MillionFriends Erfahrungsbericht – Ich habe es getestet!

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Jeder Mensch ist einzigartig! Das betrifft nicht nur die Persönlichkeit des Menschen selbst, auch die Verdauung funktioniert bei jedem Menschen individuell. Mit dem Programm von MillionFriends hat jetzt jeder die Möglichkeit seine persönliche Ernährung zu testen. Ich habe genau das für euch jetzt getan.

Die Versprechen seitens MillionFriends sind auf den ersten Blick groß. So soll ich meinen Stoffwechsel besser kennenlernen und mit minimalen Anpassungen meine Ernährung optimieren können. Klingt ja erstmal gut.

Dahinter stehen Wissenschaftler der Universität Lübeck. Das weckt Vertrauen, so dass auch ich mir einen MillionenFriends Test habe zukommen lassen. Deren Idee ist es, anhand des individuellen Verlaufs der Blutzuckerwerte Rückschlüsse auf die individuelle Ernährung zu ziehen. Das hat mich interessiert und ich habe mir das Test-Kit bestellt.

Unboxing – Start verwirrt, aber nur kurz

Nach wenigen Tagen habe ich eine ganze Kiste voll mit allerhand Dingen bekommen. Darin befanden sich zig Schächtelchen und Zettel, so dass es auf den ersten Blick sehr verwirrend wirkte. Nachdem ich mich mit dem Inhalt allerdings ein paar Minuten beschäftigt habe, war jedoch alles klar. Was anfangs etwas kompliziert aussieht, ist eigentlich ganz logisch und gut vorbereitet. Ein übersichtlicher Guide leitet einen Schritt-für-Schritt durch die Kiste. Alles ist einzeln nummeriert und es gibt einen Übersichtsplan für jeden Schritt. Wer sich an die Anleitung hält, der hat damit keine Schwierigkeiten.

Der Sensor – Einfach angelegt und stört nicht

Im Nu war dann auch der Sensor angelegt. Es war einfacher als gedacht und man spürt ihn gar nicht. Zugegebenermaßen habe ich es mir lästig vorgestellt zwei Wochen mit einem Sensor am Arm herumzulaufen. Da wusste ich aber noch nicht, dass das Ding eigentlich nichts wiegt und man alles was man möchte einfach weitermachen kann. Selbst mein wöchentliches Schwimmtraining war kein Problem. Der aufgeklebte Sensor hat gehalten. Lediglich am ersten Tag sollte man noch etwas vorsichtig sein, die Zeit braucht die Klebefläche um auszuhärten.

Ehrlich gesagt war für mich die größte Herausforderung während meines MillionFriends Tests, alle acht Stunden daran zu denken, den Sensor an meinem Arm auszulesen. Er hat einen Speicher, der insgesamt acht Stunden lang den Verlauf des Blutzuckers speichern kann. Innerhalb dieser Zeit muss man dann mit einem Lesegerät einmal in die Nähe des Sensors und schon ist er ausgelesen und der acht Stunden Zeitrahmen beginnt von vorn. Eigentlich einfach, man muss halt drandenken. Vergisst man es, ist es aber auch nicht so schlimm. Eventuell kann am Ende halt eine Mahlzeit nicht ausgewertet werden.

Letzte Vorbereitungen – Anamnese und Stuhlprobe

Bevor es losgehen kann, gibt es noch einen Anamnesebogen, den man ausfüllen muss. Dabei werden ganz allgemeine Fragen zum Gesundheitszustand und zur Ernährung und zu meinen Gewohnheiten angegeben. Der Anamnesebogen ist in einer speziellen MillionFriends-App integriert, zu der möchte ich aber später noch genauer kommen.

Jetzt braucht es noch eine Stuhlprobe. Dafür ist ein eigener Behälter und auch eine Anleitung, wie man diese am einfachsten einsammelt mit in der Kiste enthalten. Das ist Null aufwendig oder ekelig, geht super schnell und ist damit auch gleich wieder vorbei. Der Behälter muss dann am besten zeitnah zur Post und wird einfach in einem vorfrankierten Schächtelchen dort abgegeben – fertig.

Das Prinzip – Bedarf Disziplin, ist aber logisch

Etwas anspruchsvoller war es dann, seinen Essalltag zu planen. Man darf und soll alles was man bisher gegessen hat auch weiterhin essen. Allerdings gibt es eine kleine Besonderheit. Vor und nach jeder Mahlzeit muss ein Zeitraum von zwei Stunden liegen, währenddessen man nichts essen darf. Nur so ist genau erkennbar welcher Blutzuckerausschlag zu welcher Mahlzeit passt. Hält man diesen Zeitraum nicht ein, so kann eine Mahlzeit nicht ausgewertet werden. Zudem müssen alle Mahlzeiten innerhalb von 20 Minuten zu sich genommen werden.

Letzteres war in aller Regel kein Problem, da ich ohnehin recht schnell esse. Bei den zwei Stunden zwischen den Mahlzeiten wurde mir aber erstmal bewusst wie viel man hier und da den lieben langen Tag irgendwelche Kleinigkeiten snackt – oder besser gesagt gewohnt ist zu snacken, man darf es ja jetzt nicht mehr.

Challenges – vereinfachen den Start ungemein

Wie mit allem muss man erstmal in ein Programm reinfinden und sich daran gewöhnen. Hier geben einem aber seitens MillionFriends vorgeschlagene Challenges Orientierung. Dabei werden einem fest definierte Mahlzeiten vorgeschlagen, mit Hilfe derer man austesten kann, ob man eher abends oder morgens essen sollte, welche Beilagen man am besten verträgt oder ober man besser Limo oder Saft trinken sollte und vieles mehr. Dabei wird alles was man isst in eine eigens bereitgestellte App eingetragen, die einem dann sämtliche Informationen über Nährwerte und Kalorien mitteilt.

Die App – intuitiv und auf das Wesentliche reduziert

Während der Sensor den Blutzuckerspiegel automatisch aufzeichnet, ist man selbst gefragt, seine Mahlzeiten in eben dies MillionFriends-App einzutragen. Das geht nahezu intuitiv. Man drückt auf „+“, um eine neue Mahlzeit anzulegen und bereits beim eintippen des Gerichts werden einem Vorschläge unterbreitet. Die Challenges sind ohnehin fest eingestellt und werden einfach aktiviert.

Einziger Wehrmutstropfen: Die riesige Datenbank an möglichen Gerichten hat zur Folge, dass Allerweltsgerichte zum Teil mehrfach in unterschiedlicher Art und Weise enthalten sind. Hier bedarf es ein wenig vernünftigen Menschenverstand, das am besten passende herauszusuchen. Alternativ gibt man einfach die Essenbestandteile einzeln ein, dann ist man auf jeden Fall richtig.

Die Nährwerte und Zusammensetzung der Inhaltsstoffe sind aber durchgängig hinterlegt. Im Idealfall wiegt man alles was man zu sich nimmt vorher ab. Zwar hat man in der Starterkiste eine Küchenwaage dabei, ist man aber unterwegs und mal keine Waage zur Hand, so werden einem sinnvolle Vorschläge zu Portionsgrößen gemacht. Fehler bei der Eingabe werden verziehen, denn hat man sich vertan, so lässt sich alles wieder ändern und auch wieder löschen.

Die Auswertung – umfangreich und erkenntnisreich

Wenn man zwei Wochen lang fleißig alles in die MillionFriends-App eingetragen hat, dann geht das Lesegerät mit der Post versandkostenfrei in einem weiteren bereits mitgelieferten Kistchen zurück.

Bei mir war es gerade mal eine Woche später und ich hatte meine Ergebnisse. Sie werden automatisch in der App angezeigt. Damit man das auch mitbekommt und nicht jeden Tag nachschauen muss, kommt zusätzlich noch eine Mail. Ohnehin bekommt man stets, wenn irgendetwas Neues ansteht eine Mail und wird so gut durch das Programm geleitet.

Mit der Auswertung sollte man sich dann aber wirklich auch beschäftigen. Sie ist sehr detailliert und vielschichtig. Mit nur einem Blick wird man nicht alles erfassen. Wer seine Challenges gemacht hat, der bekommt aber auch hier einen guten Einstieg. Die einzelnen getesteten Mahlzeiten werden nach Intensität des Blutzuckerausschlages untereinander aufgereiht. Damit erhält man seine persönlichen „Tops“ und „Flops“. Zusätzlich bekommt man seinen individuellen Ernährungstyp mitgeteilt. Bei mir ist es der „Fett-Typ“. Das bedeutet, dass ich mit Fett den Ausschlag meines Blutzuckerspiegels etwas regulieren kann.

Richtig spannend, wird dann die Auswertung des Microbioms – also der Stuhlprobe. Die dauert ein wenig länger. Bei mir hat das etwas über drei Wochen gebraucht. Man erhält aber die gesamte Zusammensetzung der „Millionen Freunde“ (Bakterien) in seinem Darm in der App angezeigt. Außerdem wird einem verraten, für was sie gut sind und wie du im Verhältnis der Durchschnittsbevölkerung stehst. Das ist viel zu individuell und auch zu umfassend, um da im Einzelnen darauf einzugehen. Es braucht etwa 15 Minuten Zeit, um sich durch die ganze Auswertung zu klicken und alles zu lesen – sehr aufschlussreich, gut investierte Zeit!

Fazit zu meiner MillionFriends-Erfahrung

Vorab, ich würde das 14-Tage-Programm von MillionFriends jederzeit wieder machen. Natürlich nervt es ab und zu, dass man gerade zwei Stunden warten muss und nicht mal schnell einen Snack aus dem Kühlschrank holen kann. Gerne hätte ich zwischenrein mal eine Schorle anstatt die ganze Zeit nur Wasser getrunken. Auch wurde ich – es war Sommer – des Öfteren darauf angesprochen, was ich da für ein „Ding“ am Arm habe. Mit T-Shirt oder im Freibad hat man den Sensor halt doch gesehen. Man gewöhnt sich an beides und es sollte dem Test nicht im Wege stehen.

Das was man dafür am Ende erhält ist nicht weniger, als eine Anleitung, wie die für einen persönlich ideale Ernährung aussieht. Man braucht keinen dubiosen Diäten oder Ernährungsversprechen mehr glauben schenken. Dank MillionFriends weiß ich jetzt ganz genau was gut für mich ist.

Wer weiß wohl besser Bescheid, als mein eigener Körper. Mit dem Test-Programm gibt es endlich einen Weg, ihn fragen zu können. Ich ernähre mich seitdem wieder bewusster. Besser noch: Ich bin mir zu 100 Prozent sicher, mich richtiger zu ernähren. Fühlt sich gut an!

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