Vegane Lebkuchen

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Vorbereitung
30 Minuten
Zubereitung
25 Minuten
Schwierigkeit
leicht

Zutaten

Zutatenliste für 20 Portionen:

  • 200 g gemahlene Haselnüsse
  • 80 ml Agavendicksaft
  • 25 ml Sonnenblumenöl
  • 15 g Apfelmus
  • 50 g getrocknete Aprikosen
  • 1 Teelöffel Lebkuchengewürz
  • 1 Prise Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Orangenabrieb
  • 20 Stücke Oblaten 44mm

Lebkuchen sind der Inbegriff von Weihnachten. Gerade als Franke kennt und mag man sie, kommen doch die besten Lebkuchen der Welt aus Nürnberg. Ihren Ursprung haben sie jedoch ganz wo anders, woher genau, das erfahrt ihr am Ende des Lebkuchen Rezeptes.

Unser Lebkuchen Rezept weicht allerdings von den traditionellen Lebkuchen ein wenig ab. Sie werden von uns nämlich ohne Zucker und rein pflanzlich gebacken. Nichtsdestotrotz sind sie unglaublich lecker und schön saftig. Genauso wie Lebkuchen sein müssen. 😊Wer es nicht weiß, der wird geschmacklich keinen Unterschied erkennen. Optisch auf unseren Bilder aber leider schon. Wir haben unsere Lebkuchen dummerweise vor dem Fotografieren in den Kühlschrank gestellt damit die Kuvertüre darauf nicht alles vollschmiert. Das tut den Lebkuchen zwar geschmacklich nichts, allerdings schaut die Schokolade wie ihr sehen könnt darauf nicht mehr so lecker und gleichmäßig aus. Aber auch bei uns klappt nicht immer alles und auch wir stehen zu unseren Fehlern und zeigen unsere etwas missratenen Lebkuchen gerne 😛 Geschmeckt haben sie deshalb trotzdem genauso gut 😀

Zubereitung: Vegane Lebkuchen

  1. Wir beginnen damit die getrockneten Aprikosen in eine Schüssel geben und mit kochendem Wasser zu übergießen, bis die Aprikosen vollständig bedeckt sind. In dem Wasser lassen wir die Aprikosen dann etwa 15 Minuten ziehen.
  2. Nachdem wir das Wasser wieder abgegossen haben, trocknen wir diese mit einem Küchentuch und schneiden die Aprikosen in feine Stücke.
  3. Für die Lebkuchenmasse verkneten wir als nächstes die gemahlenen Haselnüsse, Agavendicksaft, Sonnenblumenöl, Apfelmus, Lebkuchengewürz, Zimt, Orangenschalenabrieb und Salz in einer Schüssel. Am besten geht das mit den Händen.
  4. Jetzt kommen noch die Aprikosenwürfel mit in den Teig und dieser wird erneut gut verknetet. Im Idealfall sollte der Teig sich jetzt feucht, klebrig und nicht zu trocken anfühlen. Falls er euch aber dennoch etwas trocken vorkommt, dann kann man bei Bedarf gerne noch etwas Apfelmus dazugeben.
  5. Im nächsten Schritt werden die Backoblaten mit jeweils ca. einem Teelöffel Teig bedeckt. Der Teig wird leicht auf die Oblaten angedrückt und dabei in die gewünschte Form gebracht.
  6. Die Lebkuchen kommen dann alle auf ein mit Backpapier belegtes Backblech und bei 175 Grad Celsius für ca. 10 Minuten in den Ofen.
  7. Sobald die Lebkuchen dann vollständig ausgekühlt sind kann man sie noch mit geschmolzener Kuvertüre oder Zuckerguss bestreichen und anschließend aushärten lassen.

vegane Lebkuchen Rezept zuckerfrei

Zum veganen Lebkuchen Rezept

Wenn es nach mir geht, dann kann man sich die Kuvertüre auf den Lebkuchen gerne sparen. Dann passiert einem auch nicht ein solches optisches Malheur. 😛 Am besten schmecken sie ganz ohne irgendwas. Auch macht man sich die Finger dann nicht mehr so schokoladig. Alternativ kann man Lebkuchen auch mit unserem zuckerfreien „Zuckerguss“ bestreichen, finde ich auch besser als Schokolade. Wer dabei auf die Figur achten möchte, der vermengt einfach Erythritpulver anstatt von Zucker mit ein wenig Wasser. Bei Erythrit handelt es sich um einen kalorienfreien Zuckerersatz, der aber sehr gut als Zuckerguss funktioniert.

Woher hat der Lebkuchen seinen Namen

Weihnachten ist die Zeit der Geschichten. Wer hier regelmäßiger auf unserer Seite liest, der weiß, dass ich die Geschichten hinter unseren traditionellen Lebensmitteln und Gerichten sehr spannend finde und immer wieder gerne recherchiere.

Insbesondere interessiert mich woher Gerichte oder wie in diesem Fall Gebäck ihren Namen her haben. Bei Lebkuchen ist es aber nicht ganz eindeutig. Es gibt mehrere Erklärungsansätze. Der erste stammt aus dem Lateinischen Wort „libum“ für Fladen. Somit ist der Lebkuchen ein Fladenkuchen. Alternativ könnte das „Leb“ auch vom Wort „Laib“ abgeleitet worden sein.

vegane Lebkuchen Rezept zuckerfrei

Einzig sicher ist man sich bei der Herkunft des Begriffs Pfefferkuchen, wie Lebkuchen in manchen Regionen auch genannt werden. Im Mittelalter wurde nämlich grundsätzlich sämtliches Gewürz mit dem Begriff Pfeffer gleichgesetzt. Somit war es nicht der Gewürzkuchen, sondern eben der Pfefferkuchen.

Der Ursprung unseres Lebkuchens

Zuletzt noch ein ganz kurz zur Entstehungsgeschichte des Lebkuchens. Zwar sind bereits ähnliche Rezepte für Honigkuchen aus dem Alten Ägypten bekannt, das hatte allerdings noch recht wenig mit unserem heutigen Lebkuchen zu tun. Der kommt ursprünglich aus Belgien. Dort wurde er bereits im 12. Jahrhundert in der Stadt Dinant in der immer noch bekannten Art und Weise gebacken.

Die süßen Lebkuchen waren sehr haltbar und zudem extrem sättigend. Das machte sie zu idealen Mahlzeiten im Winter. Seitens der Klöster wurden sie deshalb auch häufig an Hungernde ausgegeben. Da dies meist in der Vorweihnachtszeit passierte, backen wir noch heute Lebkuchen zur Adventszeit.

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