Glyphosat: Merkel rügt Landwirtschaftsminister Schmidt

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Die Mehrheit der Deutschen ist gegen eine Verlängerung des umstrittenen Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat. Entsprechend groß ist die Empörung in der Bevölkerung. Trotz interner Absprachen und expliziten Einspruchs von Umweltministerin Hendricks hat sich Landwirtschaftsminister Schmidt für eine Verlängerung ausgesprochen.

Eigentlich hätte sich Deutschland bei der Abstimmung enthalten sollen. So war es zumindest in der Bundesregierung abgesprochen. Schmidt hat sich über diese Entscheidung hinweggesetzt und eigenverantwortlich gegen Absprachen und für die Verlängerung von Glyphosat auf EU-Ebene entschieden.

Jetzt hat sich auch die Kanzlerin diesbezüglich zu Wort gemeldet und rügte ihren Parteikollegen deutlich: „Dies entsprach nicht der Weisungslage, die von der Bundesregierung ausgearbeitet war“. Mit dieser Entscheidung krönte Schmidt seine bisher ohnehin zweifelhafte Amtszeit.

Man kann nur hoffen, dass bei derartig weitreichenden Verstößen gegen interne Absprachen eine weitere Amtszeit für Landwirtschaftsminister Schmidt in Frage gestellt wird. Wer derart unverantwortlich mit der Gesundheit und Biodiversität seines Landes umgeht, wird dem Amt des Lebensmittel- und Landwirtschaftsministers definitiv nicht gerecht.

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