Das giftigste Lebensmittel der Welt

Gesunde Ernährung / 4.15/5 (20) für diesen Beitrag

Weihnachten steht vor der Tür und damit auch das alljährlich Festmahl. Kalte Seelachsröllchen auf Senf-Dill-Creme oder vielleicht zartes Wildlachsfilet an Weißwein-Sahnesoße? Lachs ist ein Klassiker auf der Festtafel, gilt aber als das giftigsten Lebensmittel der Welt. Nicht nur Experten, sondern sogar die schwedische Regierung warnen bereits vor dem Verzehr! Na dann frohe Weihnachten!

Dabei ist es nicht einmal der Lachs aus asiatischen Ländern, wie zum Beispiel Vietnam, der uns Sorgen bereiten muss. Vor allem norwegischer Zuchtlachs gehört zu den am meisten belasteten Fischarten. Die Fischzucht ist nach dem Erdöl mit 4 Mrd. Euro Umsatz der zweitgrößte Industriezweig des Landes und wird deshalb entsprechend mit allen Mitteln geschützt und weiter forciert.

Der giftigste Fisch kommt aus Norwegen

In den vielen Fjorden werden jedes Jahr viele Millionen Lachse gezüchtet. Um diese Mengen Zuchtfisch vor Krankheiten zu schützen, werden eine Unmenge von Pestiziden oder Antibiotika an die Tiere verfüttert. Das nimmt derartige Ausmaße an, dass inzwischen der Grund des Meeres unter den Fischgehegen vollkommen verdreckt ist. Zum Teil türmen sich dort bis zu 15 Meter dicke Schichten mit Ablagerungen in Form von Fäkalien oder Schädlingsbekämpfungsmitteln auf, die dort ihre Schadstoffe ausgasen. Der Fisch frisst dies und wir fressen wiederum den Fisch. Dabei werden für die Fischzucht die selben Chemikalien verwendet wie im zweiten Weltkrieg zur Vergasung von Menschen. Irgendwie absurd, dass wir das heute freiwillig zu uns nehmen und zudem als Delikatesse anpreisen!

Inzwischen sind beim norwegischen Lachs durch Umwelteinflüsse bereits genetische Veränderungen zu erkennen. Auch die Qualität leidet erheblich, denn der Fettgehalt des Zuchtlachses ist etwa 3-4 Mal so hoch, wie bei einem im freien Gewässern lebenden Wildlachs. Es ist genau diese Tatsache, welche den Lachs zu dem giftigsten Lebensmittel der Welt macht. Die Fettschicht ist ein perfektes Medium zur Ablagerung der Giftstoffe. Das Ergebnis daraus: Zuchtlachs ist etwa fünf mal giftiger, als jedes andere Lebensmittel, das wir im Supermarkt finden können.

Fischfutter ist gefährlicher als Schädlingsbekämpfungsmittel

Es sind aber nicht nur die Pestizide und das Antibiotika, die dem Lachs zusetzen. Das Gift stammt hauptsächlich aus dem Futter und dieses besteht aus Fisch. Der Fisch der für das Futter verwendet wird kommt aber vorrangig aus der Ostsee, eines der am stärksten verschmutzten Meere der Welt. Insgesamt neun Industriestaaten leiten ihre Abwässer aus Fabriken oder auch radioaktives Material aus Atomkraftwerken in das Gewässer. Hinzu kommen noch verschiedene Düngemittel aus der Landwirtschaft, sowie ein historisches Erbe aus den Weltkriegen, in Form Munitionsresten.

Die Konsequenz aus dem chemischen Cocktail: Fischfutter ist gefährlicher als Schädlingsbekämpfungsmittel! Denn als Fischfutter wird bevorzugt Fettfisch verwendet und in dessen Fettschichten lagern sich wie auch beim Lachs Gifte besonders gut ab. Das verheerende und auch paradoxe dabei ist, dass derjenige Fisch, der nicht mehr für den menschlichen Verzehr geeignet ist, bevorzugt zu Fischfutter verarbeitet wird. Unter dem Strich kommen die Gifte dann einfach nur über Umwege in den menschlichen Körper.

Kein Verbot von Pestiziden in Fischfutter

Zu den Giften zählen verschiedene Pestizide oder auch Dioxine. Eines dieser, sich im Lachs befindlichen Pestizide, nennt sich Ethoxyquin und es bewahrt das Fischfutter vor dem Verschimmeln. Da das von Monsanto hergestellte Pestizid nicht mehr für landwirtschaftliche Zwecke verwendet werden darf, musste ein Ersatz gefunden werden: Fischfutter! Es ist genauso traurig wie erschreckend, es werden bewusst Pestizide in großen Mengen dem Fischfutter zugegeben. Es gibt bisher keine veröffentlichten Studien zu diesem Stoff. Es wurden keine empfohlenen maximalen täglichen Einnahmemengen berechnet. Es gibt auch keine Normen zur Verwendung von Ethoxyquin in Fischfutter.

Nicht einmal der Hersteller Monsanto hat sich jemals gefragt, ob sein Produkt für den Menschen unbedenklich ist. Zumindest ist nichts davon bisher bekanntgegeben worden. Lediglich eine Studie einer norwegischen Forscherin sollte veröffentlicht werden. Darin deckte die Forscherin auf, dass Ethoxyquin die Blut-Gehirn-Schranke durchbrechen kann. Damit ist die Schutzfunktion des Gehirn vor dem giftigen Stoff nicht mehr gegeben. Auf Druck der Fischindustrie ist diese Studie bis heute nicht in einem anerkannten wissenschaftlichen Blatt veröffentlicht worden und auch die besagte Forscherin arbeitet nicht mehr für das Institut. Die Mittel für weiterführende Forschungsaktivitäten sind für dieses Projekt als Konsequenz der Ergebnisse deutlich reduziert worden. Es scheint fast, als möchte keiner wissen, dass das Schädlingsbekämpfungsmittel Ethoxyquin nicht gut für uns Menschen ist.

Sogar der Fischverkäufer warnt bereits vor Fisch

Die Belastung aufgrund verschiedener Gifte in Fischarten, wie speziell dem Lachs, ist inzwischen so gravierend, dass skandinavische Fischverkäufer bereits vor dem Verzehr ihres eigenen Fisches warnen. Sogenannte Fettfische sollten maximal einmal die Woche zu sich genommen werden und Schwangeren wird ganz von Lachs und Co abgeraten.
Dabei sind die Auswirkungen recht vielfältig. Versuche an Ratten haben ein deutlich erhöhtes Risiko gezeigt an Diabetes zu erkranken. Denn aufgrund der Umweltverschmutzung wird die Fettleibigkeit gefördert. Auch steigt das Krebsrisiko für den Menschen. Genau wie Schwangeren wird auch Krebspatienten von Fettfischen wie Lachs, Hering, Dorsch und Thunfisch dringend abgeraten.

Fisch ist aber doch gesund! Das war einmal…

Letztes Update vom
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7 Kommentare


  1. Noch ein Grund mehr weshalb ich froh bin, dem Veganismus begetreten zu sein. Viel Rohkost, Fettarm und kreatives Kochen 🙂 Mir machts Spaß. Auch ganz ohne Tierleichen.


  2. Diesen etwas älteren Artikel finde ich nicht nur brisant sondern TOP Aktuell.

    Nach eigenen Recherchen wird sogar Bio-Lachs aus Norwegen unter anderen
    Herkunftsländern (Bezeichnung auf den Verpackungen) im Moment in den Handel
    gebracht. Das nennt man umetikettieren…
    Wenn Kolleginnen von mir in Norwegen fristlos entlassen werden weil sie die
    Wahrheit an die Öffentlichkeit bringen, stinkt das bis in die Stratosphäre.

    Es geht um Milliarden, Norwegen ist der größte Lachproduzent der Welt.
    …Wenn es um das liebe Geld geht… kennt man keinerlei Hemmungen.

    Piérre Martin
    Scientist for nutrition and rural economy


  3. Wir haben überbezahlte Poliker die das alles wissen. Für nochmehr Geld werden die Belastungsgrenzen angehobenen. Diese gewissenlose Leute essen das ja nicht auf Kosten der Steuerzahler wird das beste und vom feinsten eingeflogen. Der Steuerzahler wird bewusst langsam vergiftet er sollte spätestens mit 68-70 Jahren sterben dann kann sich das korrupte Pack nochmals die Taschen vollstopfen! MfG. Lothar Schlag


  4. der artikel nennt nicht einen einzigen messwert. oder einen grenzwert. oder sonst einen bewertbaren fakt. es gibt deswegen natürlich auch keine quellenangaben. damit kann man den artikel gutwillig einen kommentar nennen. oder auch als das bezeichnen, was er ist: angstmache. selbstverständlich ist gift im essen ein skandal. seriöser journalismus geht anders, solche texte finden wir zur genüge im kopp-verlag. inhaltsleere texte sind kontraproduktiv, vergeuden unsere zeit und spielen der nahrungsmittelmafia in die hände.


    1. Hallo O.N.,
      vielen Dank für deine Kritik! Gerne würde ich kurz anmerken, dass wir hier durchaus Quellenangaben anbieten. Am Ende des Artikels findest du eine Folge des „Weltjournal“ des ORF2 eingebunden. Alle im Rahmen des Artikels getroffenen Aussagen sind daraus entnommen.


  5. Schon erbärmlich wenn man als „Inverkehrbringer“ den Menschen, teilweise bewusst, langsam vergiftet. Als Sportfischer bin ich dazu übergegangen nurnoch in den seltensten Fällen Fisch für den Verzehr zu entnehmen denn am Rhein bspw. warnt sogar die zuständige Behörde z.B. vor dem Verzehr von Aal und anderen Fischen die sich überwiegend am Grund aufhalten. Leider mache ich mich, wenn ich gefangene Fische zurücksetze, eigentlich sogar Strafbar denn das sog. Catch & Release (also fangen und wieder freilassen) ist hier in Deutschland immer noch verboten. Für den natürlichen Fischbestand wäre eine geringere Entnahme natürlich ein Segen die den Bestand wieder normalisieren könnte aber natürlich müsste dann auch entscheidend an der Verbesserung der Wasserqualität gearbeitet werden. Was auch passieren müsste wären gemeinsame Fangquoten für Berufs- und Sportfischerei. In den USA schon lange Fakt aber hier in der EU leider lt. den Politikern nicht machbar. Dabei muss es bspw. nicht sein das Sportangler in Nord- und Ostsee nochmal ca. 70 – 80 % der genehmigten Quoten für die Berufsfischerei entnehmen. Es gibt dort Auswüchse das bspw. Teilnehmer von Angelreisen auf Dorsch (Kabeljau) am Ende mit bis zu 100 kg Filet nach Hause fahren. Gerade aber der Fisch aus diesen Gewässern ist ebenfalls belastet und ein eingeschränkter Verzehr würde auch hier die Bestände wieder regulieren können. Aber auch hier muss etwas für die verbesserung der Wasserqualität getan werden. Illegale Einleitungen oder Verklappungen müssten mit horrenden Geldstrafen geahndet werden wobei diese Gelder wiederum nur zur Verbesserung der Wasserqualität genutzt werden dürften. Legale Einleitungen müssten entsprechend geklärt und unbedenklich sein. Schreibt sich natürlich alles ganz leicht aber solange es den Politikern egal ist was passiert wird sich leider nicht viel ändern. Der Mensch scheint wohl von Natur aus predistiniert zu sein sich selbst auszurotten indem er seine Nahrungsquellen vergiftet. Hilft auch nicht zum veganen Leben umzuschwenken denn der Mensch braucht eigentlich tierische Eiweisse allein um die Funktion des Gehirns am laufen zu halten. Mit veganen Mitteln müsste man, wie Schafe und Kühe, eigentlich den ganzen Tag fressen und hätte keine Zeit für anderes. Da unser Magen aber nicht für eine unendliche Aufnahme an Nahrung geeignet ist sehen viele der Veganer auch aus wie ein magersüchtiges Model und die Erbse funktioniert dann auch nicht mehr wie sie sollte. Ein schlauer Mensch lebt nicht vom Grün allein, es muss auch mal Fleischiges und Fischiges sein. 🙂 😉


  6. Reporter: Wöfür kann man diesen gepressten Fischblock den verwenden? Pressefrau: „Mhm für lecker Tiefkühlprodukte oder für Hunde und Katzenfutter.
    Also ganz ehrlich was soll man dazu noch sagen.

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