Schwarzkümmel gegen brennende Augen und laufende Nasen

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Frühling ist die Zeit der Pollen. Im März fliegen die ersten Gräser wieder durch die Luft und sorgen für brennende Augen und verstopfte Nasen. Die Haselnuss blüht schon eine Weile und ist der Start in die Heuschnupfen Saison für jeden Allergiker. Die Bilanz ist gravierend: Jeder vierte Deutsche leidet laut Marktforschungsinstitut Statista unter einer Pollenallergie. Abhilfe schafft ein natürliches Mittel: Schwarzkümmel.

Es ist jedes Jahr das Gleiche: Kaum kommen die ersten Sonnenstrahlen des Jahres raus, kitzelt es schon in der Nase. Nasensprays und Tinkturen sollen helfen, manche behandeln aber nur Symptome und nicht Ursachen und das meist auf unnatürliche Weise. Prof. Dr. Hildebert Wagner vom Institut für Pharmazeutische Biologie in München hat schon vor vielen Jahren den Schwarzkümmel als natürliches Mittel gegen Pollenallergien entdeckt: „Schwarzkümmel heilt allergische Krankheiten bei rund 70 Prozent aller Patienten, darunter Pollen- und Stauballergiker, Asthmatiker und abwehrgeschwächte Patienten“, sagt er.

Doch warum ist das so? Darauf hat der Ernährungsexperte Michael Megerle vom Naturprodukte-Versand Topfruits.de eine Antwort: „Die Wirkstoffe des Schwarzkümmels lassen angeschwollene Schleimhäute abklingen und hemmen Botenstoffe, die für das Auftreten von Allergien verantwortlich sind. Thymochinon und Migellon, zwei Inhaltstoffe des Schwarzkümmels, sorgen bei Erkrankungen der Bronchien und der Atemwege für eine rasche Linderung der Symptome. Sie wirken schleimlösend, erweitern die Bronchien und entspannen die Muskeln.“

Schwarzkümmel

Besonders erfolgreich sei Schwarzkümmelöl deshalb bei Heuschnupfen und Pollenallergien. Wichtig sei es, den Schwarzkümmel frühzeitig einzusetzen, also schon in den letzten Wintertagen. Am besten sollte man dann über die gesamte Pollenflugsaison weiter Schwarzkümmelöl zu sich nehmen. Schwarzkümmel gibt es für Anwender als reines Öl, aber auch in Form von Kapseln und ganzen Samen. „Schon ein Teelöffel Öl, morgens und abends sind genug, um dem Körper mit einer ausreichenden Menge an Wirkstoffen zu versorgen“, sagt Michael Megerle. Als Therapie gegen Allergien lässt es sich außerdem als Badezusatz anwenden. Fünf bis acht Tropfen ätherisches Schwarzkümmelöl mit etwas Sahne verrührt bilden eine Badelotion. Ähnlich wirkt es, Schwarzkümmel zu inhalieren. Ein Teelöffel Schwarzkümmelsamen und ein Teelöffel feines Natursalz in einem Mörser zu Pulver verarbeitet gelangt vermischt mit 100ml kochendem Wasser direkt in die Atemwege.

In der arabischen Küche kommt Schwarzkümmel vielfach als Gewürz zum Einsatz, auch, wenn man ihn nicht mit dem klassischen Gewürzkümmel verwechseln darf, wie wir ihn nutzen. Der wertvollste Schwarzkümmel mit dem höchsten Wirkstoffgehalt stammt aus Ägypten. Die kleinen schwarzen Samenkörner enthalten ein Öl von scharfem, leicht brennendem Geschmack. Die Inhaltsstoffe des Schwarzkümmelöl, haben die Eigenschaft den überreagierenden Organismus eines Pollenallergikers zu desensibilisieren. Auch im Orient ist Nigellae sativa als Naturheilmittel anerkannt. Im alten Ägypten hatte Schwarzkümmel sogar den Ruf als Allheilmittel. Auch in Indien, in der Türkei und im gesamten Mittelmeerraum war die Wirkung des Kümmels bekannt. Um 500 vor Christus beschrieb Hippokrates von Kos Schwarzkümmel als „Melanthion“ (Schwarzblatt) oder „Melanospermon“ (Schwarzsame). Und auch in Europa war Schwarzkümmel bis in das 18. Jahrhundert ein beliebtes Therapeutikum. Erst mit der Entstehung der modernen Pharmazie geriet das Gewürz langsam in Vergessenheit, ehe es nun mehr und mehr wieder entdeckt wird.

Weitere Informationen zu Schwarzkümmel finden Sie auf www.topfruits.de

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