Zucchini einfrieren – roh oder besser gekocht?

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Wenn im Sommer die Zucchini das Blühen beginnt, dann kann man fast im Akkord ernten. Wer es nicht schafft alle seine Zucchini wegzuessen, der kann super einfach Zucchini einfrieren. Ich nutze die Möglichkeit vor allem deshalb, weil ich gerne noch recht kleine Zucchinis esse und sie nicht zu groß werden lassen möchte. Die kleinen schmecken einfach deutlich besser, insbesondere die Schale ist dann noch ganz weich und dünn.

Vorteile vom Zucchini einfrieren

Haltbar machen ist natürlich der Hauptgrund warum Zucchini eingefroren werden. Denn obwohl ich meine Zucchini wenn möglich noch relativ klein ernte, werfen zwei Pflanzen in guten Wochen mehr ab, als wir zu Hause essen können. Außerdem ist die Zucchini-Saison wirklich lange und irgendwann braucht man auch etwas Pause.

Ein weiteres Argument, was für das Einfrieren spricht ist, dass die ganzen Nährstoffe der Zucchini dabei erhalten bleiben. Im Kühlschrank bleiben Zucchini etwa eine Woche bis 10 Tage frisch und verlieren dabei nach und nach an Nährstoffen. Wenn ich also schon vorher weiß, dass ich die Zucchinis nicht verarbeitet bekomme, dann frier ich sie lieber gleich ein. Im Garten warten ja schon wieder neue auf mich. 😉

Zucchini roh einfrieren

Am einfachsten ist es Zucchini roh einzufrieren. Das geht ohne viel Aufwand, eine Kleinigkeit sollte man jedoch beachten, damit sie beim Auftauen nicht matschig werden.

  1. Schneide die Zucchini in Würfel oder Scheiben.
  2. Salze die Zucchini, so wird ihnen die Feuchtigkeit entzogen.
  3. Tupfe nach etwa 10 Minuten die Feuchtigkeit ab.
  4. Jetzt kannst du die Zucchini in einer Frischhaltebox oder aber in einem Schraubglas einfrieren.

Beim Auftauen der eingefrorenen Zucchini sollte man sich Zeit lassen, damit sie nicht matschig werden. Am besten man stellt sie einfach bei Zimmertemperatur raus und lässt sie dort langsam auftauen. Wer es eilig hat, der kann Zucchini auch in der Mikrowelle auftauen, dann sind sie aber auf jeden Fall Matsch. Für Zucchinisuppen oder andere gekochte oder pürierte Zucchini Rezepte ist das im Zweifelsfall egal.

Zucchini einfrieren

Zucchini gebraten einfrieren

Wer möchte, der kann Zucchini auch fertig angebraten einfrieren. Hierbei musst du auch nicht mehr darauf achten, ob sie matschig wird oder nicht.

  1. Nimm einfach die gebratenen Zucchinistücke oder -scheiben und lasse sie langsam abkühlen.
  2. Gebe sie jetzt in eine Frischebox oder ein alternatives Gefäß und friere die gebratene Zucchini ein.

Was man wissen sollte, gebratene Zucchini ist eingefroren nicht ganz so lange haltbar. Während rohe Zucchini etwa ein Jahr im Gefrierfach bleiben kann, sollte gebratene Zucchini spätestens nach einem halben Jahr aufgetaut werden. Allerdings ist auch das lange genug, um sie ohne Mühe wegessen zu können.

Zucchinisuppe einfrieren

Was wir zu Hause gerne machen ist Zucchinisuppe einzufrieren. Das ist sehr praktisch, da man immer was zu essen zu Hause hat und nicht extra kochen muss. Man sollte beim Einfrieren von Zucchinisuppe allerdings auf zwei Dinge achten:

  1. Lass die Zucchinisuppe vor dem Einfrieren gut abkühlen.
  2. Friere Sie unbedingt portionsweise ein, sonst musst du zwangsläufig immer die gesamte Menge auftauen.

Weitere Möglichkeiten Zucchini haltbar zu machen

Wenn das Gefrierfach schon voll ist oder man einfach geschmacklich etwas Variieren möchte, dann gibt es neben dem Einfrieren noch einige weitere Möglichkeiten Zucchini haltbar zu machen. So ist es ohne weiteres möglich Zucchini ähnlich wie Gurken einzulegen.

Eine weitere leckere Variante ist Zucchini-Pesto. Es ist kinderleicht herzustellen und hält sich gut mit etwas Öl bedeckt mehrere Wochen im Kühlschrank. Nicht zuletzt kannst du Zucchini zum haltbar machen auch fermentieren. Damit erreichst du sogar eine Haltbarkeit von mehreren Monaten.

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