Weltkatzentag: Haustiere als Klimakiller

Heute ist Weltkatzentag. Also süße Bilder und Liebeserklärungen überall. Dabei sollte man sich besonders an diesem Tag auch mal vor Augen halten, welche Folgen die Haltung von Haustieren für die Umwelt hat. Denn nicht nur wir Menschen haben einen immensen ökologischen Fußabdruck, der den Klimaschutz quasi mit Füßen tritt: Auch unsere Haustiere haben hier einen größeren Einfluss, als man vielleicht denkt.

Lebensmittelproduktion hat weitreichende Konsequenzen für unsere Umwelt, Massentierhaltung ist ein Klimakiller. Das ist auch der Ansatz für unsere Fairfood-Kampagne

Gerade ist ein Studie erschienen, die die Umweltbelastung von Hauskatzen und -hunden in den USA untersucht hat. Die Ergebnisse von Gregory Okin der University of California sind deutlich: Die etwa 163 Mio. Tiere verbrauchen etwa ein Drittel so viel Fleisch wie die Menschen dort. 25 bis 30 % der Umwelschäden durch Massentierhaltung wie Treibhausgase, Wasserverbrauch und Phosphate gehen aufs Konto der geliebten Vierbeiner.

Nun werden für Futter von Haustieren zwar oft Fleischreste verwendet, die von Menschen nicht konsumiert werden können. Aber der Trend geht eindeutig hin zu Luxus-Produkten, die eben keine Abfälle sind – sondern speziell für die Tiere produziert werden. Katzen und Hunde werden oft wie Menschen verköstigt. Allein die Umweltbelastung durch die Fäkalien ist immens. Gregory Okin schätzt, die Klimabelastung durch Hunde und Katzen in seinem Land entspricht der von 60 Mio. US-Amerikanern.

Was tun? Alle Haustiere abschaffen?

Zunächst ist wichtig, sich über die Folgen von Haustierhaltung bewusst zu werden. Denn viele Dinge kann man ändern, ohne den Tieren zu schaden:

  • Premium-Futter ist nicht nötig. Weder Steaks vom Metzger, noch Luxus in Dosen.
  • Katzenstreu gibt es bio, also zu 100 % biologisch abbaubar.
  • Einen großen Einfluss hat hier auch Überfütterung. Den Tieren wird einfach zu viel vorgesetzt, das Übergewicht macht die nicht artgerechte Haltung nur noch schlimmer.
  • Wenn man gar kein Haustier hat, aber eines möchte: Warum nicht ein Pflanzenfresser?
  • Vielleicht finden sich aber auch Hundehalter im Freundeskreis, die sich freuen, wenn man sich etwas kümmert. Denn viele Menschen davon insgeheim überfordert – die überfüllten Tierheime sprechen da eine deutliche Sprache.

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