Rückruf: Schimmelgefahr in Bio Verde Isana „Pesto pomodoro“

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Die Firma Isana NaturFeinkost GmbH ruft in Frankreich das Produkt „Pesto pomodoro“ der Marke „Bio Verde Isana“ aufgrund potentieller Schimmelbildung im Bereich des Verschlusses zurück.

Rückruf „Pesto pomodoro“ von „Bio Verde Isana“

Betroffen von dem Rückruf ist das Produkt „Pesto pomodoro“ der Produktionslinie „Bio Verde Isana“ im 165 g-Glasbehältnis mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) zwischen dem 07.05.2018 und dem 29.052018 und der Europaen Article Number (EAN) 4000915102567. Kunden, die einen dieser Artikel erworben haben, werden angehalten das Produkt vorsorglich nicht zu verzehren oder vor dem Konsum auf einen Schimmelbefall zu prüfen. Das Pesto kann in der jeweiligen Einkaufsstätte reklamiert werden. Kunden erhalten dann den vollen Kaufbetrag zurück.

Stiller Rückruf in Deutschland

Der öffentliche Rückruf erfolgte bereits im März und ausschließlich in Frankreich, obwohl das Produkt auch in Deutschland vertrieben wird. Hier wurde ein sogenannter „stiller Rückruf“ vollzogen, wie man ihn auch aus der Automobilbranche kennt. Dabei wird ein bekannter Mangel nicht öffentlich gemacht, sondern beispielsweise Kunden direkt angeschrieben. Solche nichtöffentlichen Rückrufaktionen sind nur in solchen Fällen möglich, wo keine direkte Gefahr durch die Verwendung eines Produktes entsteht. Schlimmelpilze beeinträchtigen vor allem die Sensorik und den Geschmack von Nahrungsmitteln. Zudem bergen sie vor allem durch Mykotoxine gewisse gesundheitliche Risiken, die bei einer normalen Verzehrmenge in der Regel nicht direkt lebensbedrohlich sind. Allerdings stehen sie im Verdacht Krebs auszulösen, das Immunsystem zu schwächen, das Erbgut zu schädigen oder zu allergischen Reaktionen zu führen. Es ist also indiziert, von Schimmel befallene Lebensmittel zu entsorgen. Bei den meisten Lebensmitteln reicht es nicht aus, die befallene Stelle großzügig zu entfernen, da sich der Schimmel, vor allem in feuchten Produkten, für das menschliche Auge unsichtbar ausbreitet. Auch im Falle des Pestos, sollte man sicherheitshalber auf den Genuss verzichten.

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