Wie Corona unseren Lebensstil verändert

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Die Pandemie rund um das Virus SARS-CoV-2 hat uns seit mehreren Monaten voll im Griff. Gesamtgesellschaftliche Prozesse haben sich grundlegend verändert, Existenzen wurden und werden gefährdet und Teile der Bevölkerung bilden wirre Feindfiguren und Verschwörungstheorien. Nun vollzieht sich, angesichts der täglichen Neuinfektionen, ein zweiter Lockdown. Doch wie wirkt sich die aktuelle Situation auf unseren Lebensstil und unsere Gesundheit aus?

Abertausende Menschen weltweit bangen um ihre Jobs. Arbeitet man nicht in einem der systemkritischen Berufe, die ein elementarer Bestandteil zur Bewältigung dieser Krise sind, kann es schnell eng werden. Doch auch für die Arbeitgeber ist es alles andere als einfach. Immer mehr Büroräume stehen nahezu leer, weil die Mitarbeiter, wenn es möglich ist, von Zuhause aus arbeiten sollen. Über 30% üben ihren Job dadurch laut der Forsa-Studie „Lebenstil und Ernährung in Corona-Zeiten“ bereits im Homeoffice aus, Tendenz steigend. Was sich wirtschaftlich schlimm anhört, kann auch gesundheitliche Folgen haben – Sowohl positive als auch negative!

Was hat sich verändert?

Großveranstaltungen wie Konzerte, Musicals oder Sportevents sind schon lange nicht mehr so existent, wie wir sie kennengelernt haben. Den meisten kommt es schon komisch vor Fernsehshows zu sehen, die vor der Coronazeit aufgenommen wurden: Hunderte Menschen auf engstem Raum, die Hände schütteln, sich umarmen und keinen Abstand halten? Ein aktuell schwer vorstellbares Szenario. Weil dementsprechend auch Restaurantbesuche zeitweise eingeschränkt wurden, sagten unzählige Kochmuffel plötzlich wieder Hallo zu ihren eingestaubten Küchengeräten: Knapp ein Drittel der Deutschen kocht seit der Krise häufiger als zuvor. Das klingt erst mal nicht schlecht, trotzdem hat das Else-Kröner-Fresenius-Zentrum für Ernährungsmedizin in deren Studie herausgefunden, dass gleichzeitig von den 1000 Befragten Familien satte 27 Prozent der Eltern zugenommen haben.

Darum nehmen die Menschen zu

Auch neun Prozent der Kinder haben ein paar Pfund draufgelegt. Warum ist klar: Der Sportunterricht, das Fitnessstudio, der Verein oder der Radweg zur Arbeit wurde eine ganze Weile unerreichbar. Da hilft auch Selbstgekochtes eher wenig, wenn die Bewegung auf ein nötiges Minimum reduziert wird, beziehungsweise werden muss. Knapp 40% der Kinder bewegen sich weniger! Eine deutliche Zahl, die aber angesichts der Corona-Maßnahmen wenig verwunderlich erscheint. Ein erhöhter Konsum von Süßigkeiten, Kuchen und Knabberkram bestätigt dieses Bild.

Aber was können wir ändern? Klar ist, wer seine Transformation zur vollständigen Couchpotato etwas entschleunigen oder gar komplett aufhalten will, muss sich bewegen. Dutzende Apps und Videos sollten dabei helfen, auch in den eigenen vier Wänden ein Art Fitness-Plan aufzustellen und sich dadurch regelmäßig zu bewegen. Abgesehen davon gilt: Finger weg von der Tafel Schokolade auf dem Wohnzimmertisch! Vor allem bei den Kindern sollte man sich als Elternteil verantwortlich fühlen, dass jedes Familienmitglied ohne gesundheitliche Beschwerden aus der hoffentlich bald endenden Pandemie kommt!

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