Akne – Ernährung die hilft!

Menschen mit Akne leiden oftmals stark. Wir haben uns damit beschäftigt welche Lebensmittel gegen Akne helfen können. Was hilft gegen Akne wirklich und was sollten wir lieber sein lassen.

Akne im Gesicht ist nicht nur ein rein optischer Schmerz. Menschen, welche daran leiden, haben tatsächlich zum Teil starke körperliche Schmerzen. Eine Vielzahl an kleinen Entzündungen machen Akne zu einer richtigen Qual. Vor allem Jungs in der Übergangsphase zum Mannsein sind davon betroffen, was nicht heißt, dass es dann über 30 nicht mehr auftreten kann. Die Narben aufgrund starker Akne werden zwar schwächer und verheilen mit der Zeit, die Konsequenzen bleiben aber oftmals ein Leben lang sichtbar. Mit diesem Wissen ist es nur zu verständlich, dass jedes Mittel gegen Akne recht ist. Ernährung bietet eine Vielzahl an Ansatzpunkten gegen dieses Leiden und die wollen wir euch kurz vorstellen. Nur vorweg, DAS beste Mittel gegen Akne gibt es allerdings nicht!

Akne – Zucker und sein Glykämischer Index

Der Glykämische Index besagt wie stark der Blutzucker durch entsprechende Lebensmittel beeinflusst wird. Traubenzucker und Haushaltszucker haben entsprechend einen sehr hohen Glykämischen Index und Vollkornprodukte einen eher niedrigen. Was inzwischen als sehr sicher gilt ist, dass Lebensmittel mit hohem Glykämischen Index unsere Talgdrüsen stimulieren. Patienten mit Akne haben ohnehin eine erhöhte Talgproduktion, welche durch falsche Ernährung nicht noch unnötig gefördert werden sollte. Konkret heißt das bei Akne besser Vollkornprodukte statt Süßigkeiten zu essen.

Akne und der Milchkonsum

Die Milch ist schon sehr lange unter Verdacht als Lebensmittel kontraproduktiv gegen Akne zu sein. Das lies sich allerdings lange nicht nachweisen und wird auch immer noch erforscht. Aber für viele Experten geht Akne und Milchkonsum aufgrund seiner insulintreibenden Wirkung Hand in Hand. Der Fettgehalt der Milchprodukte spielt dabei aber wohl keine Rolle.

Vitamin A gegen Akne

Auf vielfältige Weise hilft auch Vitamin A gegen Akne. Vitamin A hat eine antimikrobielle Wirkung gegen Entzündungen, kann die krankhaft vergrößerten Talgdrüsen normalisieren und löst verklebte Hornzellen wie sie bei Akne auftreten. Vitamin A scheint also doch das beste Mittel gegen diese Pickel zu sein, wäre da nicht die hautreizende Wirkung. Gegen Akne wird es dennoch auch medikamentös eingesetzt, allerdings ist hier auf jeden Fall eine ärztliche Betreuung gefragt. Speziell bei Frauen kann es zudem zu Komplikationen mit verschiedenen Verhütungsmethoden kommen.

Zink gegen Akne

Zink kann das Hautbild deutlich verbessern und gilt auch als Hausmittel gegen Akne. Da Zinksalben stark austrocknende Wirkungen besitzen, ist es sinnvoller das Zink durch Ernährung aufzunehmen. In Tablettenform ist die Konzentration an Zink schnell so hoch, dass andere Mineralien verdrängt werden und es zu starken Nebenwirkungen kommen kann.

Akne und gesättigte Fettsäuren

Fast-Food enthält viele gesättigte Fettsäuren. Wer mit Ernährung gegen Akne vorgehen möchte, der sollte sich davon besser fernhalten. Untersuchungen speziell in Asien, wo sehr viele Menschen sich von der traditionell dort sehr gesunden Ernährung dem Fast-Food zugewendet haben ist auch der Anteil der an Akne leidenden Menschen gestiegen. Es verhält sich auch hier ähnlich dem Zucker, Talgdrüsen werden stimuliert und die Pickel gefördert. Folglich auf Fast-Food und industriell hergestellt Lebensmittel verzichten und stattdessen besser mit hochwertigem Olivenölen selbst kochen. Viel Obst und Gemüse, damit ist immer geholfen.

Ernährung und Akne hängen, wie ihr seht, durchaus sehr stark zusammen, da sind sich die Akne-Experten auch durchwegs einig. Allerdings reagiert jeder Mensch anders. Da es das beste Mittel gegen Akne nicht gibt, ist es ein langwieriger Prozess herauszufinden was bei einem selbst am besten hilft

Letztes Update vom
Bewerte diesen Beitrag:

1 Kommentare


  1. Ein wichtiger Faktor scheint auch das Säure-Basen Gleichgewicht zu sein, was ja auch direkt mit der Ernährung zusammenhängt. Die Sache mit dem hohen glykämischen Index ist glaube ich eher ein Irrtum, denn diese Produkte, wie Zucker und Weißmehl bilden stark Säure im Körper, was wohl eher der Grund ist. Bei mir haben die Zufuhr von Mineralstoffen, Verzicht auf diese Säurebildner und basische Bäder – und Waschungen überzeugend geholfen!

Wie denkst du darüber?

Frisch ins Postfach?

Verwandte Themen?