Low Carb Diät sorgt für Herzrhythmusstörungen

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Low-Carb-Diäten sind derzeit im wahrsten sinne des Wortes in aller Munde. Ihre Beliebtheit resultiert nicht zuletzt daher, dass daraus gute Abnehmerfolge und das in relativ kurzer Zeit resultieren, obwohl man weiterhin ungehemmt Fleisch essen darf. Eine Langzeitstudie der Amercian College Cardiology zeigt jedoch auf, dass hinter der beliebten Ernährungsform erhebliche gesundheitliche Risiken für unser Herz stecken können.

Low Carb kann auf Dauer problematisch sein

Bei der Low-Carb-Diät verzichtet man auf möglichst viele Kohlenhydrate und damit vor allem auf Getreideprodukte, stärkehaltiges Gemüse und Obst. Im Gegenzug setzt man bei seiner Ernährung auf viele Proteine, welche in der Regel aus Fleisch, Milch und Eiern kommen. Was lange Zeit als wohlschmeckende und damit problemlos durchzuhaltende Diät galt, dessen gesundheitliche Unbedenklichkeit steht jetzt stark zur Diskussion.

Im Rahmen einer Studie wurden jetzt die Daten von insgesamt 14.000 Probanden ausgewertet. Dabei zeigte sich, dass jene, welche eine kohlenhydratarme Ernährung, also Low-Carb, bevorzugten eine deutlich höhere Wahrscheinlichkeit aufwiesen an Herzrhythmusstörungen zu leiden. Insbesondere Vorhofflimmern wurde dabei untersucht. Aber auch das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall sind erhöht.

Ein Erklärungsansatz – mehr aber nicht

Über die Ursache dieser Beobachtung kann bisher seitens der Wissenschaftler allerdings nur gemutmaßt werden. Es braucht noch weitere Studien dies wissenschaftlich zu erklären. Ein Ansatz wird allerdings bereits gegeben. So werden im Rahmen einer Low-Carb-Ernährung oftmals Obst, Gemüse und Getreide deutlich reduziert oder sogar vollständig weggelassen. Es aber besonders diese Lebensmittel, die dafür bekannt sind Entzündungen im Körper zu reduzieren. Durch den Verzicht darauf können im Umkehrschluss Entzündungswerte deutlich steigen, was das Risiko auf Herzrhythmusstörungen steigert. Weiterhin resultiert aus der Aufnahme von übermäßig Proteinen und Fetten die Gefahr für vermehrten oxidativen Stress, was ebenfalls dazu beitragen kann.

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