Müll im Alltag vermeiden? Das kannst du tun!

Umwelt / 5/5 (2) für diesen Beitrag

Sind die Einkäufe für eine Woche aufgebraucht, ist auch der Mülleimer wieder einmal rappelvoll. Na ja, was lässt sich daran schon ändern? Eine Menge! Der Zero Waste Lifestyle findet auch hierzulande zunehmend Anklang. Ein Grund mehr dir ein paar Tipps mit auf den Weg zu geben, mit denen du dieses Prinzip auch in deinen Alltag Stück für Stück integrieren kannst.

Das Zero Waste Prinzip

Tipp 1: Upcycling

Altes muss weg! Wer sagt denn sowas? Rasch geflickt sehen selbst alte Sachen wieder aus wie neu. Auch Wegwerfprodukte können prima upgecycelt werden. So kann Altglas im Nu in persönliche Blumenvasen umgewandelt werden.

Tipp 2: Kompostierung

Essensreste müssen nicht weggeworfen werden, sondern können wunderbar als Dünger dienen. Ganz gleich, ob du ihn in der Wurmkiste oder im heimischen Garten verwendest. Deine grünen Lieblinge freuen sich auf alle Fälle!

Tipp 3: Unnötiges meiden

Kaufe bestenfalls nichts ein, das sowieso früher oder später im Abfalleimer landet, weil du es nicht aufbekommst. Verzichte außerdem auf Möhren, Kartoffeln und Äpfel in Netzen und greife lieber zu den losen Exemplaren. Auch Gurken müssen nicht eingeschweißt sein.

Tipp 4: Ausmisten

Sicherlich finden sich auch in deinen Schränken einige Schätze, die schon einstauben, weil du sie längst vergessen hast. Da für diese Gegenstände bereits Ressourcen draufgingen, empfiehlt es sich diese Dinge zu verschenken oder zu verkaufen, um diesen Verbrauch wieder auszugleichen. Vielleicht machst du dadurch jemand anderen eine Freude? 😊

Tipp 5: Recycling

Glasbehälter setzen sich zu etwa 60 % aus Recyclingglas zusammen, bei Grünglas können es sogar 90 % sein. Deshalb ist es so wichtig das Glas nach Farben zu ordnen.

Abfall im Alltag reduzieren – Tipps und Tricks

Einige Verhaltensweisen sind zu festen Gewohnheiten geworden, sodass wir sie nicht einmal mehr hinterfragen. Dabei können schon ein paar kleine Änderungen einen gewaltigen Unterschied machen, um den eigenen CO2-Fußabdruck zu kompensieren.

Beim Einkauf

Verzichte beim Einkauf auf eingepackte Produkte und wähle bevorzugt lose Lebensmittel, um Plastikmüll einzusparen. Entscheide dich für Glas anstatt für Karton, Metall oder Kunststoff. Nimm Beutel und Tupperware mit zum Supermarkt, Discounter, Bäcker oder auf den Wochenmarkt. Kaufe die Nahrungsmittel, die du häufig und regelmäßig verwendest, als Großverpackung und nutze Nachfüllpacks. Meide To-go-Artikel und nimm auch von fertig abgepackten Produkten Abstand.

Im Haushalt

Hat ein Lebensmittel ein Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten, heißt das nicht, dass es jetzt ungenießbar ist. Wenn du dir nicht sicher bist, mach den Frischetest, indem du das Produkt riechst. Du bist ein echter Kaffeeliebhaber, möchtest aber die Umwelt schonen? Dann probier’s mal mit einer French Press anstelle von Kaffeekapseln und Kaffeepads. Steht demnächst eine große Feier an und fehlt es dir an dem nötigen Geschirr? Leih dir doch was bei Freunden oder den Nachbarn, anstatt dir gleich neues Geschirr zu kaufen. Sofern du gerne backst, eignen sich Silikonformen und Dauerbackmatten wunderbar. Über deinen Biomüll freuen sich Kompostwürmer. Schaffe dir hierfür einfach eine Kompostkiste für drinnen oder draußen an.

DIY

Willst du mit deinen kaputten Klamotten und Stofffetzen umweltfreundlich umgehen, benutze sie idealerweise als Putzlappen. Ein natürlicher Haushaltsreiniger, der das Klima schont, ist verdünnter Essig. Du hast noch ein paar Stoffreste übrig? Dann nähe dir doch wiederverwendbare Stoffbeutel zum Transport von Brot und Brötchen. Wirf Gemüsestrünke nicht gleich weg, sondern lass neue Pflanzen entstehen. Am besten eignen sich Salat, Möhre und Lauch. Bist du ein Fan von Hafermilch kannst du dir diese ruckzuck selbst herstellen. Das Einzige, was du dafür benötigst, sind Wasser und Haferflocken.

Lies hier nach, wie umweltfreundlich veganer Milchersatz tatsächlich ist.

Was nützt der Zero Waste Lifestyle?

Fällt die Produktion und Zerstörung von Verpackungen weg, kann etliches an Kohlenstoffdioxid eingespart werden. Das kommt nicht nur der Umwelt zugute, sondern auch deiner Gesundheit, deinem Wohlbefinden und deinem Geldbeutel. 😉

Gesundheitsnutzen

Kunststoff gerät über den Ackerboden und in Form von Weichmacher in unser Essen. Wer Müll vermeidet, der tut damit auch etwas für seine Gesundheit.

Entlastung pur

Bewusster Verzicht auf Konsum wirkt befreiend, da er die unzähligen Auswahlmöglichkeiten reduziert. Auf diese Weise geht der Einkauf wesentlich schneller vonstatten.

Sparschwein schonen

Je weniger du dir anschaffst, desto mehr Geld kannst du langfristig sparen. Und achtest du bewusst darauf, überflüssige Käufe zu meiden, produzierst du natürlich auch weniger Müll.

Fazit: Zero Waste im Alltag – eine saubere Sache

Was sich für viele schier unmöglich anhört, ist gar nicht so schwer wie gedacht. Wir alle können etwas tun, um Müll im Alltag zu vermeiden oder zumindest zu reduzieren. Jetzt kennst du ein paar simple Tipps und Tricks, mit denen dir das gelingt. Wie nachhaltig du wirklich bist, kannst du hier testen.

Du hast Lust auf ein umweltfreundliches Picknick im Sommer? So einfach geht’s! 😋

Letztes Update vom
Bewerte diesen Beitrag:

Wie denkst du darüber?

Frisch ins Postfach?