Kurkuma – ein Hauch aus Indien

Kurkuma ist ein wunderbares exotisches Gewürz, dessen Ursprung sich in Indien findet. Hergestellt wird es aus der wurzelähnlichen Knolle der Kurkumapflanze. Bekannt ist es durch seine gelbliche Farbe und dem scharfen und würzigen Aroma, welchen es den Gerichten verleiht. Frische Knollen gibt es hierzulande nur selten. Sie haben einen dem Ingwer sehr ähnlichen Geschmack – scharf und leicht herb. Getrocknet ist Kurkuma milder, dafür aber leicht bitter.

Verwendung von Kurkuma

Kurkuma kann in der Küche auf sehr vielfältige Art und Weise verwendet werden. Sehr beliebt ist das asiatische Gewürz für sein exotisches Aroma, aber vor allem dafür, Speisen gelb einzufärben. Eine ganz traditionelle Verwendung findet Kurkuma im indischen Jogurthgetränk Lassi. Inzwischen wird Kurkuma aber auch in Europa sehr vielseitig eingesetzt. So schmeckt es wunderbar in Gemüsepfannen, Suppen oder einem Risotto. Es eignet sich aber auch hervorragend für Soßen, Salate, Fisch, Geflügel oder auch Meeresfrüchte. Ganz schnell bekommen die Gerichte so ein indisches Flair. Auch die Lebensmittelindustrie nutzt häufig Kurkuma, so findet es sich in Senf, vielen Soßen, Teigwaren sowie vielen anderen Lebensmitteln.

Herkunft von Kurkuma

Kurkuma ist unter vielen Namen bekannt. Man nennt es auch Gelbwurz (wegen der Farbe) oder indischer Safran. Betrachtet man dessen botanische Abstammung, gehört es zur Familie der Ingwergewächsen. Die mehrjährigen Pflanzen können bei guten Bedingungen bis zu einem Meter hoch werden. Ihre Hauptanbaugebiete liegen in Indien und Südost-Asien.

Verwendet werden die Knollen, welche die Pflanze unter der Erde als Speicherorgan ausbildet. Diese sind gelblich gefärbt und sorgen somit auch für den Farbstoff den wir so schätzen. Dem Aussehen nach verwechselt man diese Knollen leicht mit Wurzeln, wobei es sich aber eigentlich um verdickte Sprossen der Kurkumapflanze handelt.

Kurkuma ist gesund

Kurkuma wird vielerorts auch als Heilpflanze verwendet. So regt sie den Appetit an und unterstützt sowohl die Fettverdauung, als auch die Gallenproduktion. Zudem wirkt sie schmerzlindernd und hemmt Entzündungen. Bei versuchen an Tieren wurde darüber hinaus festgestellt, dass das enthaltene Kurkumin (der gelbliche Farbstoff der Knolle) das Wachstum von Tumoren, sowie die Bildung von Metastasen in Schach hält.

Kauf und Lagerung von Kurkuma

Kurkuma gibt es bei uns eigentlich fast ausschließlich als Gewürzpulver oder als Bestandteil in einer Gewürz- und Kräutermischung. Sobald die Packung geöffnet wurde, sollte das Kurkumapulver in gut verschließbaren Behältnissen und an einem dunklen, bestenfalls kühlen Ort gelagert werden. Wer mal das Glück hat eine frische Knolle kaufen zu können, sollte darauf achten, dass diese eine glänzende, feste und auch glatte Haut hat.

Vielleicht probiert ihr dieses herrliche Gewürz mit der exotischen Note einfach mal aus.
Lasst uns wissen wofür ihr Kurkuma verwendet!

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