Auf die Stärke der Kartoffelsorte kommt es an

Gesunde Ernährung / 5/5 (7)

An der Gemüsetheke im Supermarkt greifen wir weniger nach bestimmten Kartoffelsorten, wie Gloria, Linda oder Bamberger Hörnchen. Bei unserer Auswahl stützen wir uns hierbei mehr auf die Kocheigenschaften von Kartoffeln. Denn für verschiedene Kartoffelrezepte sind diese wichtig. Es wird grundsätzlich zwischen festkochend, vorwiegend festkochend und mehlig kochende Kartoffeln unterschieden. Der Unterschied ergibt sich aus einem höheren Stärkegehalt. Je geringer dieser ist, desto formstabiler ist die Kartoffel.

Kartoffelsorten: festkochend

Wenn Kartoffelsorten mit „festkochend“ ausgezeichnet werden, platzen diese beim Kochen nicht auf und behalten ihre Form. Sie lassen sich anschließend ohne zu zerfallen weiterverarbeiten und schneiden. Der Stärkeanteil liegt bei festkochenden Kartoffeln bei rund 14 %. Sie weisen damit den geringsten Stärkegehalt auf. Zu den festkochenden Kartoffeln gehören etwa Sorten wie, Linda, Bamberger Hörnchen oder Cilena. Gerade weil diese Kartoffelsorten beim Kochen nicht aufplatzen oder zerfallen, eigenen sie sich besonders gut für Salate, Kartoffelgratin oder auch Brat-, Pell- und Salzkartoffeln.

Kartoffelsorten: vorwiegend festkochend

Werden Kartoffeln mit „vorwiegend festkochend“ ausgewiesen, ist der Stärkegehalt in der Knolle etwas höher als bei der festkochenden Variante. Er liegt dann bei rund 15 %. Vorwiegend festkochende Kartoffeln können beim Kochen leicht aufplatzen. Zu den vorwiegend festkochenden Sorten gehören etwa Gloria sowie Agria. Auch diese Kartoffelsorten eignen sich wunderbar für Brat-, Pell- und Salzkartoffel, aber zudem sind sie ideal für Eintöpfe, Aufläufe, Kartoffelstampf oder Pommes Frites.

Kartoffelsorten: mehlig kochend

Mit rund 16,5% zeichnen sich mehlig kochende Kartoffeln durch den höchsten Stärkeanteil aus. Dieser ist auch dafür verantwortlich, dass es beim Kochen die Kartoffel sprengt. Sie schmecken auch etwas trockener und fallen oftmals fast von alleine auseinander. Vertreter sind Sorten wie Aula und Adretta. Sie eigenen sich wunderbar für die Zubereitung von Klößen und Püree oder auch als Beigabe in Eintöpfen oder Suppen.

 

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