Amerikaner sterben wieder früher

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Nach 20 Jahren sinkt zum ersten mal wieder die Lebenserwartung der US-amerikanischen Bevölkerung. Wer heute dort zur Welt kommt, der lebt statistisch 0,1 Jahre kürzer als die Neugeborenen des letzten Jahres. Was auf den ersten Blick nach sehr wenig aussieht ist aber ein erheblicher Einschnitt!

In den westlichen Ländern steigt die Lebenserwartung eigentlich konsequent an. Bis auf wenige Male gilt das für die letzten Jahrzehnte. Zunehmender Wohlstand, bessere Versorgung und Hygienestandards haben die Lebenserwartungen weit über die unserer Vorgängergenerationen steigen lassen.

Das letzte mal, dass es in den USA einen Rückgang der Lebenserwartung gegeben hat war im Jahr 1993. Damals wurde die Statistik insbesondere von der hohen Zahl der AIDS-Toten gedrückt. Sie erreichten zu Beginn der 1990er Jahre ihren Höhepunkt.

Experten sehen in dem jetzigen Rückgang jedoch ein deutliches Alarmzeichen an die Gesellschaft. Man spricht allerdings in diesem Fall von einem rein amerikanischen Problem. Bisher sind in anderen westlichen Ländern keine ähnlichen Anzeichen zu erkennen. Auch in Deutschland steigt die Lebenserwartung weiter an.

Zu 100 Prozent konnten die Ursachen der zurückgehenden Lebenserwartung bisher nicht geklärt werden. Man ist sich auf Seiten der Experten allerdings relativ sicher, das die Hauptgründe zu einem guten Teil auf die Arbeitslosigkeit, die starken Unterschiede im Einkommen und auch auf die schlechte Ernährung zurückzuführen sind. Neben dem wirtschaftlichen Stress sind jedoch auch Todesfälle aufgrund von Alkohol und Drogen entscheidende Faktoren, die in die Statistiken mit einfließen.

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