Stiftung Warentest untersucht Olivenöle

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Für die Heftausgabe 2018/2 hat Stiftung Warentest zum dritten Mal in Folge Olivenöle getestet. Schon im Vorjahr hatten die Tester einiges zu beanstanden: Ranziger Geschmack, Belastung mit Mineralölkohlenwasserstoffen (MOSH) und Etikettenschwindel, die Vorwürfe zogen sich durch alle Preisklassen. Das Gesamturteil fällt dieses Jahr besser aus.

Vor allem die Schadstoffbelastung ist insgesamt gesunken. Immerhin drei der 27 untersuchten Artikel konnten mit „gut“ überzeugen: Das „Castillo de Canena“ aus Spanien, das teuerste Öl im Test, „Farchioni DOP Chianti Classico“ aus Italien und das „Cucina Natives Olivenöl Extra“. Letzteres ist allerdings nicht mehr erhältlich, da es sich um ein Aktions-Produkt handelte.

Auch wenn der Sieger in dem Fall auch das teuerste Produkt ist und teurere Olivenöle generell sensorisch besser abgeschnitten haben, eine Garantie, dass teurer auch besser ist, gibt es nicht. Das mit „mangelhaft“ bewertete Gaea Kritsa Griechisches Olivenöl extra ist mit ca. 22 Euro pro Liter nicht gerade günstig.

Mehr noch, es ist derart schlecht, dass es gar nicht als „natives Olivenöl extra“  hätte verkauft werden dürfen. Auch um Rewes „Bio P.D.O. Natives Olivenöl extra“ sollten Verbraucher wegen Etikettenschwindels einen Bogen machen. Ebenfalls unter den Schlusslichtern sind zwei Öle von Bertolli und die Rewe-Eigenproduktion „Ja! Natives Olivenöl extra“.

Die Experten empfehlen zum Braten günstige Olivenöle aus dem Mittelfeld zu verwenden. Durch das Erhitzen gehen ohnehin die Aromen verloren. Zu den Preistipps gehören die Eigenmarken „dmBio Natives Olivenöl extra“ und „Edeka Bio Natives Olivenöl“. Diese sind mit „befriedigend“ bewertet.

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