Das sollte man beim gemeinsamen Essen beachten

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Den Fernseher ausschalten, langsam essen und kein Streit am Esstisch: Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts haben herausgefunden, dass es gesund für die Kinder ist, wenn Familien gemeinsam essen. Entscheidend ist dabei nicht nur wie oft, sondern auch wie Familien zusammen essen

Es ist gesünder gemeinsam als einsam zu essen

Kinder aus Familien, die häufig zusammen essen, sind schlanker und ernähren sich gesünder. Das hatten Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung bereits herausgefunden. In einer neuen Studie gingen sie der Frage nach, was das gemeinsame Essen so gesund macht. Dafür werteten sie in einer Meta-Analyse 50 Studien mit Daten von über 29 000 Teilnehmern aus. Ihr Ergebnis: Wie eine Familie gemeinsam isst, ist genauso wichtig, oder sogar noch wichtiger als wie oft sie miteinander isst.

Worauf sollten Familien beim gemeinsamen Essen achten?

Sechs Bausteine machen die Forscher aus, die die Grundlage für gesunde Familienmahlzeiten bilden:

  1. Gute Atmosphäre bei den Mahlzeiten (zum Beispiel: Kein Streit beim Essen)
  2. Gesunde Lebensmittel
  3. Kinder bei der Zubereitung mit einbeziehen
  4. Eltern gehen durch ihr eigenes Essverhalten mit gutem Beispiel voran
  5. Sich Zeit lassen beim Essen
  6. Fernseher ausschalten

Weder das Alter der Kinder noch der soziale und ökonomische Hintergrund der Familie hatten Einfluss auf die Ernährungsgesundheit. Und auch, ob ein oder zwei Elternteile bei den Mahlzeiten anwesend sind, macht der Studie zufolge keinen Unterschied. Zwar weisen die Forscher daraufhin, dass der Zusammenhang zwischen den Familienmahlzeiten und der Ernährungsgesundheit klein ist, dennoch betonen sie, wie wichtig es ist, gemeinsam zu essen: „Um Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen zu bekämpfen sind vielfältigste Maßnahmen notwendig. Familienmahlzeiten sind eine Möglichkeit. Sie bieten die Chance, auf kindliche Essgewohnheiten unmittelbar und frühzeitig einzuwirken“, erklärt Jutta Mata, Mitautorin der Studie und Professorin für Gesundheitspsychologie an der Universität Mannheim.

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