So bleibt Brot am längsten frisch

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Wie schmeckt Brot am besten? Auf diese Frage gibt es nur eine richtige Antwort: Frisch aus dem Ofen, wenn es schon durchgekühlt, aber noch ganz leicht lauwarm ist. Leider kann man nicht für jede Scheibe Brot ein neues Brot backen, weshalb wir uns auf die Suche gemacht haben, um herauszufinden wie Brot am längsten frisch bleibt.

Welches Brot bleibt am längsten frisch

Weißbrot und Brötchen sind meist schon am nächsten Tag alt und nicht mehr richtig gut. Es gibt allerdings Möglichkeiten Brötchen wieder aufzubacken. Danach schmecken sie fast wieder wie frisch gebacken – allerdings nur fast.

Ein köstliches Land- oder Bauernbrot vom regionalen Traditionsbäcker, der immer noch selbst nach altem Rezept backt, hält mindestens eine Woche frisch und ist nach mehreren Tagen genauso lecker wie zu Beginn. Woran liegt das?

Ganz einfach, je mehr Sauerteig im Brot enthalten ist, desto länger halt es frisch. Wer den Traditionsbäcker wählt und nicht den Schnellbäcker, der nur noch Rohlinge aufbackt, der wird noch ein gutes Sauerteigbrot bekommen. Bei den Schnellbäckern werden stattdessen oft andere Backtriebmittel genutzt, weshalb deren Brote anfangs zwar sehr luftig sind, sehr schnell aber nicht mehr frisch schmecken.

Bäcker Brot backen

Handgemachtes Brot vom Bäcker hält länger frisch als industriell gebackenes Brot.

Wie sollte man Brot lagern?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten Brot zu lagern. Wir gehen die einzelnen Varianten mit euch durch und verraten euch die Vor- und Nachteile:

  • Brot in Papier einwickeln
    Durchaus häufig wird Brot in der Papiertüte vom Bäcker gelassen. Das sollte man aber nicht unbedingt machen, denn Papier zieht Feuchtigkeit. Die Konsequenz daraus ist, die Kruste wird weich und bleibt nicht knusprig. Das Innere des Brotes trocknet dafür schnell aus.
  • Brot in der Plastiktüte aufbewahren
    Nicht selten wird Brot auch in einer Plastiktüte gelagert. Dadurch verliert das Brot zwar keine Feuchtigkeit, es beginnt dafür aber umso schneller das Schimmeln. Feuchtigkeit tritt nämlich auch von allein aus dem Brot aus, verbleibt dann in der Tüte und bietet dem Schimmel einen perfekten Nährboden.
  • Brot in Tongefäß
    Der ideale Ort, um Brot zu lagern ist ein unglasierter Tonbehälter. Er gibt Wasser genauso gut ab, wie er es aufnimmt. Das reduziert die Gefahr der Schimmelbildung, trocknet das Brot aber auch nicht zu schnell aus.

Schimmelt Brot im Kühlschrank schneller?

Nein, ganz im Gegenteil. Würde man ein Brot in einer Plastiktüte bei Zimmertemperatur aufbewahren und dasselbe Brot nochmals im Kühlschrank, so würden beide Brote mit der Zeit schimmeln. Das liegt einfach daran, dass sich ein feuchtes Milieu in der Plastiktüte bildet und das die idealen Bedingungen für Schimmel beherbergt. Allerdings geht dieser Prozess bei Raumtemperatur deutlich schneller als im Kühlschrank. Somit schimmelt das Brot im Kühlschrank deutlich langsamer.

Es gibt aber einen Grund warum man Brot auf keinen Fall im Kühlschrank aufbewahren sollte. Es schmeckt nach sehr kurzer Zeit altbacken und damit nicht mehr gut.

Brot einfrieren

Wer merkt, dass er sein frisch gekauftes Brot nicht schnell genug essen kann und es anderweitig kaputt gehen würde, der sollte sein Brot einfrieren. Idealerweise macht man das bereits in Scheiben geschnitten. So kann man sehr einfach die einzelnen Scheiben wieder entnehmen und kurz im Toaster auftauen. Funktioniert bestens! Das Brot hält etwa drei Monate im Gefrierschrank frisch.

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