Wer ist der Bio-König der EU?

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Wir müssen unsere Landwirtschaft nachhaltiger gestalten, da geht auf Dauer kein Weg dran vorbei. Unsere Gesundheit hängt daran genauso wie das Klima oder auch das Wohl der Tiere. Einige Länder sind anderen dabei deutlich voraus. Deutschland hinkt auf jeden Fall deutlich hinterher!

Nehmt euch ein Beispiel an Österreich

Österreich macht vor wie es geht. Unsere Nachbarn liegen beim prozentual gesehen beim Anteil an ökologisch genutzter Fläche in Europa ganz weit vorne auf dem ersten Platz. Fast ein Viertel der landwirtschaftlichen Fläche werden bereits heute ökologisch sinnvoll bewirtschaftet. Daraufhin folgen Estland und Schwenden auf den Plätzen zwei und drei mit etwa 20 Prozent. Nach den Treppchenplätzen kommt wieder ein Sprung. Mit etwa 15 Prozent Bioanbau folgen nun die Schweiz, Italien und Tschechien.

Deutschland ist hingegen weit abgeschlagen. Wir liegen sogar noch unterhalb des europäischen Durchschnitts und der liegt gerade einmal bei acht Prozent. Die ökologische Landwirtschaft wurde hierzulande lange verschlafen und auch politisch werden immer noch die falschen Weichen gestellt. Da hilft es auch nicht, dass wir uns auf noch schlechtere Ergebnisse andere Länder berufen können.

Die Umstellung muss schneller gehen

Es wird besser aber nur langsam. Der Anteil der ökologisch bewirtschafteten Fläche steigt in Deutschland in den letzten Jahre zwar kontinuierlich an, aber eben nur sehr langsam. Dabei hätte eine schnelle Umstellung einiges an Vorteilen. Ökologisch bewirtschaftete Flächen sind in aller Regel gesünder und artenreicher. Das beginnt bei der Güte des Bodens und endet beim Nutzen für uns Menschen.

Wir sollten uns von unseren österreichischen Nachbarn diesbezüglich eine Scheibe abschneiden. Das Verständnis für eine intakte Natur und gesunde Nahrungsmittel ist bei uns immer noch nicht derart ausgeprägt wie es sein sollte. Es wird Zeit, dass auch aus Europa die richtigen Weichenstellungen kommen. Subventionen müssen unbedingt an ökologischen Zielen festgemacht werden und nicht mit der Gießkanne über die Fläche verteilt werden.

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