Pfeffer – Vor- und Nachteile des Scharfmachers

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Pfeffer verpasst jedem Gericht eine ganze spezielle Note! Ob schwarzer, weißer, grüner oder roter Pfeffer – Sorten gibt es haufenweise und jede schmeckt etwas anders.

Wann macht Pfeffer einen mächtig scharfen Eindruck auf Körper und Geist und wann kann er lieber dort bleiben, wo er wächst? 😉 In diesem Artikel verraten wir dir die Vor- und Nachteile der Pfefferpflanze.

Pfeffer Pluspunkte

  1. Schutzschirm
    Sämtliche Pfeffersorten punkten mit einem hohen Zellschutzfaktor. Dadurch verhindert das Gewürz unter anderem Schäden an den Koronargefäßen. Pfeffer wirkt außerdem vorbeugend gegen Krebs.
  2. Fett-Antreiber
    Möchtest du dein Gewicht managen und abnehmen, ist der Wirkstoff Potpourri von großer Bedeutung, der sich vor allem im grünen und schwarzen Pfeffer befindet. Bitterstoffe, Piperin und ätherisches Öl kurbeln auf der einen Seite den Stoffwechsel an. Auf der anderen Seite beeinflussen sie die Thermogenese. Der Körper stellt Wärme her und wirkt an der Umwandlung von Fett in Energie mit.
  3. Darm-Kumpel
    Der König der Gewürze sammelt vor allem beim Darm ordentlich Pluspunkte. Hauptbestandteile des Pfeffers sind Piperidin-Alkaloide, die gegen Blähungen effektiv vorgehen. Zudem beschleunigt der Scharfstoff die Bildung von Verdauungs-Enzymen. Hinzu kommt, dass Magen und Darm besser durchblutet werden.
  4. Wieder frei atmen
    Eine Erhebung vom Sinhgad Institute of Pharmacy in Indien beweist, dass Pfeffer als natürliches Antiallergikum fungiert. Das Würzmittel blockiert Infektionen der Atemwege auf wirksame Weise.
  5. Beschleuniger
    Bereits winzige Mengen, des im grünen Pfeffer enthaltenen Piperins, optimieren die Aufnahme der antientzündlichen Kurkumaknolle enorm. Das kommt vor allem Rheuma-Patienten zugute!
  6. Frisch im Kopf
    Der feurige Würzstoff verbessert die Gedächtnisfähigkeit und bewahrt uns vor dem Abbau von Nervenzellen im Gehirn, wie es bei Demenz oder Parkinson der Fall ist.

Pfeffer Minuspunkte

  1. Belastung durch Pestizide
    Die Pfefferpflanze kann mit Pestiziden behandelt worden sein. Das ist der Grund, weshalb du nur Produkte in Bioqualität in Betracht ziehen solltest. Das gilt sowohl für roten Pfeffer als auch für andere Sorten.
  2. Sodbrennen? Nein, danke!
    Die Kehrseite des Wirkstoffs Piperin: Er treibt die Produktion von Magensäure voran und fördert somit Sodbrennen. Empfindliche Personen sollten nur eine winzige Prise verwenden.
  3. Vorsicht bei der Dosis
    Manchmal ist weniger mehr. Dieses Motto gilt vor allem, wenn du regelmäßig Medikamente einnimmst. Aufgepasst, denn Pfeffer unterstützt die Aufnahme von Arzneimitteln, wodurch es rasch zu einer Überdosis kommen kann.

Fazit: Pfeffer – bring‘ Pep in deine Gerichte!

Der pfefferige Scharfmacher hat viele positive Effekte auf Physis und Psyche und darf im Gewürzschrank auf keinen Fall fehlen! Pfeffer schützt die Zellen, trägt zur Fettverbrennung bei, regt den Stoffwechsel an, mindert Blähungen und Allergien, verstärkt die Wirkung von antientzündlichen Lebensmitteln und verbessert die Gedächtnisfunktion. Na, wenn das kein Grund ist sich die feurigscharfe Wirkung täglich zunutze zu machen.

Passe aber auf, wie viel du von dem Gewürz in deine Mahlzeiten pfefferst. 😉 Das gilt vor allem für diejenigen, die zu Sodbrennen neigen und regelmäßig Medikamente einnehmen. Achte zudem auf das Biosiegel, um nicht an pestizidbeladene Pfeffersorten zu geraten.

Bist du auf der Suche nach einem Pfeffer mit einem besonderen Aroma? Hier kommst du zu unserem Zitronenpfeffer Rezept. 😋

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