Corona: Grundversorgung sichern, ohne das Haus zu verlassen

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Je weiter das Coronavirus sich ausbreitet, desto weniger zieht es einen an Plätze, an denen man mit vielen Menschen in Kontakt kommt. Hierzu gehört auch das Einkaufen. Aus diesem Grund haben wir uns Gedanken gemacht, wie wir unsere Grundversorgung sichern können, ohne das Haus dabei verlassen zu müssen. Unsere Tochter ist nur ein paar Monate alt, da wollen wir einfach kein Risiko eingehen.

Genaugenommen haben wir einen Fünf-Punkte-Plan für uns erarbeitet, der uns unser tägliches Essen sichert. Diesen möchte ich gerne mit euch teilen, vielleicht habt ihr ja ähnliche Ideen oder könnt von unseren Maßnahmen profitieren.

  1. Inventur – Was ist eigentlich alles noch da?
    Ende letzter Woche sind wir einmal die Speisekammer und das Gefrierfach durchgegangen und haben geschaut, was eigentlich noch alles da ist. Dabei ist uns aufgefallen, dass wir noch viel mehr zu Hause hatten, als gedacht. Wir haben uns nur noch mit wenigen Dingen extra ausgestattet. Vor allem Olivenöl, Salz und Pfeffer oder auch ein paar lange lagerfähigen Gemüsesorten, etwa Kürbis, Sellerie oder Kartoffeln, haben wir noch gekauft. Reis, Nudeln oder auch Linsen waren noch ausreichend da.
  2. Bio-Kiste bestellt
    Wir wollen während unserer selbst auferlegten Quarantäne allerdings nicht auf frische Lebensmittel verzichten. Deshalb haben wir das gemacht, was wir eigentlich schon lange vor hatten und nie wirklich gemacht haben. Wir haben uns von einem regionalen Anbieter eine Bio-Kiste bestellt. Genaugenommen sind es zwei Kisten, eine Obstkiste und eine Gemüsekiste, sie werden uns je nach Angebot jetzt wöchentlich geliefert. Frisches Brot bekommen wir auch immer eines dazu. Damit sollten wir bis zur jeweils nächsten Woche gut ausgestattet sein.
  3. Frische Kräuter zu Hause anbauen
    Wenn wir kochen, dann sollte es auch schmecken. Wichtig sind insbesondere für Salate ein paar frische Kräuter. Von sämtlichen Sorten thront jetzt ein Töpfchen auf der Fensterbank – außer Basilikum, da haben wir zwei 😉
  4. Rest über Online-Supermarkt abdecken
    Falls uns wirklich etwas von den alltäglichen Dingen ausgehen sollte, so bestellen wir es bei einem Online-Händler einfach nach. Da wir aber bei Hygieneartikeln auf Nachhaltigkeit achten und entsprechend nur feste Duschseifen oder Deocremes verwenden ist das eher unwahrscheinlich.
  5. Nichts wegschmeißen
    Wir achten akribisch darauf, dass uns keine Lebensmittel kaputt gehen und wir sie wegschmeißen müssen. Es wird ganz konsequent erst das aufgegessen was weg muss. Wir öffnen auch erst dann etwas Neues, wenn das Alte aufgebraucht ist.

Unsere kleine Corona-Überlebensstrategie funktioniert allerdings nur deshalb, weil wir uns weitestgehend auf pflanzliche Lebensmittel konzentrieren. Sie sind nicht nur sehr gut lagerfähig, sie sind auch deutlich ergiebiger. So ist der Kürbis wohl das beste Beispiel, er reicht für etwa vier Mahlzeiten und hält sich im Zweifel Monate lang.

Wir freuen uns fast schon auf die kommenden Wochen und sehen das Ganze als kleine Challenge für uns als Familie. Was wir aber jetzt schon sehen, wir haben mehr Zeit füreinander. Außerdem gibt uns das schöne Wetter auch die Möglichkeit den Garten für das Jahr herzurichten. In ein paar Wochen sollte auch dort die erste Ernte möglich sein. Falls es also länger dauert… wir sind vorbereitet 😀

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3 Kommentare


  1. Ich mache es ähnlich und freue mich darüber, dass meine Kreativität, mit den Dingen, die ich noch im Vorrat bzw. eingefroren habe, lecker und gesund zu kochen, von Tag zu Tag wächst.


  2. Ich gehe noch ein bis 2 mal pro Woche einkaufen. Wir sind jetzt wieder 3 Personen, da unsere jüngste Tochter aus ihrem Studienort weg ist und wieder bei uns wohnt. Weil ich keine gekauften Fertigprodukte kaufen will, koche ich nach Saison meine Gerichte selber und wecke sie dann ein. Das mache ich so mit Rotkohl, grünen Bohnen, Tomatensoße, Bolognaisesoße, Gulasch, sauren Gurken, Apfelmus und selbstgemachtem Sauerkraut. Und natürlich Marmelade. So ist meine Vorratskammer immer gut gefüllt. Außerdem natürlich Tiefkühlgemüse. Wir könnten auch ohne Einkauf 2 – 3 Wochen überleben. Allerdings frisches Obst und Molkereiprodukte kaufe ich dann halt doch noch ein. Im Notfall ginge es aber auch ohne und bald kommen ja auch die ersten Gartenfrüchte.

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