Elsässer Flammkuchen (vegan)

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Vorbereitung
75 Minuten
Zubereitung
25 Minuten
Schwierigkeit
mittel

Zutaten

Zutatenliste für 2 Personen:

  • 250 g Mehl
  • 125 ml lauwarmes Wasser
  • 10 g frische Hefe
  • 1 Prise braunen Rohrzucker
  • 1 Prise Salz
  • 300 g Seidentofu
  • 1 Prise Pfeffer
  • 1 Prise Paprikapulver
  • 0,25 Teelöffel Salz
  • 1 Stück Zwiebel
  • 100 g Räuchertofu
  • 2 Teelöffel frische Petersilie

Es ist nicht immer einfach ein traditionelles Gericht zu veganisieren. Traditionsgerichte kennt man und jeder hat sie bereits mehrmals gegessen. Es muss den typischen Geschmack im Gedanken treffen. Beim veganen Elsässer Flammkuchen muss ich mich aber loben, da ist mir das sehr gut gelungen. Man sollte jetzt keine eins zu eins Übersetzung des Geschmacks erwarten, ich denke aber, selbst mit verbundenen Augen würde jeder den Elsässer Flammkuchen sofort als diesen erkennen.

Optisch passt unser veganer Elsässer Flammkuchen auf jeden Fall und auch vom Teig her haben wir uns an das Originalrezept gehalten. Anstatt dem Schmand habe ich jedoch Seidentofu verwendet und diesen durchaus kräftig herzhaft gewürzt. Das Rauchige des Specks kommt dann von Räuchertofu, welcher klein geschnitten im Ofen sehr gut Röstaromen erzeugt und so mit dem leicht Salzigen der Creme einen ganz guten Speck-Ersatz liefert.

Elsässer Flammkuchen Rezept vegan

Ganz klar, das ist nicht der Original Elsässer Flammkuchen, kommt diesem aber schon recht nahe… Optisch zu 100 Prozent!

Zubereitung: Elsässer Flammkuchen (vegan)

  1. Für den Elsässer Flammkuchen beginnen wir mit dem Original Flammkuchenteig. Dafür verrühren wir die Hefe mit dem lauwarmen Wasser und geben eine Prise Zucker hinzu, damit die Hefe besser arbeiten kann.
  2. Anschließend lassen wir das Hefe-Wasser 5 Minuten ruhen.
  3. Jetzt kneten wir aus dem Mehl, einer Prise Salz und dem Hefe-Wasser einen Teig. Im Idealfall kleben keine Teigreste mehr an den Fingern und man erhält einen lockeren gut gekneteten Teig.
  4. Der Flammkuchenteig braucht jetzt noch etwa eine Stunde Zeit, um aufzugehen. Dafür stellen wir ihn an einen warmen, dunklen Ort.
  5. Währenddessen können wir unsere Creme für den veganen Elsässer Flammkuchen vorbereiten. Wir verquirlen dafür den Seidentofu zu einer möglichst homogenen Masse und würzen diesen dann kräftig mit Pfeffer, Salz sowie Paprikapulver.
  6. Auch können wir bereits die Zwiebel und halbe Ringe und den Räuchertofu in kleine Würfel schneiden.
  7. Nach einer Stunde portionieren wir den Teig. Wir kneten ihn nochmal kurz an, so bilden sich anschließend keine Luftblasen und rollen diesen dann mit etwas Mehl dünn aus.
  8. Jetzt bestreichen wir den Flammkuchenteig mit unserer Creme und geben die geschnittenen Zwiebeln und Tofuwürfel darauf.
  9. Unser veganer Elsässer Flammkuchen braucht jetzt noch etwa 20 Minuten bei Umluft im auf 200 Grad vorgeheizten Backofen.
  10. Für etwas Frische bestreue ich den Flammkuchen nach dem Backen gerne noch mit etwas frischer Petersilie oder Kresse.
Flammkuchen vegan Rezept

Woher hat der Flammkuchen eigentlich seinen Namen? Er hat Flammen getestet!

Woher hat der Flammkuchen seinen Namen?

Warum heißt der Flammkuchen eigentlich Flammkuchen? Früher wurde mit dem Flammkuchen die Temperatur des Ofens getestet. Man hat dafür einfach einen ganz dünnen Teig zum Test in die Flammen des Brotofens geschoben. Hat der Teig zu lange gebraucht bis er fertig war, so musste nachgeheizt werden. War im Gegenteil der Teig schnell verbrannt, so musste man die Hitze reduzieren, ansonsten würden die Brote ebenfalls verbrennen.
Wahrscheinlich hat man sich irgendwann gedacht, dass es doch ganz lecker sei den Teig auch zu belegen, beispielsweise mit Speck und Zwiebeln, so schmeckt das, was man aus dem Ofen holt wenigstens auch noch richtig gut. Zumindest im Elsass scheint dem so gewesen zu sein, denn sonst gäbe es heute keinen Elsässer Flammkuchen. Vegan hingegen war damals wohl eher noch kein großes Thema. Sei es wie es ist, der Flammkuchen hat seinen Namen auf jeden Fall von der Tatsache, dass er in die Flammen geschoben wurde, um die Temperatur des Ofens zu testen. In anderen Regionen heißt er deshalb auch Hitzekuchen.

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