Fairfood Kochbuch (gratis)

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Wer ist der größte Klimasünder auf der Erde? Es ist weder die Öl- und Kohleindustrie, noch der Verkehr zu Luft, Wasser oder Land. Bis zu 50% der weltweiten klimarelevanten Emissionen stammen von unserer Ernährung. Sich klimaschonender zu ernähren ist aber nicht schwer und zudem ein wahrer Genuss – Fairfood macht’s möglich!

Das Fleisch und die Milch macht’s

Wer weiß, woher der enorme ökologische Fußabdruck unserer Ernährung stammt, der kann diesem auch zielgerichtet entgegensteuern. Es sind vor allem Fleisch- und Milchprodukte, die besonders negativ in der Klimabilanz auffallen. Pflanzliche Lebensmittel kommen mit einem zum Teil 1000-fach geringerem ökologischen Fußabdruck aus. Wir gehen hier immer den Umweg über das Tier, welcher eigentlich nicht notwendig wäre. So verfüttern wir bereits die 10-fache Menge an der Nahrung, die wir uns durch den Fleischkonsum wiederholen, um das Tier überhaupt erst zu ernähren. Gerade Rinder emittieren zudem selbst Methan in enormen Mengen, welche bei allein in Deutschland über 12 Millionen lebenden Rindern erheblich ins Gewicht fallen.

FAIRFOOD Video

Wasser – Der Quell des Lebens

Ohne Wasser sind wir nicht überlebensfähig. Natürliches, sauberes Trinkwasser ist bereits heute Mangelware. Noch bevor die Auswirkungen des Klimawandels uns treffen werden, werden wir mit dem Wasser zu kämpfen haben. Das kann wörtlich genommen werden, da man davon ausgeht, dass zukünftige kriegerische Auseinandersetzungen immer mehr ihren Ursprung in der Verteilung von Trinkwasserreserven haben werden. Unsere Nahrungsmittelindustrie in Verbindung mit unserer Ernährungsweise ist einer der größten Trinkwasserverschwender, dem mit ganz einfachen Mitteln entgegengewirkt werden kann.

Ohne Genuss werden wir nichts andern können

Die Umstellung auf eine klimafreundlichere Ernährungsweise kann man nicht erzwingen. Vielmehr ist es der Genuss und die innere Überzeugung, welche den ersten Schritt vereinfachen helfen. Mit dem kostenlosen Fairfood-Plan haben wir eine Anleitung erstellt, die euch dabei helfen soll sich ökologisch unbedenklicher zu ernähren. Dabei liegt ein entscheidendes Hauptmerkmal bei der Erstellung der Gerichte und dessen Geschmack. Es ist der Genuss, der die Menschen treibt!

Rezept FAIRFOOD Sellerieschnitzel

 

Fairfood – Das Prinzip

Der Fairfood-Plan basiert auf drei einfachen und leicht nachzuvollziehenden Grundüberlegungen. So werden ausschließlich pflanzliche Lebensmittel verwendet, um den ökologischen Fußabdruck so gering wie möglich zu halten. Alle Zutaten sind regional verfügbar und zuletzt noch der Saison angepasst. Dadurch werden lange Transportwege minimiert und wertvolle Ressourcen geschützt.

Die Bilanz von Fairfood

Wer sich auch nur eine Woche fair ernährt, kann bereits einen erheblichen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leisten. Im Vergleich zu der deutschen Durchschnittsernährung werden auf diese Weise pro Person innerhalb einer Woche 20 m² fruchtbare Ackerböden geschützt, 21 kg CO2 vermieden und zuletzt ganze 12.000 Liter Trinkwasser eingespart. Würde jeder Deutsche sich auch nur eine Woche fair und damit klimaschonend ernähren, so könnten wir

  • genug CO2 einsparen, um 350.000 mal die erde zu umrunden
  • fruchtbare Ackerflächen von der Größe Hamburgs und Berlins schützen und
  • Trinkwasser für eine Milliarde Menschen sichern!

Kaum auszumalen, was wir erreichen könnten, würde Fairfood zur normalen Ernährung werden!

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