Zucchini macht gesund und intelligent

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Zur Zeit wachsen Zucchini wie verrückt. In meinem Hochbeet bedeckt eine einzige Pflanze fast die Hälfte der gesamten Fläche und trägt aktuell bestimmt 15 kleine bis große Zucchini. Nachdem ich euch letzte Woche bereits mein aktuelles Lieblingsrezept, Nudeln mit mediterranem Zucchini-Gemüse, veröffentlicht habe, geht es heute um die Frucht selbst. Interessantes und wissenswertes über die Zucchini und was das Gemüse so gesund und uns intelligent macht.

Formen und Farben

Wer letzten Herbst unsere Artikel verfolgt hat, weiß ja schon, dass die Zucchini im eigentlichen Sinne ein Kürbis ist. Sie wird der Familie der Kürbisgewächse zugeordnet und es gibt sie in den unterschiedlichsten Farben und Formen: gelb bis dunkelgrün und sogar gestreift, manche sind rund und andere länglich.

In meinem Garten wachsen längliche, gelbe Zucchini. Das liegt einfach daran, dass mir diese am Besten schmecken, ich habe das Gefühl sie sind etwas milder im Vergleich zu den herkömmlichen grünen.

Herkunft der Zucchini

Die Zucchini ist ein Gemüse, dessen Namen seinen Ursprung in Italien hat und soviel wie „kleiner Kürbis“ („zucca“ ist der Kürbis) bedeutet. Seinen wahren Ursprung findet der Gartenkürbis, aus welchem die heutige Zucchini gezüchtet wurde, in Amerika. Nichtsdestotrotz, seinen Siegeszug durch die Küchen Europas startete die Zucchini in Italien. Dort fand sich das leckere Gemüse plötzlich massenweise auf den Märkten des 17. Jahrhunderts und hat damit bereits eine recht lange Tradition. Bis die Zucchini in Deutschland populär wurde dauerte es aber noch eine ganze Weile. Erst in den 1970ern lernten auch wir sie zu schätzen und zu lieben.

Zucchini ist gesund

Von den Inhaltsstoffen her gesehen ist die Zucchini gesund aber nichts Besonderes. Sie ist einfach ein leckeres Gemüse mit vielfältigen Möglichkeiten der Zubereitung. Wie in den meisten Gemüsesorten finden sich auch in der Zucchini Carotinoide, zahlreiche Vitamine (A, B1, B2, B6, C) und Mineralstoffe sowie Spurenelemente. Dazu zählen vor allem Kalium, Phosphor, Eisen, Selen, Mangan und Zink.

Interessant ist vor allem das enthaltene Vitamin B1, dadurch wird sie zu einem wahren Brainfood. Dazu aber gleich mehr.

Zudem wird nach dem Verzehr der Zucchini die unsere Darmtätigkeit angeregt und damit Verstopfungen vorgebeugt. Neben ihrer entwässernden Wirkung empfiehlt sich der „kleine Kürbis“ auch bei hohem Blutdruck und stärkt unser Immunsystem.

Zucchini macht schlank

Wer noch auf der Suche nach seiner Bikinifigur ist, darf beherzt bei leckerem Zucchinigemüse zuschlagen. Mit gerade einmal 17 Kalorien pro 100g ist die Zucchini ein wahres Leichtgewicht. Es ist wahrscheinlich gar nicht möglich so viel Zucchini zu essen, dass wir davon dick werden. Ihr könnt hier also bedenkenlos zuschlagen.

Zucchini macht intelligent

Das die Zucchini intelligent macht, ist vielleicht ein bisschen übertrieben. Zumindest aber hat sie das Potential unsere Konzentrationsfähigkeit zu fördern. Ein wichtiger Bestandteil des Botenstoffs für unser Nervensystem wird durch das Vitamin B1 deutlich langsamer abgebaut. Dadurch bleiben wir länger geistig Leistungsfähig und können uns besser konzentrieren. Während der Klausurenzeit bitte in der Mensa nicht an der Zucchinicremesuppe vorbei laufen.

Kann ich Zucchini roh essen?

Klar, die Zucchini kann bedenkenlos auch roh gegessen werden. Bei mir wird sie dafür ganz dünn gehobelt und danach als Salat verwendet.

Zucchini Bilder aus meinem Garten

Zum Abschluss gibt es noch ein paar Zucchini Bilder aus meinem Garten. Ich freue mich immer so wenn dort alles wächst und gedeiht. Vielleicht kann ich euch damit auch eine kleine Freude machen 🙂

 

Letztes Update vom
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3 Kommentare


  1. Muss ich voll und ganz zustimmen! Die Zucchini ist der Hammer.
    Wusste bisher allerdings nicht, dass man Sie roh essen kann, und vor allem, einen Salat daraus machen kann!
    Danke dafür.
    lg


  2. Ich verzehre den jungen Zucchini sehr gerne … er schmeckt sogar süßlich
    darf im tägl. Müsli am Morgen nicht fehlen … ich reibe es mit dem dicken Auge der
    Tupperreibe direkt mit hinein –
    für die Julliene-Streifen verwende ich den KIWI Schäler … Gewürze und Knofi dazu .. einige Minuten anschmoren – fertig als Beigabe zu Reis – Kartoffeln – oder Dinkel-Grieß-Nockerln
    Schade das ich i Kommentar kein Bild reinstellen kann
    liebe Grüße zuzaly

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