Restless-Legs-Syndrom verhindert Einschlafen? Das kannst du tun!

Beim Entspannen auf der Couch merkst du, wie es in den Beinen wie verrückt kribbelt, juckt und zieht? Selbst im Bett lässt dieses Gefühl nicht nach oder verstärkt sich sogar noch? Dann hast du es aller Wahrscheinlichkeit nach mit dem Restless-Leg-Syndrom zu tun.

Diese unangenehmen und schmerzhaften Symptome können für Betroffene sehr belastend sein und das Einschlafen massiv erschweren, sodass es zu Schlafstörungen kommen kann. Menschen mit dieser Erkrankung haben das dringende Bedürfnis sich ständig zu bewegen, um sich Linderung zu verschaffen. Dadurch rückt das Einschlummern noch weiter in die Ferne…

Was ist aber die Ursache des Restless-Legs-Syndroms (RLS) und was kannst du konkret machen, um endlich wieder gut schlafen zu können? Dazu jetzt mehr!

Ursachen des Restless-Legs-Syndroms

Insgesamt sollte man zwischen zwei Hauptformen differenzieren: Die primäre Form ist genetischen Ursprungs. Oft tritt sie um das 20. Lebensjahr das erste Mal auf. Forscher nehmen an, dass eine Eisenstoffwechselstörung dafür verantwortlich sein könnte, was dazu führt, dass im Hirn weniger Dopamin freigesetzt wird. Die sekundäre Form setzt erstmalig ab dem 40. bis 50. Lebensjahr ein und kann auf einen Folsäure-, Eisen-, oder Vitamin-B12-Mangel zurückgeführt werden. Auch eine Störung im Nieren- oder Zuckerstoffwechsel ist denkbar.

Des Weiteren kann der Konsum von Medikamenten wie beispielsweise Antidepressiva diese unangenehmen Symptome hervorrufen und verstärken. Das Risiko an dem Restless-Leg-Syndrom zu erkranken ist bei Frauen höher als bei Männern. Laut Statistiken nimmt das Risiko mit jeder Schwangerschaft zu.

Restless-Leg-Syndrom richtig behandeln

Leidet die Schlaf- und Lebensqualität unter dem RLS, ist eine Behandlung vonnöten. Betroffene sollten zunächst einen Hausarzt konsultieren, der ihnen Aufschluss darüber gibt, ob es sich um die primäre oder sekundäre Form des Restless-Legs-Syndroms handelt. Liegen nur leichte Symptome vor, können schon kalte Fußbäder oder die Einnahme von hochdosierten Nahrungsergänzungsmitteln (wie beispielsweise Magnesium) Abhilfe schaffen.

Sind die Beschwerden massiv, sollte ein Neurologe zurate gezogen werden. Ist ein Nährstoffmängel die Ursache der Zappelbeine, empfiehlt sich eine hochdosierte Supplementierung als effektive Therapierform. Ebenso kann die Krankheit mit Medikamenten behandelt werden. In diesem Fall ersetzen Dopaminagonisten und L-Dopa das Dopamin im Gehirn.

Fazit: Das kannst du gegen unruhige Beine tun

Von 100 Personen sind bis zu 10 vom Restless-Legs-Syndrom betroffen. Die Krankheit macht sich in Form eines ständigen Bewegungsdrangs der Beine sowie durch Stechen, Schmerzen und Ziehen in den Beinen bemerkbar. Meist treten diese Beschwerden abends oder nachts auf, sobald wir zur Ruhe kommen. Aufgrund der beeinträchtigten Schlafqualität kommen als klassische Symptome Müdigkeit und Erschöpfung hinzu.

Die gute Nachricht: Das „Syndrom der ruhelosen Beine“ ist definitiv behandelbar! Hast du mit den typischen Anzeichen zu kämpfen, solltest du sofort einen Hausarzt aufsuchen. Es gibt viele Möglichkeiten, die dir helfen können, wie beispielsweise die Zufuhr von Supplementen (beispielsweise Eisen) und die Integration von mehr körperlicher Bewegung im Alltag. Dann steht auch einem erholsamen Schlaf schon bald nichts mehr im Wege. 😊

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