Woher kommt die Volkskrankheit Bluthochdruck

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Es ist Fakt, dass mittlerweile schon fast die Hälfte aller erwachsenen Menschen in der Bundesrepublik an der Volkskrankheit Bluthochdruck leiden. Allerdings sind sich viele ihrer eigenen Erkrankung nicht einmal bewusst. Aber was kann man dagegen tun und woran liegt es, dass mittlerweile so viele Menschen daran leiden?

Bluthochdruck hat sich in Deutschland zu einer Volkskrankheit entwickelt. Aber was kann jeder einzelne dagegen unternehmen und woher kommt das?

Bluthochdruck – das kann ich tun?

Gegen Bluthochdruck kann jeder Einzelne vorbeugen, aber auch agieren, wenn es schon soweit ist. Es gilt seinen eigenen Lebensstil gesundheitlich zu optimieren. Das fängt bei der eigenen Ernährung an. So empfiehlt es sich ein mediterane und fettreduzierte Kost zu sich zu nehmen. Dazu gehören neben viel Obst und Gemüse auch eine Reduzierung des eigenen Kochsalzkonsums. Damit lässt sich auch Übergewicht bekämpfen, was ebenfalls häufig zu Bluthochdruck führen kann. Unbedingt zu empfehlen ist darüber hinaus regelmäßige körperliche Betätigung, der Verzicht auf Nikotin und ein lediglich mäßiger Alkoholkonsum.

Bluthochdruck durch zu viel Salz

Warum ist Bluthochdruck zu einer wahren Volkskrankheit geworden? Bei einer möglichen Erklärung dafür sind sich Experten einig. Wir nehmen grundsätzlich viel zu viel Kochsalz zu uns. Das trifft auf etwa 50 Prozent der gesamten Bevölkerung zu. Empfohlen werden nicht mehr als 6 Gramm pro Tag. Allerdings hat sich das Ernährungsverhalten vieler Menschen im Vergleich zu früher stark gewandelt. Immer mehr greifen zu Fertiggerichten oder Fast Food, was wie auch das Kantinenessen meist sehr salzhaltig ist. Wer sich ausschließlich auf diese Art und Weise ernährt hat auch keinen Einfluss wie viel Salz er zu sich nimmt, weil man selbst nicht regulierend eingreifen kann

Selbst die Weltgesundheitsorganisation macht sich inzwischen für eine Reduzierung des Kochsalzverbrauchs stark. Ansetzen will sie vor allem bei der Industrie, den Kantinen oder auch den Restaurants. Sie sollen mit weniger Salz würzen. Zusätzlich wird gefordert, dass Ärzte ihre von Bluthochdruck erkrankten Patienten verstärkt dazu motivieren ihren Lebensstil zu ändern. Ihnen sollen mögliche Alternativen zu Convenience Produkten, Fast Food und Co. aufgezeigt werden.

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2 Kommentare


  1. Hallo ihr Drei,
    habe im ft von Eurem genialen Fairfood Plan gelesen und finde das einen tollen Anfang, um auf die vielfältigen Missstände in dieser Welt zu sensibilisieren. Das ist der eine Aspekt. Der andere ist ein leistungsfähigerer Organismus und das zurückdrängen von Krankheiten, die durch unsere industriel veränderte Nahrung unser ganzes Leben auf den Kopf stellen.
    Ich habe rheumatoide Arthritis und konnte vor einiger Zeit Kortison und Immunsuppresiva komplett absetzen nach einer rigorosen Nahrungsumstellung in Richtung vegetarisch/vegan. Würde man soetwas öffentlich kommunizieren, würde die Pharmaindustrie den Bach runtergehen, oder ich ins Gefängnis 😉
    Inzwischen bin ich ein ziemlich unbequemer „Ernährungsapostel“ geworden, der nachhaltige, regionale,, konsequent biologisch angebaute Nahrungsmittel bevorzugt.
    Macht weiter so! Die Zeit in dieses Projekt ist gut investiert!
    Viele Vegigrüße aus Baunach
    Birgit


    1. Hallo Birgit,
      unbequeme Ernährungsapostel braucht die Welt! Leider kommen auch wir immer wieder in diese Situation (auch wenn wir das eigentlich nicht beabsichten) unbequem zu sein und die Folgen daraus zu spüren. Ich finde deine Geschichte sehr spannend und würde mich freuen, wenn du uns mehr darüber berichten könntest. Freie Meinungsäußerung ist nicht verboten und es wäre jetzt auch nicht das erste mal, dass wir böse Briefe von juristischen Abteilungen irgendwelcher Unternehmen erhalten 😛
      Was ich damit andeuten möchte! Wenn du Lust hast, dann schreib deine Geschichte auf und erzähle uns was du gemacht hast um deine Situation zu ändern. Wir essen gesund und möchten von gesundem Essen überzeugen. Vielen ist es leider nicht bewusst, was man alleine durch gesunde Ernährung erreichen kann. Wir könnten schlanker, gesünder und aktiver durch das Leben gehen ohne auf Genuss zu verzichten. Deine Geschichte ist super spannend und es würde mich wirklich freuen darüber berichten zu können!!!
      Falls du Interesse hast, dann schreibe mir einfach entweder in unser Kontaktformular oder unter kontakt@wir-essen-gesund.de
      Beste Grüße
      Daniel

      PS: Danke für das Lob zu Fairfood… wir machen weiter!

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