5 Intervallfasten Fehler, die das Abnehmen verhindern

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Eine der besten und auch effektivsten Wege zu viel Kilos auf den Hüften loszuwerden ist das Intervallfasten. Es kann ein Leben lang in jedem Alter durchgeführt werden und das ohne lästigen Jojo-Effekt. Es gibt jedoch immer ein paar Menschen, bei denen es nicht so funktioniert, wie es eigentlich sollte. Wir möchten euch deshalb die häufigsten Intervallfasten Fehler aufzeigen. Wer diese vermeidet, bei dem sollten auch die Pfunde purzeln.

Intervallfasten ist deshalb so beliebt und auch effektiv, da es nicht wie eine normale Diät auf Verzicht aufgebaut ist, sondern eine evolutionär normale Ernährungsweise wiederspiegelt. Es gibt Zeitfenster, in denen man essen kann und andere, in denen man fastet – also keine Kalorien zu sich nimmt. Unsere Vorfahren hatten auch nicht den heutigen Luxus, dass es stetig drei Mahlzeiten mit diversen Zwischensnacks zur Verfügung standen. Das gelegentliche Fasten war damals ein ganz normaler Bestandteil des täglichen Lebens. Der zeitweise vollständige Nahrungsentzug ist evolutionsbedingt für unseren Körper also völlig normal und problemlos machbar.

Inzwischen wird diese urzeitliche Ernährungsweise gerne also Abnehmprogramm angepriesen. Es gibt aber auch beim Intervallfasten Fehler, die die Sache deutlich erschweren. Wir möchten euch die häufigsten davon kurz aufzeigen. Wer nämlich um die Fehler weiß, der kann sie auch vermeiden.

Intervallfasten, ohne zu fasten

Fasten heißt in der Tat Null Kalorien zu sich zu nehmen. Gerade bei gewissen Alltagsroutinen sind sich viele nicht bewusst, dass sie doch versteckte Kalorien zu sich nehmen. Wer also zu seinem Kaffee etwas Milch gibt, der hat bereits den Fastenmodus abgebrochen. Gleiches gilt für den gezuckerten Kaugummi auf dem Weg zur Arbeit. Es ist für den Erfolg jedoch entscheidend, dass wir immer wieder in den Fastenmodus kommen. Unser Körper braucht etwa acht Stunden, um umzuschalten und dann erst beginnt die eigentliche Fastenzeit. Wer also direkt am Morgen unbewusst Kalorien aufnimmt hungert den ganzen Tag über, fastet aber nicht.

Richtig ernähren beim Intervallfasten

Es gibt zwar keine expliziten Essensregeln beim Intervallfasten, man sollte dennoch die Gebote einer gesunden Ernährung beachten. Wer in seiner Essensphase Unmengen zu sich nimmt oder zu tief in die Süßigkeitenkiste greift, der wird dennoch keine großen Abnehmerfolge feiern können. Das Intervallfasten hilft zwar gezielt Fett zu verbrennen, den Energieerhaltungssatz aus dem Physikunterricht schafft es aber dennoch nicht auszuhebeln. Jede Kalorie, die wir essen wird grundsätzlich auch erst einmal verwertet. Man sollte also die Fastenzeit nicht durch übergroße Portionen kompensieren, sondern sich weiterhin maßvoll und abwechslungsreich ernähren.

Intervallfasten ist nicht gleich Intervallfasten

Wer sich beim Intervallfasten schwer tut und stetig einen Kampf mit den Essenszeiten führt, der sollte die Sache langsam angehen. Überwiegend wird die 16:8 Methode gewählt, da sie für die meisten Menschen das Einfachste ist. Man darf jeden Tag essen, lässt aber im Grunde eine Mahlzeit zu Beginn oder am Ende des Tages aus. Nicht jeder aber kommt damit zurecht. Es gibt auch andere Intervallfasten-Methoden wie etwa 5:2 oder 1:0, vielleicht passen diese besser in den Alltag. Vielleicht sollte man sich auch erst einmal langsam an das Fasten gewöhnen und mit einer Fastenzeit von 12 Stunden beginnen und sich schrittweise zu den 16 Stunden hocharbeiten. Als Fasten-Profi kann man zu der OMAD – One Meal A Day Variante übergehen.

Intervallfasten bedeutet nicht Hungern

Gerade wenn etwas neu begonnen wird wollen viele gleich zu viel. Intervallfasten bedeutet aber nicht hungern. In den Essensphasen sollte ganz normal gegessen werden. Denn auch hier kann es bei einer zu geringen Kalorienaufnahme dazu führen, dass der Körper aus Sicherheitsgründen den Grundumsatz nach unten fährt. Folglich sollte man sich auch beim Intervallfasten satt essen.

Fasten braucht Ruhe

Wer erfolgreich abnehmen möchte der sollte vorab seine Lebenssituation beruhigen. Stress und zu wenig oder auch ungeregelter Schlaf hemmen die Abnehmerfolge enorm. So führt Schlafmangel beispielsweise dazu, dass unser Körper die Ausschüttung des Hormons Leptin drosselt. Es hätte jedoch eine appetitzügelnde Wirkung. Stress im Alltag hingegen führt dazu, dass unser Körper Cortisol freisetzt, welches den Aufbau von Fettzellen fördert. Fasten und Abnehmen hat also nicht nur mit Ernährung zu tun, wir sollten uns im Gesamten darauf einlassen, um die Erfolge zu optimieren.

Wie ihr seht gibt es auch beim Intervallfasten einiges zu beachten. Wer sich aber einmal darauf eingelassen hat, der wird keine Probleme mehr damit haben. Persönlich genieße ich die Zeit am Morgen, wenn der Magen noch leer und leicht ist, inzwischen sehr.

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