Ernährungsmythen: Besser frisch als Tiefkühlkost

Gleich zu Beginn eines Supermarktes werden uns in der Regel die vielen frisch Obst und Gemüsewaren angepriesen. Das soll uns etwa die Frische und Qualität des gesamten Sortiments vermitteln. Irgendwas Frisches sollte deshalb auf jeden Fall im Einkaufswagen landen, wir brauchen ja die vielen wichtigen Vitamine, Ballaststoffe und Mineralien. Aber geht da denn nicht auch Tiefkühlkost?

Frische Nahrungsmittel: Der Weg ist das Ziel

Betrachten wir einmal etwas genauer den Weg des frischen Obst und Gemüses bis es im Supermarkt landet. Dabei vergehen meist mehrere Tage oder sogar Wochen, bis die Leckereien und Vitaminbomben dann auf unserem Teller landen. In dieser Zeit ist viel passiert, nicht nur in unserem Leben. Viele Vitamine sind luft-, licht- oder wärmeempfindlich. In Folge dessen gehen sie, bis die Reise auf unseren Teller abgeschlossen ist, kaputt.

Bei der Tiefkühlkost ist dies etwas anders. Direkt nach der Ernte werden sie meist in kürzester Zeit schockgefrostet und dadurch auch die Vitamine haltbar gemacht. Folglich kommt genau das bei uns auf den Teller, was auch vorher auf dem Feld geerntet wurde. Kaum eine Erfindung hat unser Leben derart revolutioniert wie die Tiefkühlkost. Nicht umsonst wurde der Tiefkühlkost ein eigener Tag gewidmet.

Frisches Obst und Gemüse nicht immer gleich

Während wie beschrieben das frische Obst und Gemüse im Supermarkt nach Tagen und Wochen des Transportes nicht mehr alle wichtigen und gesunden Nahrungsbestandteile enthält, so ist das bei wirklich frischem Obst und Gemüse anders. Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten oder als Direktvertrieb bei dem regionalen Bauern hat selbstverständlich noch alle positiven Eigenschaften und daran ist auch nichts auszusetzen. Ganz im Gegenteil. Wer seine frischen Lebensmittel über derartige Quellen beziehen kann kann sich glücklich schätzen.

Ganz und gar abzuraten ist hingegen von in Dosen eingekochten Alternativen. Diese enthalten nicht nur weniger Vitamine, sondern sind zudem auch noch mit Konservierungsmitteln versetzt. Obst und Gemüse aus dem Supermarkt ist folglich nicht zwangsläufig schlecht, ganz im Gegenteil, besser als Fertigprodukte oder bereits verarbeitete Lebensmittel ist es allemal.

Vorsicht bei der Tiefkühlkost

Auch die Tiefkühlkost hat seine negativen Seiten. Fertige tiefgefrorene Gemüsepfannen, Obstmischungen oder auch Suppengemüse sind nicht unbedingt kalorienarm. Es soll ja schmecken! Gerade Tiefkühlobst ist vielfach gezuckert und Gemüse bereits gewürzt und mit Fett versehen. Das hebt den Geschmack oder macht die Zubereitung einfacher. Die schlanke Linie bedient das allerdings nicht. Folglich ist auch bei Tiefkühlprodukten immer ein zweiter Blick auf die Inhaltsstoffe angebracht.

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