Bald „Gesundheitsförderung“ als Schulfach?

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Unsere Gesellschaft lebt immer ungesünder, was man vor allem auch daran erkennt, dass wie Deutschen im Durchschnitt immer dicker werden. Junk-Food und Fertiggerichte gehören inzwischen zu einer ganz normalen Ernährung. Immer mehr Zeit wird im Sitzen und ohne ausreichend Sport verbracht. Entsprechend sollte man direkt bei Kindern ansetzen eine gesunde Lebensweise wieder zu fördern. Das fordert jetzt auch der Ärztepräsident Klaus Reinhardt gegenüber der Neuen Osnabrücker Zeitung.

Von den Eltern lernen viele Kinder bereits nicht mehr wie man sich gesund ernährt. Zum Frühstück gibt es gesüßte Frühstücksflocken mit Milch, das Mittagessen gibt es aus der Schulkantine und abends dann schnell noch etwas Fertiges aus der Mikrowelle oder gar Junk-Food vom Fast-Food-Stand. Selber zu Hause kochen und ein Essen zubereiten wird immer seltener praktiziert. Es fehlt das Wissen und die Routine um das tägliche Kochen. Folgerichtig ist es wichtige diesen Teil der Erziehung losgelöst von der elterlichen Erziehung zu fördern und somit ein Bewusstsein dafür wieder zu wecken.

Geht es nach dem Ärztepräsidenten Reinhardt, so sollte Gesundheitsförderung nicht nur als fest verankertes Schulfach eingeführt werden, es sollte vielmehr bereits in der Grundschule ansetzen. Frühzeitig begonnen können bei den Kleinen die größten Erfolge verbucht werden und eventuell sogar die Eltern über die Kinder mit positiv beeinflusst werden.

Es gilt wieder ein Bewusstsein für eine gesunde Lebensweise zu schaffen. Dazu gehört neben der richtigen Ernährung auch ausreichend und vor allem regelmäßige Bewegung. Der erste Schritt in unserer Gesellschaft wieder etwas zum Gesunden zu ändern ist es, das Wissen darum wieder vermehrt in die Breite zu tragen. Gerade Kinder sind dafür noch sehr empfänglich und können noch positiv beeinflusst werden.

Eine besser Gesundheitsvorsorge wird sich auch für die Volkswirtschaft im Ganzen positiv auswirken. Es wird weniger für Krankheiten ausgegeben und zudem die Gesundheit der Menschen erhöht. Weniger Krankheitstage und bessere kognitive Leistungen wären die Folge. Eine frühzeitige Gesundheitsvorsorge könnte sich damit auf vielen Ebenen lohnen.

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