Kartoffeln

Herkunft, Pflanzen, Inhaltsstoffe, Kochen und Rezepte

Kartoffel - Alles über Kartoffeln

Kartoffeln: Was steckt eigentlich drin?

In 100g stecken diese wichtigen Inhaltsstoffe:

Nährwerte je 100g

  • Kalorien73 kcal
  • Brennwert304 kJ
  • Kohlenhydrate15 g
  • Ballaststoffe2,1 g
  • Fett g
  • Zucker0,7 g
  • Protein1,3 g
  • Wasser80 g

Vitamine in 100g Kartoffeln

  • C7 mg
  • A0,01 mg
  • B10,1 mg
  • B20,02 mg
  • B3 mg
  • B60,27 mg
  • B12 mg
  • E0,05 mg
  • D mg

Erfahre mehr über die Kartoffel, deren Herkunft, Anbau, Inhaltsstoffe und entdecke leckere Rezepte

Neben Reis, Mais und Getreide ist die Kartoffel eine der großen Kulturpflanzen, welche für die Ernährung der Menschheit angebaut werden. Trotz ihrer traditionsreichen Geschichte, ist die Kartoffel in Europa noch gar nicht so lange auf dem Speiseplan zu finden. Inzwischen ist sie jedoch längst zu einem festen Bestandteil der heimischen Küche geworden und es gibt Rezepte mit Kartoffeln in den vielfältigsten Varianten. Das ist nicht verwunderlich, denn die Inhaltsstoffe der Kartoffel sind zahlreich und bei ihrem Genuss schlagen nur wenige Kalorien zu Buche.

Die Herkunft der Kartoffel

Wie bei Tomaten, Bohnen, Mais oder dem Kürbis haben wir auch die Existenz der Kartoffel als Nutzpflanze den Ureinwohnern von Amerika zu verdanken. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass die ursprüngliche Wildkartoffel bereits vor 15.000 Jahren existiert haben muss, diese Urform unserer heutigen Kartoffel aber wahrscheinlich noch ungenießbar war. Erst mit der weiteren Züchtung wurde der Kartoffelgeschmack verbessert. Die Pionierarbeit leisteten hierbei die Inkas. Sie kultivierten die Kartoffel vor rund 9000 Jahren und machten sie damit für uns Menschen essbar.

Warum kultivierten die Inkas Kartoffeln?

In seiner Blütezeit war das Reich der Inkas riesig. Mit seinen fast 1 Millionen Quadratkilometer reichte es vom Äquator bis nach Chile. Viele Teile des Reiches waren dabei von den gewaltigen Bergen der Anden geprägt. Auf den Höhenlagen von oft 3000 bis 4000 Meter über dem Meeresspiegel sind die Böden zu schlecht und das Klima zu rau für den Anbau von Mais und vielen anderen Pflanzen. Anders ist das bei der Kartoffel, diese kann auch in dieser Höhe und den dortigen Temperaturen angebaut und kultiviert werden.

Auch heute finden sich in den Anden, dem Herkunftsort unserer Kartoffeln, noch knollenbildende Wildformen.

Die Kartoffel als schöne Blume

Die Kartoffel erreichte erstmals im 16. Jahrhundert das europäische Festland. Allerdings dachte hier noch keiner daran die schmackhaften Knollen zu essen. Das Interesse beschränkte sich zur damaligen Zeit nicht auf die Kartoffel als Frucht, sondern als Blume. Die Botaniker waren begeistert von der herrlichen weiß-lila-farbigen Blütenpracht. Es galt als seltene Kostbarkeit und wurde somit in den Gärten des Adels und der Fürsten gepflanzt, um dort vorrangig das Auge zu entzücken und nicht den Gaumen.

Kartoffeln pflanzen und ernten

Vor nur wenigen Jahrzehnten war es gang und gäbe, dass in den ländlichen Gegenden auch Kartoffeln im Garten angepflanzt worden. Dieser Trend zum eigenen Garten und damit auch zur Kartoffel erlebt gerade eine Renaissance. Hier auch ein kurzes Video, welches einen Überblick über den Kartoffelanbau und verschiedene Kartoffelsorten bietet.

Wann pflanzt man Kartoffeln?

Den richtigen Zeitpunkt, um im Freien Kartoffeln anzupflanzen entscheidet das Klima. Als Faustregel lässt sich sagen, dass der richtige Zeitpunkt zum Ausbringen der Pflanzkartoffeln gekommen ist, sobald keine Nachtfröste mehr zu erwarten sind. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, beginnt mit dem Pflanzen von Kartoffeln erst nach den Eisheiligen.

Um die Pflanzen später robuster gegen Krautfäule zu machen, könnt ihr die Saatkartoffeln vorkeimen lassen. Dazu braucht es nicht mehr, als die Kartoffeln, welche für die Aussaat bestimmt sind, einfach drei bis fünf Wochen vor dem Aussetzen im eigenen Garten an einem hellen Ort zu lagern. Kartoffeln vorkeimen lassen hat den zusätzlichen Vorteil, dass sie anschließend besser wachsen.

Wer mit dem Kartoffeln anbauen nicht so lange warten möchte, kann diese schon zum Frühlingsanfang in einer Kiste mit Erde groß ziehen. Diese sollte an einem möglichst warmen und sonnigen Platz gestellt werden. Später können die kleinen Pflanzen dann in den Garten umgepflanzt werden. Bei dieser Variante des Kartoffelanbaus ist es bereits ab Ende Juni mögliche die ersten Früchte zu ernten. Folglich wird das Beet wieder frei und schafft Platz für beispielsweise verschiedene Kohlsorten. Diesen bleibt in der Regel noch genug Zeit um schöne Köpfe auszubilden.

Wie pflanze ich Kartoffeln?

Wer für den optimalen Ertrag Kartoffeln richtig pflanzen möchte, der muss ein paar Regeln beachten. Dazu gehört insbesondere die richtige Pflege während der Wachstumsphase.

Kartoffeln bevorzugen einen lockeren und von anderem Bewuchs freien Boden. Hier werden die Knollen etwa 10 bis 20 cm tief (das entspricht etwa einem Spatenstich) in den Boden eingebracht. Der Abstand zwischen den Pflanzen sollte dabei mindestens 30 cm betragen. Wer der Kartoffel direkt beim Pflanzen was Gutes tun möchte, gibt in das Pflanzloch direkt zur Pflanzkartoffel ein wenig Kompost hinzu. Damit lässt sich das Wachstum beschleunigen und der Ertrag steigern, da für die spätere Pfanze wichtige Nährstoffe direkt verfügbar sind.

Wenn sich unsere Saatkartoffeln wohl fühlen, dann zeigen sich hier bereits nach 14 bis 21 Tagen die ersten kleinen Pflänzchen an der Oberfläche. Nun gilt es, die jungen Pflänzchen regelmäßig zu gießen, um sie mit ausreichend Wasser zu versorgen.

Kartoffeln anpflanzen

Charakteristisch für den Kartoffelanbau sind die langen Hügelreihen

Charakteristisch beim Anbau von Kartoffeln sind die Hügel um die Pflanzen. Diese entstehen bei der regelmäßigen Pflege. Sobald die Kartoffelpflanzen etwa 20 cm hoch sind, sollte aus den Wegen zwischen den Anbaureihen die Erde, mithilfe einer Hacke, an die Stauden herangezogen und dabei störendes Unkraut entfernt werden. Das sollte regelmäßig alle zwei bis drei Wochen wiederholt werden. Das steigert den Ertrag und sorgt dafür, dass sich viele weitere Knollen bilden.

Wann kann ich Kartoffeln ernten?

Die Kartoffelernte beginnt etwa drei Monate nach der Aussaat. Dann legt die Pflanze eine Pause ein und die Blätter verfärben sich. Daran lässt sich gut erkennen, dass wir die Kartoffeln ernten können.

Wichtig ist, sobald ein Befall von Krautfäule festzustellen ist, müssen die Kartoffeln aus dem Boden. Hier werden zwar zuerst nur die Blätter befallen, aber bald darauf auch die einzelne Kartoffelknollen.

Kartoffeln: Inhaltsstoffe

Wie viele andere Gemüsesorten ist die Kartoffel reich an gesunden und wichtigen Inhaltsstoffen. Der größte Anteil ist allerdings Wasser. Das macht über drei Viertel der Kartoffel aus. Dadurch ist sie ein idealer Bestandteil einer kalorienarmen Ernährung.

Tabelle: Kartoffeln Inhaltsstoffe (pro 100g)

Wasser 80 g
Kohlenhydrate 15 g
Eiweiß 1,3 g
Fett 0 g
Ballaststoffe 2,1 g
Mineralstoffe 1 g
Brennwert 304 kJ (73 kcal)

Kohlenhydrate

Die Kohlenhydrate in der Kartoffel resultieren aus der darin enthaltenen Stärke. Sie ist der eigentliche Energieträger der Pflanze. Erst wenn wir die Kartoffeln kochen, wird diese für unseren Körper verwertbar.

Eiweiß

Das Eiweiß in der Kartoffel ist für unseren Organismus sehr wertvoll. Dies liegt an den besonders hochwertigen Eiweißbausteinen (Aminosäuren). Die Kartoffel hat von allen pflanzlichen Eiweißlieferanten einen der höchsten Anteile an verwertbarem Eiweiß.

Fett

In der Kartoffel ist Fett nur in Spuren anzutreffen.

Mineralstoffe

Zu den Inhaltsstoffen der Kartoffel zählen zahlreiche Mineralstoffe, vor allem Kalium. Darüber hinaus finden sich darin auch Magnesium, Calcium, Natrium, Eisen, Zink, Mangan, Kupfer, Phosphor und Selen.

Vitamine

Die Kartoffel ist ein wahrer Schatz an Vitaminen. Vitamin C ist mit Abstand am meisten vorzufinden. Aber auch viele weitere Vitamine gehören zu den Inhaltsstoffen der Kartoffel (Vitamin A1, B1, B2, B3, B5, B6, E und Folsäure).

Kartoffeln: Kalorien Fehlanzeige

Das Kartoffeln zu den Dickmachern in der Küche gehören ist ein weit verbreiteter Irrglaube. Vielmehr sind in Kartoffeln die Kalorien nur sehr spärlich gesät. Vermutlich rührt das Gerücht daher, dass bei der Zubereitung von zahlreichen Gerichten und Produkten aus der Kartoffel viel Speiseöl und Fette und damit ein gewichtiger Energieträger mit vielen ungesättigten Fettsäuren für unseren Körper verwendet wird. In einfacher gekochter Form haben 100 Gramm Kartoffeln lediglich 70 Kalorien und sind damit ein wahres Leichtgewicht. In Form von Chips und Pommes sieht das natürlich wieder ganz anders aus.

Kartoffelsorten

An der Gemüsetheke im Supermarkt greifen wir weniger nach bestimmten Kartoffelsorten, wie Gloria, Linda oder Bamberger Hörnchen. Bei unserer Auswahl stützen wir uns hierbei mehr auf die Kocheigenschaften von Kartoffeln. Denn für verschiedene Kartoffelrezepte sind diese wichtig. Es wird grundsätzlich zwischen festkochend, vorwiegend festkochend und mehlig kochende Kartoffeln unterschieden. Der Unterschied ergibt sich aus einem höheren Stärkegehalt. Je geringer dieser ist, desto formstabiler ist die Kartoffel.

Kartoffelsorten: festkochend

Wenn Kartoffelsorten mit „festkochend“ ausgezeichnet werden, platzen diese beim Kochen nicht auf und behalten ihre Form. Sie lassen sich anschließend ohne zu zerfallen weiterverarbeiten und schneiden. Der Stärkeanteil liegt bei festkochenden Kartoffeln bei rund 14 %. Sie weisen damit den geringsten Stärkegehalt auf. Zu den festkochenden Kartoffeln gehören etwa Sorten wie, Linda, Bamberger Hörnchen oder Cilena. Gerade weil diese Kartoffelsorten beim Kochen nicht aufplatzen oder zerfallen, eigenen sie sich besonders gut für Salate, Kartoffelgratin oder auch Brat-, Pell- und Salzkartoffeln.

Kartoffelsorten: vorwiegend festkochend

Werden Kartoffeln mit „vorwiegend festkochend“ ausgewiesen, ist der Stärkegehalt in der Knolle etwas höher als bei der festkochenden Variante. Er liegt dann bei rund 15 %. Vorwiegend festkochende Kartoffeln können beim Kochen leicht aufplatzen. Zu den vorwiegend festkochenden Sorten gehören etwa Gloria sowie Agria. Auch diese Kartoffelsorten eignen sich wunderbar für Brat-, Pell- und Salzkartoffel, aber zudem sind sie ideal für Eintöpfe, Aufläufe, Kartoffelstampf oder Pommes Frites.

Kartoffelsorten: mehlig kochend

Mit rund 16,5% zeichnen sich mehlig kochende Kartoffeln durch den höchsten Stärkeanteil aus. Dieser ist auch dafür verantwortlich, dass es beim Kochen die Kartoffel sprengt. Sie schmecken auch etwas trockener und fallen oftmals fast von alleine auseinander. Vertreter sind Sorten wie Aula und Adretta. Sie eigenen sich wunderbar für die Zubereitung von Klößen und Püree oder auch als Beigabe in Eintöpfen oder Suppen.

Kochen mit Kartoffeln

Die Kartoffel hat sich inzwischen fest in unserer Esskultur etabliert. Dennoch ist bei der Zubereitung der Kartoffel ein wenig Vorsicht geboten. So ist sie roh giftig, vor allem für Kinder.

Wie koche ich Kartoffeln

Bei der Zubereitung von Kartoffeln gibt es verschiedene Möglichkeiten. Grundlegend gilt, die Knolle muss so lange erhitzt werden, bis sie weich ist. Der Klassiker ist mit Sicherheit das Kochen in heißem Wasser. Das empfiehlt sich auch als Vorstufe für weitere Verarbeitungsschritte. Etwa wenn wir sie als Bratkartoffeln in Öl oder Butter anbraten oder als Ofenkartoffel im Backofen knusprig backen möchten. Zum einen verringert sich damit die Zubereitungszeit und zum anderen geht man auf Nummer sicher, dass die Kartoffel keine rohen Stellen mehr aufweist.

Kartoffel giftig: Roh nicht zum Verzehr geeignet

Kartoffeln müssen vor dem Verzehr immer gekocht beziehungsweise erhitzt werden. Roh enthalten sie, wie die übrigen Nachtschattengewächse giftige Alkaloide. Im Fall der Kartoffel ist es Solanin. Damit schützt sich die Pflanze vor ungebetenen Fressfeinden, Schädlingen und Pilzen.
Für uns Menschen ist das Solanin giftig und so bitter, dass die rohe Kartoffel eigentlich fast ungenießbar ist. Durch das Kochen der Knolle verringert sich der Anteil an Alkaloiden, so dass die Kartoffel völlig unbedenklich gegessen werden kann.

Das Gift sammelt sich speziell in den grünen Stellen. Deshalb ist besonders bei einer grünen oder teilweise grünen Kartoffel Vorsicht geboten.

Mögliche Vergiftungserscheinungen, die auftreten können, wenn wir Kartoffeln roh verzehren sind:

  • Durchfall, Übelkeit und Erbrechen
  • Brennen der Speiseröhre
  • Nierenentzündung
  • Atem- und Kreislaufprobleme
  • Krämpfe und Lähmungen

Rezepte mit Kartoffel

Es gibt wahrlich unzählige Rezepte mit Kartoffel. Diese hier im Einzelnen aufzuzählen wäre nicht möglich. Vielmehr soll an dieser Stelle die Vielfalt der Möglichkeiten aufgezeigt werden, was sich alles aus der gesunden Knolle zubereiten lässt.

Pell- und Salzkartoffeln

Die Pellkartoffel oder Salzkartoffel sind wohl die Klassiker unter den Kartoffelgerichten. Bei der Pellkartoffel werden die Knollen mit Schale in heißem Wasser gekocht und erst anschließend geschält. Bei der Salzkartoffel wird die Kartoffel bereits vor dem Kochen in Salzwasser geschält.

Bratkartoffeln

Für die Bratkartoffel werden die Knollen in heißem Wasser vorgekocht, bis sie sich leicht in Scheiben schneiden lassen aber noch nicht ganz durch sind. Um die Kartoffeln besser schneiden zu können, empfiehlt es sich, die Knollen vorher abkühlen zu lassen. Dadurch verbrennt man sich nicht nur nicht die Finger, die einzelnen Kartoffelscheiben fallen beim späteren braten auch nicht so leicht auseinander. Anschließend werden sie in einer Pfanne mit etwas Öl so lange angebraten, bis sie schön knusprig sind. Bei den weiteren Zutaten sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt – Ob ganz klassisch nur mit Salz und Pfeffer oder in Variation mit Frühlingszwiebeln und Pilzen. Wer beim Kochen etwas experimentierfreudiger ist, kann gerne auch mal Bratkartoffeln indischer Art versuchen oder Bratkartoffeln mit Räuchertofu.

Kartoffelpüree

Für ein Kartoffelpüree müssen wir vorab die Kartoffeln kochen. Anschließend werden sie püriert bzw. gestampft und je nach Geschmack mit Sahne, Gewürzen und Kräutern verfeinert.

Kartoffelgratin

Bei einem Kartoffelgratin wird die Kartoffel in feine dünne Scheiben geschnitten oder gehobelt und zusammen mit Sahne und Milch im Backofen gebacken. Wer mag kann das Kartoffelgratin zusätzlich mit Käse oder einer Béchamel-Soße überbacken. Selbstverständlich funktioniert das Gratin auch mit den veganen Varianten ganz genauso gut.

Kartoffelsalat

Der Kartoffelsalat wird überall etwas anders zubereitet. Allen Varianten gemein ist lediglich, dass die gekochten Kartoffeln in Scheiben geschnitten werden. In Bezug auf die weiteren Zutaten gibt es keine Grenzen. Ob Möhrchen, Tomaten, Gurken, Erbsen, Spargel oder Blattsalat mit rein muss, bleibt jedem selbst überlassen. Nur beim Dressing teilt sich die Welt in zwei Lager: Mayonnaise oder Brühe.

Kartoffelsalat

Brühe oder Mayo? Was kommt an den Kartoffelsalat?

Kartoffelsuppe

Eine Kartoffelsuppe ist ganz einfach zubereitet. Aber auch hier spalten sich die Geschmäcker in zwei Lager: püriert oder nicht. Die Zubereitung ist dabei aber bis auf das abschließende Pürieren (oder eben nicht) gleich. Alle gewünschten Zutaten kommen mit den Kräutern und Gewürzen in einen Topf und werden dort gekocht.

Ofenkartoffeln

Ofenkartoffeln werden gerne zu Spargel oder Quark gegessen. Besonders gut eignen sich dazu schöne große Kartoffeln. Diese werden etwas vorgekocht und dann im Backofen fertig gebacken. Eine Variante der Ofenkartoffel sind Westernkartoffeln, bei denen einzelne Kartoffelecken nach Lust und Leidenschaft, meist eher pikant, gewürzt und im Ofen gebacken werden.

Eintopf

Kartoffeln werden in Eintöpfen oder Gulasch gerne als Einlage genutzt. Das sorgt nicht nur für einen guten Geschmack, sondern dickt auch die Soße etwas ein. Dafür verantwortlich ist die Stärke in der Kartoffel, sie bindet die Flüssigkeit.

Kartoffel-Klöße

Bei der Zubereitung von Klößen hat wohl jede Großmutter ihr eigenes kleines Geheimnis. Heutzutage machen sich aber nur noch wenige die Mühe Klöße wirklich per Hand aus Kartoffeln zu kochen. Wir greifen lieber zu einer Fertigmasse aus dem Supermarkt. Das Geheimnis der unterschiedlichen Sorten liegt in der Verwendung der Kartoffelstärke und dem Mischungsverhältnis zwischen geriebener, roher Kartoffel und Kartoffelbrei.

Rösti aus rohen Kartoffeln

Für Rösti werden Kartoffeln grob gerieben, gewürzt und in einer Pfanne mit etwas Öl kross angebraten. Eigentlich ein ganz einfaches arme Leute Essen aber sehr lecker. Besonders gut schmecken Kartoffel-Rösti mit Apfelmus.

Pommes Frites

Pommes mit Ketchup und/oder Mayonnaise ist mittlerweile DER Fast Food Klassiker weltweit. Meist kaufen wir sie fertig geschnitten und schieben sie zu Hause nur noch in den Backofen oder in die Fritteuse. Wer mag kann sich aber auch einmal an selbstgemachte Pommes Frites wagen. Dazu müssen die rohen Kartoffelstreifen nur in Öl raus gebacken werden.

Wenn ihr euch mal wieder fragt: „Was koche ich heute?“, dann fällt eure Wahl diesmal vielleicht auf ein leckeres Kartoffel Rezept. Gesund sind diese Knollen auf jeden Fall und an Variationsmöglichkeiten wohl kaum zu übertreffen. Und zum Abschluss noch einen Video-Tipp „Die Kartoffel-Revolution“… sehr sehenswert!

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