Natriumferrocyanid – Blausäure im Salz! (E535)

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Es gibt viele Stimmen, die vor zu viel Salz im Essen warnen. Inzwischen ist es aber nicht mehr nur zu viel Jod oder Fluorid, welches die Aufmerksamkeit von Ernährungsexperten auf sich zieht, es ist Blausäure (Natriumferrocyanid)!

Die Lebensmittelindustrie schreckt vor nichts zurück, Hauptsache es ist günstig und erfüllt seinen Zweck. Aber auch die politischen Kontrollinstrumente scheinen gegen den Preisdruck im Lebensmittelgeschäft machtlos. Immerhin waren sie es, die das Zusetzen von Blausäure im Speisesalz erlaubt haben. Man nennt es auch Natriumferrocyanid oder Blutlaugensalz.

Der Giftstoff bindet das Wasser im Salz und sorgt dafür, dass es nicht klumpt. Besser bekannt sind derartige Stoffe als Rieselhilfe oder Trennmittel.

Warum sollten wir auf Natriumferrocyanid im Salz verzichten?

In geringen Mengen ist es für den Menschen wohl nicht giftig. Wir konsumieren Salz allerdings schon lange nicht mehr in geringen Mengen und auch schon lange nicht mehr in des seitens der DGE empfohlenen Menge. Salz steckt in nahezu jedem verarbeiteten Lebensmittel. Wir schmecken es bereits nicht mehr. Unser Körper hat sich an den ständigen Salzkonsum gewöhnt.

Dieser kontinuierlich überhöhte Salzkonsum paart sich mittlerweile mit dem Genuss von Blausäure. Unsere Magensäure ist nicht stark genug, um sie zu neutralisieren. Es sind unsere Nieren, die das Gift am Ende anreichern. Was für einen gesunden Menschen in den meisten Fällen bedenkenlos ist, wird für Menschen mit Nierenerkrankungen eventuell lebensbedrohlich.

Hinzu kommt, Natriumferrocyanid reichert sich nicht nur in unserem Körper an, auch unser Wasser wird damit vergiftet. Selbst wenn es tatsächlich für den Menschen unbedenklich sein sollte, so ist der Schutz unserer Gewässer wichtig genug, derartige Zusatzstoffe nicht zu verwenden.

Warum wird Natriumferrocyanid verwendet?

Es gibt einen einzigen Grund, warum Natriumferrocyanid in der Lebensmittelindustrie verwendet wird: Es ist billig. Wir sprechen bei Salz von einem ohnehin bereits absolut günstigen Produkt, welches man mit Hilfe von bedenklichen Giftstoffen noch günstiger machen möchte.

Es gibt reichlich Alternativen zu Natriumferrocyanid. Sie nennen sich Kalziumcarbonat (E 170), Natriumcarbonat (E 500) oder Magnesiumcarbonat (E 504) und wären für den Menschen und die Natur absolut unschädlich. Es gibt noch Salz ohne Natriumferrocyanid, allerdings muss man danach gezielt suchen. Ist Salz jedoch in verarbeiteten Lebensmitteln enthalten, dann kann man mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass sich darin Blausäure befindet.

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8 Kommentare


  1. Der Artikel enthält inhaltliche Fehler. Das Cyanid ist an Eisenionen gebunden und es ist keineswegs so, dass die Magensäure die Blausäure nicht neutralisieren kann. Die Magensäure ist zu schwach und die Blausäure freizusetzen und das ist gut so. Aber es ist natürlich richtig, daß andere Riedelhilfen wie Calciumcarbonat besser wäten. Ich möchte auch keine Eisencynide in meinem Essen haben.


  2. Schade dass die Mehrheit Salz garnicht anderst kennt als das super rieselnde aus der gelben dose.
    Pfeffer klebt ja auch zusammen wenn man es nach einiger zeit nicht benutzt hat


  3. So viele Fehler in einem einzigen Artikel zum Panikmachen.
    Erstens ist Natriumferrocyanid nicht das gleiche wie Blausäure. Die Blausäure ist hier in einer Verbindung, die weder durch die Magensäure noch andere Lebensmittelsäuren wieder gelöst werden könnte, und somit keinerlei Auswirkungen auf den Organismus hat.
    Zweitens müsste man über 15 Teelöffel Salz pro Tag essen, um auf die als unbedenklich geltende Tagesmenge zu kommen.
    Übrigens kann auch in Mandeln oder anderen natürlichen Lebensmitteln Blausäure enthalten sein. Will man Salz ohne Zusatzstoffe, muss man eben grobkröniges nehmen für die Salzmühle – das muss ja nicht rieseln.


  4. Was heisst denn unbedenkliche Menge? Es werden Obergrenzen festgesetzt die wir angeblich vertragen. GIFT ist Gift. Was soll der Mist? Bei allen Stoffen sie ungesund sind und GAR NICHT in unseren Körper aufgenommen werden sollten, summiert sich das recht schnell. Die ungebremste Nahrungsmittelindustrie wird hier ohne Schmagefühl von EURO Zeichen in der Pupille geleitet. Schönes drumherum reden hin oder her. Dazu muss man nicht studiert haben, nur gesunden Menschenverstand haben. Vorschalg: alle die meinen, dass sämmtliche Zusatzstoffe so ungefährlich sind könnendas Zeug ja essen. Alle die selbständig denken können sollenweiter nach Alternativen suchen. Sollange dank der Lobby nicht restlos alles andere als gefährlich hingestellt wird. Ein beliebtes MIttel, siehe Pharmaindustrie.


    1. Die Aussage „Gift ist Gift“ ist einfach nur falsch. Dagegen stimmt der alte Paracelsus „jeder Stoff ist ein Gift, allein die Konzentration macht, dass es kein Gift ist“. So kann man auch die Aufnahme von zu viel Salz für einen Menschen tödlich sein! Natürlich kann man sich fragen, ob man Natriumferrocyanid (das ist übrigens KEINE Blausäure) im Salz braucht. Ich brauche es nicht und kaufe einfach anderes Salz. Solche fachlich katastrophal falschen Artikel helfen aber da nicht weiter.


  5. der Punkt ist doch folgender:
    einerseits ist die These, dass Salz dem Körper abträglich wäre, eine blanke LÜGE.
    Ihr könnt euch das Zeug hineinstopfen, bis ihre grün werdet, die Nieren können ein Vielfaches der Pseudo-Höchstdosierung aufnehmen- han z im Gengenteil- natürliches salz, also nicht diese mit Rattengift und Blausäure versetzte Industriepansche, sondern zum Beispiel Himalaya-Salz können unbedeklich in nahezu beliebigen Mengen aufgenommen werden und sind sogar äusserst zuträglich!
    Ihr habt also nach hiesiger Doktrin die Wahl: Input an Rattengift und Bläusäure möglichst gering halten, weil ja angeblich Salz=ungesund, oder halt zu wenig Salz im Körper= ungesund.
    win-win-Situation für „die da oben“, denen ohnehin zuviele „unnötige Esser“ auf Erden wandeln…


  6. Hallo,
    kann ja jeder machen und essen was er will. Er schadet ja nur sich selbst damit. Sogenannte „Experten“ behaupten ja irgendwas und andere „Experten“ behaupten das Gegenteil. Was ist nun richtig? Ich bin nun ü50 und glaube nur noch mir selbst und was ich denke, daß das so richtig ist. Wenn irgendwo Cyanid drin ist dann esse ich das nicht. Da können mir noch so viele „Experten“ sagen, daß das in dieser Verbindung/Konstellation nicht giftig ist. Wenn jemand behauptet, daß man sauteures Himelaya Salz in beliebigen Mengen konsumieren kann, dann glaube ich das genauso wenig. Weil ich denke, das dieser Beitrag von Bernard eine Marketing Lüge ist.
    Bitte vertraut eurem eigenen, guten Menschenverstand und lasst euch nicht für blöd verkaufen. In aller Regel werden wir doch von so Marketing Fuzzies belogen und betrogen.
    Laßt euch nicht ärgern und kauft das Zeugs eben nicht, daß euch missfällt.

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