Das ist die optimale Ernährung bei Rheuma

Gesunde Ernährung / 4.33/5 (6) für diesen Beitrag

Es beginnt häufig harmlos… mit einem angeschwollenen Knie und Gliederschmerzen. Doch schneller als man sich versieht erhält man die Diagnose Rheuma.

Mittlerweile gibt es viele moderne und effektive Therapien gegen die entzündliche Gelenkkrankheit. Doch auch eine Ernährungsumstellung kann wesentlich zu einer Besserung beitragen. Vor allem die mediterrane Küche mit reichlich Gemüse, Nüssen und gesunden Pflanzenölen hat sich bei Arthritis bewährt.

Welche Lebensmittel wehren Rheuma-Entzündungen ab und um welche solltest du lieber einen Bogen machen? Das erfährst du jetzt! 😊

Lebensmittel bei Rheuma

Weil es sich bei rheumatoider Arthritis um eine Entzündungskrankheit handelt, liegt es auf der Hand, das antientzündliche Lebensmittel erfolgreich gegen die schmerzvollen Symptome helfen und die Gelenke mobil halten. Entzündungsförderer dagegen solltest du lieber vom Speiseplan streichen oder nur in Maßen genießen.

GeeignetNo-Gos
Gemüse, Salat Gurke, Kohlrabi, Möhren, Zucchini, Fenchel, Spinat, Radieschen, Kohl, Pilze, Spargel, Artischocken, Sauerkraut, sämtliche Salatsorten (vorzugsweise mit Bitterstoffen, wie Radicchio, Rucola, Chicorée), Hülsenfrüchte und KräuterIn Maßen: Gemüsezubereitungen mit Sahne und Butter
Backwaren, Beilagen, MüsliHaferflocken, Vollkornreis, Vollkornnudeln, Vollkornbrot, zuckerfreies MüsliWeißer Reis, Hartweizennudeln, Weizenbrot- und Brötchen, Toast, Croissant, Laugengebäck, Zwieback, Pfannkuchen, Kartoffelpüree, Kroketten, Pommes
FrüchteObstsorten mit wenig Zucker: Guave, Grapefruit und Beeren. Zuckerreiches Obst in Maßen: Mango, Honigmelone, Kaki, Birne, Weintrauben, Ananas und SüßkirscheKandierte Trockenfrüchte, Obstmus, Obstkonserven (gezuckert)
GetränkeWasser, Tee (ungezuckert) – vor allem grüner Tee, Kaffee in Maßen (ohne Kuhmilch und Zucker)Softdrinks, Fruchtsäfte, Fruchtbuttermilch, Sojadrink, Kakao

Wichtige Zusatzinfos – Ernährung bei Rheuma

Rheuma-Patienten sollten auf viel frisches Obst und Gemüse sowie auf Salat und Vollkornprodukte setzen. 3 Handvoll Gemüse und Salat und 2 Handvoll Backwaren, Beilagen und Müsli pro Tag sind ideal. Vom Obst dürfen täglich 1-2 Handvoll auf dem Teller landen. Außerdem ist es superwichtig auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr von 1,5 – 2 l zu achten.

Des Weiteren empfiehlt sich die wöchentliche Einnahme von 3 – 6 g wertvollen Omega-3-Fettsäuren. Auch zu Brokkoli, Beeren und Grüntee dürfen Betroffene gerne häufiger greifen, da die enthaltenen Polyphenole entzündungshemmend wirken. Das gleiche gilt für die Heilknollen Kurkuma und Ingwer. Nicht umsonst rät das Medical Medium Anthony William zu Ingwerwasser. 😊

Diese Lebensmittel solltest du bei Rheuma vermeiden

Von den nächsten aufgeführten Nahrungsmitteln solltest du weitestgehend Abstand nehmen, wenn du an rheumatoider Arthritis erkrankt bist.

  • Milchprodukte
    Es ist mittlerweile allgemein bekannt, dass Kuhmilch und andere fettreiche Milchprodukte, wie Butter, Käse und Sahne entzündungsfördernd wirken. Schuld ist die sogenannte Arachidonsäure, die in diesen Lebensmitteln vorkommt. Auch Fleisch, Fisch und Eier enthalten diese Säure. Hinzu kommt der Einfachzucker Galactose, der sich im Milchzucker befindet und Entzündungen begünstigt. Vor allem von fettreichen Sorten sollten Rheumatiker absehen. Eine gute Alternative zu Kuhmilch stellt Hafermilch dar.
  • Schweinefleisch
    Rheumaerkrankte sollten von Schweinefleisch unbedingt die Finger lassen, da sich darin ebenfalls Stoffe befinden, die Gelenkentzündungen fördern. Hierunter fällt unter anderem Arachidonsäure.
  • Weizenprodukte
    Weizen nimmt in unserer Gesellschaft einen großen Stellenwert ein. Doch zu viel Weizenprodukte bedeutet eine hohe Menge der Amylase-Trypsin-Inhibitoren (kurz: ATIs), die die Entzündlichkeit im Körper verstärken. Daher ist es sinnvoll Weißmehlprodukte so gut es geht zu reduzieren.

Fazit: Iss dich gesund! – Ernährung bei rheumatoider Arthritis

Falls du die Diagnose Rhema erhalten hast und es schon mit allen möglichen Therapieformen versucht hast, die vielleicht nur kurzzeitig geholfen haben, probiere es mal mit diesen Ernährungstipps.

Die Ernährung wird nämlich oft unterschätzt, obwohl diese einen erheblichen Einfluss auf den Genesungsprozess ausübt und rasch für Linderung sorgen kann. Ernähre dich begleitend zu deiner bevorzugten Behandlungsmethode zum Großteil antientzündlich und sieh selbst was geschieht. 😊

Zu den wirksamsten Nahrungsmitteln gegen rheumatoide Arthritis gehören Spinat, Brokkoli, Nüsse, Portulak, Chili, Beeren, hochwertige Pflanzenöle (Raps-, Oliven- und Leinöl) sowie die Wunderknollen Ingwer und Kurkuma.

Hier erfährst du 6 Wege, um Entzündungen im Körper zu vermeiden!

Letztes Update vom
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1 Kommentare


  1. Was für ein toller Beitrag. Nahrung ist der Baustein unsere Gesundheit und der Selbstheilung. Ich bin gerade erst am Anfang dieses Weges und hoffe dass meine Mama so irgendwann diesen hier nicht mehr braucht thyssenkrupp-homesolutions.de/treppenlift/

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