Rage Yoga – Schreien statt Om!

Bewegung / 5/5 (8)
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Es zeichnet sich ein neuer Trend in der Yogawelt ab. Anstatt den gewohnten weichen und harmonischen Klängen wird Metal im Hintergrund gespielt und das Om durch lautes Schreien ersetzt. In etwa so lässt sich Rage Yoga beschrieben.

Nicht jeder kann durch Ruhe und Harmonie seinen notwendigen Ausgleich finden. Manch einer braucht es lauter und aggressiver. Die Wut muss entweichen, um Platz für etwas Neues zu schaffen. Das ist der Ausgangspunkt von Rage Yoga.

Es kommt aus Calgary in Kanada. Dort entwickelte die erst 25 Jahre junge Lindsay Istace diese völlig neue Art des Yoga. Dabei wird es nach einer kurzen Aufwärmphase mit Atemübungen richtig laut. Es wird geschrien, geflucht und gebrüllt. Statt den sonst harmonisch ineinander gleitenden Bewegungen, setzt das Rage Yoga deshalb auch gerne auf Kicks, welche eher auf Kampfsport erinnern. Aber auch die Fans von Hatha und Co. kommen auf ihre Kosten, denn im Grund bleiben die bekannten Übungen erhalten.

Bei diesem Ansatz wundert es auch nicht, dass sich Rage Yoga in einem Hinterzimmer einer Kneipe entwickelt hat. In Kanada hat die Gründerin der neuen Yoga Art bereits großen Zuspruch gefunden. Auch Menschen, die normalerweise mit Yoga nichts anfangen können, werden davon angesprochen.

Langsam aber sicher schwappt die Rage Yoga Welle auch nach Deutschland. Ein Versuch ist es auf jeden Fall wert! Wer wünscht sich denn nicht, einmal so richtig Dampf abzulassen und den Stress des Alltags herauszubrüllen?

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