Lebensmittelkonzernen zu lernen. Wenn wir schon kein anderweitiges Hochgefühl zu bieten haben, dann haben wir zumindest Schokolade daheim 😉

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1 Kommentare


  1. Aber der Effekt im Gehirn wird doch eher durch den Zucker ausgelöst, der in der Schokolade ist, oder?
    Also offensichtlich bin ich keine „echte“ Frau, denn ich hätte die Frage definitiv anders beantwortet. Nie wieder Sex? Ja dann bräuchte ich tatsächlich ne Menge Schokolade, um die schlechte Laune wieder wegzubekommen.
    Ich merke auf jeden Fall, dass ich weniger unausgeglichen bin, seitdem ich mich insgesamt ausgewogener und vitaminreicher ernähre! Die Umstellung war zwar am Anfang etwas holprig, aber seit ich regelmäßig euren Blog besuche und mir ein tolles Kochbuch gekauft habe (foodforfitness.de/kochbuch-gesundlecker/) klappt es mit dem selber kochen – sogar für die Arbeit!!

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