Orangensaft – Was steckt dahinter?

Gesunde Ernährung / 5/5 (4)

Orangensaft ist einer der begehrtesten Fruchtsäfte in Deutschland. Genaugenommen ist er in seiner Beliebtheit nur noch vom Apfelsaft übertroffen. Dabei wird das Gute im Orangensaft meist auf den Vitamin C Gehalt reduziert. Mal sehen, ob Saft nicht doch ein bisschen mehr zu bieten hat, als einfach nur Vitamin C.

Macht Orangensaft dick?

Zu Beginn räumen wir aber erst einmal mit einem gängigen Vorurteil gegenüber Orangensaft auf. Es heißt immer Orangensaft mache aufgrund seines hohen Gehaltes an Fruchtzucker dick. Diese Meinung hält sich unvermindert hartnäckig, sämtliche Untersuchungen zeigen bei einem moderaten Konsum jedoch andere Ergebnisse. In verschiedenen Studien wurden bereits Gewichtsveränderungen in Bezug auf den regelmäßigen Genuss von Orangensaft untersucht. Dabei zeigt sich, dass die teilnehmenden Probanden in der Regel keinerlei Veränderungen zeigen.

Wie es dazu kommt kann noch nicht zu 100% wissenschaftlich erklärt werden. Man geht jedoch davon aus, dass Orangensaft eine appetitregulierende Wirkung besitzt. Darüber hinaus konnte beobachtet werden, dass Orangensafttrinker häufiger zu Obst und Gemüse greifen und sich ausgewogener ernähren.

Orangen und der Eisenhaushalt

Insbesondere bei Menschen, welche sich größtenteils pflanzlich ernähren, ist das Thema Eisenaufnahme ein Großes. Eisen aus pflanzlichen Lebensmitteln kann nicht ganz so gut genutzt werden, wie dies bei tierischem Eisen der Fall ist. Daher spielt eine Optimierung der Eisenaufnahme bei Vegetariern und Veganern eine wichtige Rolle.

Orangensaft kann dafür sorgen, dass pflanzliches Eisen vom Körper besser aufgenommen werden kann. Hierfür empfiehlt es sich, zu einer eisenhaltigen Mahlzeit einfach ein Glas Orangensaft zu trinken. Es ist das in Orangensaft enthaltene Vitamin C, welches die Eisenaufnahme verbessert.

Um zu verstehen was Orangensaft so gut macht, muss man sich das Getränk allerdings ein wenig über den Vitamin C Tellerrand hinaus ansehen. Vitamine sind nur ein Teil der ganzen Wahrheit. Orangensaft ist in der Tat ein kleines Power-Getränk.

Inhaltsstoffe von Orangensaft

Orangensaft trägt viele Inhaltsstoffe in sich. Neben Vitaminen und Mineralstoffen befinden sich darunter auch sekundäre Pflanzenstoffe. Alle Inhaltsstoffe können wir euch hier gar nicht im Detail aufzählen, jedoch möchten wir euch die wichtigsten etwas näher beschreiben.

Ganz klar steht an oberster Stelle das Vitamin C. Nicht nur für die Eisenaufnahmen, auch für unsere Knochen oder Blutgefäße ist Vitamin C unerlässlich. Zudem hält uns Vitamin C als natürlicher Aktivator fit und wach. Bereits ein kleines Glas mit etwa 150 ml Orangensaft kann über 50 Prozent unseres täglichen Vitamin C Bedarfs ausfüllen.

Folat kennen wohl die Wenigstens, dabei ist das wasserlösliche Vitamin unerlässlich für unsere Gesundheit. Besser bekannt als Folsäure. Es reguliert unsere Zellteilung oder auch die Bildung von roten Blutkörperchen. Neben Hülsenfrüchten oder grünem Blattgemüse bildet Orangensaft eine Einnahmequelle für unseren Folat-Haushalt.

Des Weiteren trägt Orangensaft zu unserer Kaliumversorgung bei. Der Mineralstoff reguliert unseren Blutdruck und noch viel wichtiger, unseren Säure-Base-Haushalt. Studien zeigen, dass die Kaliummenge eines Glases Orangensaft die Anzahl der auf Bluthochdruck resultierenden Todesfälle um ein Viertel reduzieren könnte.

Die bioaktiven Inhaltsstoffe: Carotinoide und Flavonoide

Immer mehr bioaktive Stoffe kommen ins Zentrum der aktuellen Gesundheitsforschung. Sie können unserem Körper helfen chronische Erkrankungen oder Stoffwechselerkrankungen vorzubeugen. So können sie unseren Cholesterinspiegel senken, wirken gefäßschützend oder regulieren den Blutdruck. Die beiden wichtigsten Bioaktivstoffe in Orangensaft sind die Carotinoide und Flavonoide.

Gerade bei den Carotinoiden ist Orangensaft eine Bezugsquelle für uns. Zudem ist die Bioverfügbarkeit der Carotinoide im Orangensaft sogar doppelt so hoch wie in normalen frischen Orangen. Grund hierfür ist die thermische Behandlung des Saftes. Bei den Flavonoiden verhält es sich ein wenig anders. Zwar enthält der Saft weniger davon, als die Originalfrucht, allerdings zeigt sich, dass Flavonoide aus Orangensaft besser vom Körper aufgenommen werden können.

Unser Fazit: Orangensaft ist gesund

Wer Orangensaft mit einem Fruchtgehalt von 100% kauft, der kann seinem Körper etwas Gutes tun. Bereits ein kleines Glas kann den gesunden Start in den Tag fördern. Vielleicht sollten wir wieder öfter unser Frühstück mit einem fruchtig leckeren Orangensaft beginnen. Über den Vitamin C Booster erhalten wir so ganz einfach noch eine ganzes Sammelsurium an weiteren wertvollen Inhaltsstoffen des Orangensaftes mit.

 

Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit Fruit Juice Matters (Sponsored Post)

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