10 beliebten Kaffee-Mythen auf der Spur

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Der Kaffee ist eines der beliebtesten Getränke der Deutschen. Im Schnitt trinken wir jedes Jahr über 150 Liter von dem schwarzen Muntermacher. So verwundert es nicht, dass sich auch viele Mythen um Kaffee ranken. Wir gehen diesen heute einmal auf den Grund und schauen was wirklich stimmt und was wir im Reich der Mythen belassen können.

Kaffee hat Suchtpotential

Richtig ist, dass bei regelmäßigem Konsum von Kaffee ein Gewöhnungseffekt einsetzt, der beim Absetzen zu entzugsähnlichen Erscheinungen führt. Kaffee macht aber definitiv nicht süchtig. Suchtmittel zeichnen sich dadurch aus, dass sie unser Belohnungssystem im Gehirn ansprechen und der Botenstoff Dopamin ausgeschüttet wird. Das ist bei Kaffee nicht der Fall.

Kaffeetrinker leben länger

Tatsächlich, Kaffeetrinkern wird von Forschern der Universität Harvard ein längeres Leben attestiert. Das liegt daran, dass diese ein geringeres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen besitzen. Welcher Stoff im Kaffee allerdings dafür verantwortlich ist, das weiß man bisher noch nicht. Das Koffein ist es auf jeden Fall nicht, soviel weiß man bereits.

Ein Espresso nach dem Essen ist gut für die Verdauung

Der kleine Espresso wird nicht nur in Italien sehr gerne nach dem Essen getrunken, auch hierzulande erfreut er sich großer Beliebtheit. Es wird ihm nachgesagt, er fördere die Verdauung. Ganz der Wahrheit entspricht das aber nicht. Kaffee kann zwar die Darmentleerung fördern, die Verdauung fördert er aber nicht.

Kaffee ist vom Klimawandel bedroht

Insbesondere die beliebteste Kaffeebohne Arabica kommt mit einem zu trockenen und zu warmen Klima nicht zurecht. Folglich wird sich in den nächsten 30 Jahre der Preis für Kaffee aller Voraussicht nach deutlich verteuern. Aussterben wird er aber aber wohl nicht ganz.

Zu viel Kaffee verfärbt die Zähne

Unsere Zähne sind nicht so glatt, wie sie eigentlich zu sein scheinen. In Wirklichkeit sind sie rau, weshalb sich auch Farbpigmente von Lebensmitteln darin ablagern können. Folglich verfärbt auch der Kaffee unsere Zähne. Das gilt aber auch für Rotwein, dunkle Traubensäfte oder schwarzen Tee.

Kaffee beeinträchtigt die männliche Potenz

Selbst wer gerne und regelmäßig Kaffee trinkt, braucht sich um seine Erektionsfähigkeit keine Sorgen machen. Es gibt sogar Studien, die behaupten, dass Kaffee vor Erektionsproblemen schützen kann.

Abendlicher Kaffee sorgt für Schlafprobleme

Es lässt sich definitiv nicht leugnen, dass Koffein im Kaffee unseren Körper anregt. Deshalb wird er auch besonders gerne zum Frühstück getrunken. Der abendliche Kaffee hingegen wirkt bei Menschen völlig unterschiedlich. Manche können können danach sogar besser schlafen, andere hingegen bleiben die halbe Nacht wach. Das muss jeder für sich selbst herausfinden.

Kaffee macht fit

Nicht nur geistig, sondern auch körperlich regt Kaffee die Fitness an. Insbesondere Ausdauersportler, wie etwas Schwimmer, Läufer oder Radfahrer, steigern damit gerne ihre körperliche Leistungsfähigkeit. Ja, Kaffee macht fit.

Kaffee steigert die Nervösität

Kein Zweifel, das Koffein in Kaffee macht uns Menschen hippelig und nervös. Die Dosis, nach der wir zappelig oder gereizt sind, ist allerdings individuell unterschiedlich. Der Hintergrund dazu ist, durch den Kaffee wird in der Tat unser vegetatives Nervensystem angeregt. Was uns zu erhöhter Leistungsfähigkeit bringt, kann uns entsprechend auch nervös und unruhig machen.

Kaffee wirkt gegen Kopfschmerzen

Bei Spannungskopfschmerzen kann eine Tasse Kaffee in der Tat helfen. Was viele nämlich nicht wissen, Kaffee ist auch ein leichtes Schmerzmittel. Dank der durchblutungsfördernde Wirkung wird auch das Gehirn wieder besser durchblutet und Kopfschmerzen können entsprechend gemindert werden.

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