Pflanzenfett für eine gesunde Ernährung

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Fett ist nicht gleich Fett„, erklärt Petra Sprick, Geschäftsführerin der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Denn wie wertvoll ein Fett ist, hängt von seiner Zusammensetzung ab.

Rapsöl beliebtestes Fett

Sprick erklärt: „Entscheidend ist das Fettsäurespektrum: Unter allen Pflanzenölen liefert Rapsöl die nahezu optimale Zusammensetzung. Außerdem enthält das Öl Alpha-Linolensäure, eine lebenswichtige Omega-3-Fettsäure“. Gut, dass in Deutschland Rapsöl das beliebteste Pflanzenöl ist. Etwa 81 Millionen Liter Rapsöl wurden 2016 verkauft. Zwei Prozent davon wurden als Rohprodukt in Flaschen vertrieben. Die übrigen Mengen werden in Frittieröl, Konserven, Margarine und anderen Lebensmitteln weiterverarbeitet. Ebenfalls in den Top drei befinden sich Oliven- und Sonnenblumenöl, die ebenfalls eine relativ ausgeglichenes Fettsäure-Spektrum aufweisen.

Ernährungsempfehlung: Mehr ungesättigte Pflanzenfette

In unserer täglich Ernährung machen gesättigte Fettsäuren einen viel zu hohen Anteil aus, mahnen die Wissenschaftler. Auch die etwas gesünderen gesättigten Fettsäuren kommen im Verhältnis zu kurz. Kritisch ist vor allem der geringe Konsum von ungesättigten Fettsäuren. Die Wissenschaftler gehen von einem prozentualen Anteil von 14 Prozent aus, das ist nur etwa die Hälfte der Empfehlung. Diese liegt bei 20 bis 29 Prozent. Rapsöl enthält sogar 33 Prozent der ungesättigten Fettsäuren, dagegen 60 Prozent mehrfach ungesättigte und nur 7 Prozent gesättigte. Auch Olivenöl wird aufgrund seiner Zusammensetzung besonders empfohlen. Zu den gesünderen Ölen gehören auch Sonnenblumen-, Lein- und Sojaöl. Alles pflanzliche Fette, denen generell gegenüber tierischen der Vorzug zu geben ist. Denn letztere enthalten vornehmlich ungesättigte Fettsäuren. Insgesamt empfiehlt die DGE einem Erwachsenen täglich etwa 60 bis 80 Gramm der benötigten Energie in Form von Ölen und Fetten aufzunehmen. Denn neben den ungeliebten Kalorien, nicht nur wichtige Nährstoffe, sondern werden vom Körper dringend benötigt. Sie sind Bestandteil von Zellmembranen, thermischer Isolator, sie sind Vorstufen von essenziellen Hormonen und Botenstoffen. Sie dürfen also in der täglichen Nahrungsaufnahme nicht fehlen, um alle Körperfunktionen aufrecht zu erhalten. Also keine Angst vor den Kalorien!

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