Welches Öl verwendet man wofür?

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Oftmals stellt man sich die Frage, welches Speiseöl passt für was? Die Auswahl ist groß und man weiß vielleicht nicht genau, welches Öl man nehmen soll. Deshalb versuchen wir für euch heute ein wenig Licht ins Dunkel der Speiseöle zu bringen. Ganz nebenbei verraten wir euch, welches Öl im Zweifel immer passt.

Trends bei Speiseölen

Hochwertige kaltgepresste Öle bringen neben einem guten, meist sehr individuellen Geschmack auch reichlich wertvolle Inhaltstoffe mit sich. Zum Teil werden ihnen auch gesundheitsfördernde Eigenschaften zugeschrieben. Das liegt nicht zuletzt an den hochwertigen Fettsäuren, wie etwa Omega-3 oder Omega-6-Fettsäuren.

Vor diesem Hintergrund werden traditionelle Öle, wie etwa Leindotteröl, Leinsamenöl oder auch Distelöl in der modernen Küche wiederentdeckt. Es gibt aber auch völlig neue Trends im Bereich der Speiseöle. So wird inzwischen aus Chiasamen gepresstes Chiaöl bei uns verkauft. Gerne werden diese hochwertigen Öle als Superfoods mit in den morgendlichen Smoothie gegeben oder zum Verfeinern von Rohkostspeisen verwendet. Sie dienen neben dem eigentlichen Geschmack dazu, die Aufnahme von Vitaminen und anderen fettlöslichen Inhaltsstoffen zu unterstützen.

Diese Öle eignen sich zum Braten und Frittieren

Für das Braten und Frittieren braucht es in erster Linie Speiseöle, die sehr unempfindlich gegenüber Hitze sind. Deshalb eignen sich hier insbesondere sogenannte raffinierte Öle. Sie werden über einen chemischen Prozess und Hitze gewonnen, was sie letztendlich auch sehr hitzebeständig macht. Entscheidend ist der Rauchpunkt des Öles, dieser sollte über 200 Grad Celsius liegen. Das Raffinieren von Ölen hat neben den Vorteilen allerdings auch Nachteile.

Vorteile von raffinierten Ölen:

  • Hitzebeständig
  • Günstiger herzustellen
  • Länger haltbar

Nachteile von raffinierten Ölen:

  • Kaum noch wertvolle Inhaltsstoffe
  • Energieintensive Herstellung
  • Kaum Eigengeschmack

Die perfekten Salatöle

Salate werden in aller Regel kalt serviert, weshalb man eher auf den Einsatz von kaltgepressten, nativen Ölen setzen sollte. Der Klassiker unter den Salatölen ist zweifellos Olivenöl. Der Vorteil dieser kaltgepressten Öle liegt auf der Hand. Dadurch, dass bei der Pressung keine Hitze zum Einsatz kommt, bleiben auch die wertvollen Inhaltsstoffe erhalten. Hier sind insbesondere die ungesättigten Fettsäuren zu erwähnen. In raffinierten Ölen fehlen diese fast vollständig.

Kaltgepresste Öle können allerdings auch einen sehr starken Eigengeschmack mitbringen. Denkt man an Walnussöl oder Kürbiskernöl, so reichen manchmal bereits kleine Mengen aus, um den entsprechenden Geschmack an das gewünschte Essen zu bekommen. Diese Geschmacksvielfalt ist ein unglaublicher Mehrwert in der Kulinarik, hat im Gegenzug aber auch den Nachteil, dass nicht jedes Öl für alles einsetzbar ist.

Mit diesen Ölen wird gebacken

Beim Backen ist es wiederum nicht ganz einfach zu unterteilen. Hier sind es vor allem folgende vier Öle, welche wir empfehlen können:

  1. Rapsöl
  2. Sonnenblumenöl
  3. Olivenöl
  4. Kokosöl

Das passende Öl zum Backen richtet sich aber in aller erster Line nach dem was man Backen möchte. Manchmal ist es sinnvoll, eher geschmacksneutrale Öle zu verwenden. Der Geschmack des Öles soll ja nicht unbedingt den des Backwerks überlagern. Ein anderes Mal darf das Öl gerne auch selbst geschmacksbildend sein.

So wird für das Backen von Brot oder Pizzateigen meist Olivenöl verwendet, da dieses geschmacklich am besten passt. Bei süßen Teigen ist mittlerweile Kokosöl voll im Trend. Insbesondere die vielfachen Anwendungsmöglichkeiten von Kokosöl wird gerne angepriesen.

Fazit am Ende des Speiseöl-Dschungels

Ich hoffe ihr seid jetzt ein wenig schlauer und wir konnten euch bei der Wahl des richtigen Speiseöls ein wenig weiterhelfen. Am Ende noch die universelle Empfehlung von unseren WirEssenGesund-Köchen: Wenn ihr gar nicht wisst, welches Öl passt, dann nehmt einfach Olivenöl. Man kann es bis zu einem gewissen Grad erhitzen, der Eigengeschmack hält sich zudem in Grenzen, so dass man es im Zweifel auch immer zum Backen verwenden kann. Nicht zuletzt nutzen wir es für kalte Speisen und Salate meist ohnehin. Wer Wert auf Qualität legt, findet beispielsweise bei der Ölmühle Fandler eine breite Palette an gehaltvollen Ölen.

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