5 Grundregeln der Teezubereitung

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Tee zuzubereiten ist eine Wissenschaft für sich. Es gibt wahrscheinlich genauso viele Meinungen und Überzeugungen wie es auch überzeugte Teetrinker auf der Welt gibt. Wir haben für euch aber die 5 wichtigsten und zudem universellen Grundregeln der Teezubereitung zusammengestellt.

1. Die Teesorte muss stimmen

Jede Teesorte ist anders und viele Sorten stellen obendrein individuelle Anforderungen an die perfekte Zubereitung. Das Aroma und die Wirkstoffe unterscheiden sich ebenfalls von Teesorte zu Teesorte. Deshalb beginnt unsere erste Regel bei jedem Teetrinker selbst. Wer zum Teetrinker werden möchte, der muss einen Zugang zum Tee bekommen. Probiere dich durch die Sortenvielfalt und beginne mit einfacheren Tees. Wenn du dann irgendwann auf den Geschmack gekommen bist, dann kannst du dich nach und nach an feinere und exotischere Teesorten herantasten. Wichtig ist von vornherein jedoch die Qualität der Teesorten. Achte darauf, denn sonst werden sie dir nicht schmecken und du wirst den Zugang nicht finden.

2. Deinen Tee richtig lagern

Tee ist ein sehr empfindliches Getränk und zudem sehr reaktiv. Das bedeutet, dass er schnell die Gerüche und Aromen von anderen Stoffen aufnehmen kann. Deshalb ist bei der Lagerung von Tee darauf zu achten, dass er nicht in der Nähe von stark riechenden Lebensmitteln aufbewahrt wird. Damit das Aroma deines Lieblingstees nicht verfliegt und zugleich der Tee so lange wie möglich frisch bleibt, solltest du ihn verschlossen, trocken, dunkel und kühl aufbewahren. Es hat sich bewährt zur Aufbewahrung Dosen aus Holz, Keramik oder Porzellan zu verwenden.

3. Das Wasser verfeinert die Teezubereitung

Ganz essentiell für die Teezubereitung und den anschließenden Geschmack ist der Härtegrad des Wassers. Idealerweise bewegt sich dieser im Bereich von weichem Quellwasser mit einem Härtegrad von 0 bis 7. Zu Hause ist es meist nicht möglich Einfluss auf den Härtegrad des Wassers zu nehmen. Deshalb sollte man auf jeden Fall zur Teezubereitung frisches Wasser aus dem Kaltwasserhahn verwenden und dies anschließend richtig abkochen. Vor dem Aufgießen des Tees muss das Wasser jetzt aber erst ein wenig abkühlen. Idealerweise auf 50 bis 70 Grad Celsius, das dauert nach dem Aufkochen etwa 3-5 Minunten. Da speziell grüner Tee viel frische und nicht oxidierte Gerbsäure enthält, wird er sonst schnell bitter. Wer seine Teewasser-Temperatur ganz genau kontrollieren möchte, der braucht dafür ein spezielles Thermometer.

4. Auf den richtigen Teekessel kommt es an

Das Material des Teekessels ist nicht nur für den Geschmack und die Aromen interessant, vielmehr hat es auch rein gesundheitliche oder praktische Aspekte. Während Kupferkessel sehr leicht oxidieren und entsprechend oft gereinigt werden müssen, stehen Aluminiumkessel immer noch im Verdacht krebserregende Stoffe in das Wasser abzugeben. Aus diesem Grund sind gerade für den regelmäßigen Gebrauch Teekessel aus rostfreiem Stahl oder emailliertem Metall zu empfehlen.

5. Die Teekanne macht den Geschmack

Ganz grundsätzlich sollte man eine Teekanne für nichts anderes als Tee verwenden, um das Aroma nicht zu zerstören. Genau aus diesem Grund sollte die Kanne auch nie mit Spülmittel, sondern immer nur mit heißem Wasser gereinigt werden. Am besten schmeckt der Tee, wenn die Kanne maximal einen halben Liter fasst, so kann sich das Aroma viel gleichmäßiger verteilen. Als Material für die Teekanne haben sich Glas, Porzellan, glasiertes Steingut und Gußeisen bewährt.

Mit unseren 5 Grundregeln für die richtige Teezubereitung sollte der Start in die Teetrinker-Karriere auf jeden Fall funktionieren. Der eine oder andere passionierte Teetrinker kann sich vielleicht ebenfalls inspirieren lassen und seine Zubereitungskünste noch verfeinern. Lasst euch euren Lieblings-Tee schmecken!

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1 Kommentare


  1. Tolle Tipps, vielen Dank! Das mit dem „Vor dem Aufgießen des Tees muss das Wasser jetzt aber erst ein wenig abkühlen. Idealerweise auf 50 bis 70 Grad Celsius, das dauert nach dem Aufkochen etwa 3-5 Minuten.“ wusste ich noch nicht, und werde es in Zukunft berücksichtigen! Viele Grüße, Stefan

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