Mit Ernährung gegen Heuschnupfen – Es geht wirklich!

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Wie auch ich selbst leiden etwa 20 Prozent aller Deutschen an Heuschnupfen. Es beeinträchtigt dein Leben. Immer dann, wenn die anderen raus gehen, verbringst du diene Zeit in geschlossenen Räumen. Fenster und Türen stets verschlossen, so dass möglichst wenige Pollen in die Wohnung gelangen. Alternativ gibt es Tabletten und Sprays für all jene Tage an denen man raus muss. Sie behandeln aber nur die Symptome und nicht den Heuschnupfen selbst. Ich habe mit meiner Ernährung gegen Heuschnupfen gewonnen. Seit mehren Jahren lebe ich symptomfrei.

Ernährungsumstellung brachte den Erfolg

Der Heuschnupfen begleitet mich seitdem ich denken kann. Bereits in der Grundschule konnte ich während dem Unterricht wochenlang kaum meine Augen öffnen. Die gekippten Fenster machten mich fertig. Deshalb haben meine Eltern mich damals auch zur Hyposensiblisierung geschickt. Drei Jahre lang wartete ich einmal die Woche stundenlang im Wartezimmer unseres Hausarztes. Aber es half mir – zumindest vorerst. Nach wenigen Jahren kam der Heuschnupfen zurück und die Therapie war umsonst.

Seit meiner Teenagerzeit sind Antihistaminika im Sommer meine ständigen Begleiter. Morgens und Abends jeweils eine. So konnte ich wenigstens halbwegs beschwerdefrei all das machen, was meine Freunde auch machten: Rausgehen und wandern, klettern oder baden gehen. Ich habe mich eigentlich schon damit abgefunden, dass ich mein Leben lang weiter Heuschnupfen haben werde. Inzwischen bin ich fast 40 und seit Jahren nahezu 100 Prozent ohne Beschwerden. Der Heuschnupfen ist innerhalb von einem Jahr spurlos verschwunden.

Das kann wirklich jeder

Ich war weder beim Arzt noch habe ich mit irgendwelchen Medikamenten nachgeholfen oder mich auf andere Art und Weise selbst therapiert – zumindest nicht bewusst. Im Alter von 32 Jahren habe ich aufgehört Fleisch und andere tierische Produkte zu essen. Bis heute verzichte ich weitgehend auf tierische Produkte und mit den tierischen Produkten ist auch der Heuschnupfen verschwunden.

Ich bin aber bei Weitem kein Einzelfall. Wie mir erging es auch vielen anderen Menschen, die ich inzwischen getroffen habe und mit denen ich mich darüber unterhalten habe. Das ist auch nicht verwunderlich, denn inzwischen weiß ich, dass es darauf ankommt sich möglichst histaminarm zu ernähren.

Vermeide Histamin

Histamin bildet sich vor allem bei der Lagerung von Lebensmitteln. Entsprechend sind es eingelegte und konservierte Lebensmittel, welche man als Allergiker absolut meiden sollte. Je frischer die Lebensmittel sind, die auf den Tisch kommen, desto besser ist das. Alles was geräuchert, gepökelt oder gereift verkauft wird steckt voller Histamin und ist bei Heuschnupfen nicht zu empfehlen.

Nicht umsonst nimmt man als „Gegenmittel“ zu Heuschnupfen Antihistaminika ein. Wenn man aber nur sehr wenig Histamin zu sich nimmt, so kann man sich die ganzen Tabletten oder sogar Cordison Sprays sparen. Je weniger allergische Symptome dein Körper zeigt desto besser. So lassen sich auch Spätfolgen, wie etwa Asthma, vermeiden. Wer also auf eine frische und damit histaminarme Ernährung umstellt, dessen Chancen stehen gut, dass auch die Heuschnupfen Symptome zurückgehen.

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