SPD will Verkauf von Energydrinks an Kinder verbieten

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Energydrinks beinhalten große Mengen an Koffein und andere aufputschende Substanzen. Das diese insbesondere für Kinder gesundheitliche Folgen haben können, ist mehr als naheliegend. Die SPD hat jetzt unsere Ernährungsministerin Frau Klöckner dazu aufgefordert den Verkauf der Getränke zu reglementieren und Kinder auf diese Weise besser zu schützen.

England macht es vor

Man orientiert sich bei dem Vorstoß der SPD an bereits Großbritannien. Dort haben bereits verschiedene Handelskonzerne damit begonnen den Verkauf von Energydrinks an Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren zu stoppen. Eine ähnliche Regelung soll es nach Meinung der SPD auch in Deutschland geben.

Erste Schritte sollen getan werden

Geht es nach der SPD, so sollen im Haushalt von Frau Klöckner im ersten Schritt Gelder bereitgestellt werden, um die Folgen von Energydrinks auf Kinder und Jugendliche genauer zu untersuchen. Um einen sinnvollen Schutz vor den koffeinhaltigen Getränken in Deutschland zu etablieren, müssten in Folge dessen Gespräche mit der Industrie und dem Handel aufgenommen werden. Das Beispiel Chile zeigt, dass zum Wohle des Volkes eine Beteiligung von Wirtschaftsvertretern nicht immer das beste Ergebnis mit sich bringt.

Status quo hat Nebenwirkungen

Die Nebenwirkungen von aufputschenden Getränken sind vielen Menschen nicht bewusst. Diese folgen zum einen aus einem sehr hohen Koffeingehalt, dieser ist ähnlich hoch wie bei Kaffee, wird aber in deutlich größeren Mengen und auch schneller getrunken. Eine andere Risikoquelle ist der enthaltene Zucker, welcher zusätzlich aufputschend wirkt und zudem reichlich Kalorien in sich birgt. Hinzu kommt meist Taurin, das die Wirkung der Energydrinks obendrein noch beschleunigt.

Nebenwirkungen von Energydrinks

Kinder und Jugendliche reagieren meist deutlich empfindlicher auf Koffein, als es bei ausgewachsenen Erwachsenen der Fall ist. Zu den gängigsten Nebenwirkungen zählen Schlafstörungen, Nervosität, Kopfschmerzen und Magen-Darm-Beschwerden. Diese werden insofern noch verstärkt, als dass Energydrinks speziell von Jugendlichen und jungen Erwachsenen gerne mit Alkohol getrunken werden.

Eine Verkaufsbeschränkung von Energydrinks ist sinnvoll

Der Vorstoß der SPD zeigt somit in die richtige Richtung. Große Mengen an Koffein sollten von Kindern und Jugendlichen nicht konsumiert werden. Da eine familiäre Kontrolle seitens der Eltern oft nicht mehr gegeben ist, ist es sinnvoll seitens des Staates hier regelnd einzugreifen. Zumindest eine unabhängige Untersuchung sollte unserer Ernährungsministerin das Wohl unserer Kinder wert sein.

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