Staudensellerie einfrieren – Maximale Haltbarkeit, Frische und Farbe

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Staudensellerie kann man bedenkenlos einfrieren. Wir möchten euch in Folge drei Möglichkeiten aufzeigen, wie ihr das am besten machen könnt. Es unterschiedet sich jeweils die Art und Weise, wie man den Sellerie vor dem Einfrieren bearbeitet hat.

Hier geht es darum wie man Staudensellerie einfrieren kann. Er ist nicht zu verwechseln mit dem Knollensellerie. Zur Unterscheidung, Stauden-, Stangen- oder auch Bleichsellerie bilden keine unterirdische Knolle aus, man erkennt sie an seinen kräftigen hellgrünen Stangen.

Staudensellerie roh einfrieren

Am einfachsten ist es den Staudensellerie roh einzufrieren. Dafür wird er vorab gewaschen und die Blätter sowie Wurzel entfernt. Den Rest der Stange wird gewaschen und anschließend in mundgerechte Stücke geschnitten, so lässt er sich später besser portionieren. Die Stücke werden dann einfach in eine Frischhaltebox gegeben und eingefroren.

Der Vorteil von roh eingefrorenem Staudensellerie ist, dass er noch das Maximum an Vitaminen enthält. Besser ist es allerdings den Staudensellerie vor dem einfrieren zu blanchieren.

Staudensellerie vor dem Einfrieren blanchieren

Wer dem Staudensellerie vor dem einfrieren blanchiert, der schlägt in der Tat drei Fliegen mit einer Klappe. So verlängert sich die Haltbarkeit deutlich, die Geschmack bleibt besser erhalten und auch das Gemüse bleibt schön knackig.

So wird Staudensellerie blanchiert:

  1. Ähnlich beim roh einfrieren wird der Staudensellerie gewaschen, von Wurzel und Blättern befreit und anschließend in Stücke geschnitten.
  2. Jetzt kommen die Stücke kurz für etwa zwei bis drei Minuten in kochendes Salzwasser.
  3. Danach werden sie wieder herausgenommen und mit Eiswasser abgeschreckt. Durch die Kälte bleibt die Farbe erhalten und der Garprozess wird unterbrochen.
  4. Nachdem der Staudensellerie vollständig abgekühlt und trocken ist kann er wie vorab beschrieben eingefroren werden.

Staudensellerie auftauen

Egal wie ihr Staudensellerie vorher eingefroren habt, das Auftauen funktioniert bei beiden Varianten gleich. Auch hier gibt es zwei Möglichkeiten:

  1. Ihr könnt den Staudensellerie aus dem Gefrierschrank nehmen und ihn schonend über mehrere Stunden im Kühlschrank auftauen, so wird die Kühlkette nicht unterbrochen. Er bleibt nicht nur knackig frisch und man könnte auch danach bedenkenlos den Staudensellerie roh essen – beispielsweise im Sellerie Smoothie.
  2. Wer den Staudensellerie ohnehin kochen oder braten möchte, der kann sich das Auftauen sparen. Man kann ohne Probleme den eingefrorenen Staudensellerie direkt ins kochende Wasser oder die heiße Pfanne geben.

Selleriesaft einfrieren

Immer beliebter wird der Selleriesaft nach Anthony William. Täglich getrunken soll er wahre Wunder bewirken. Auch er wird aus Staudensellerie gewonnen. Wenn ihr nicht die Zeit habt den Selleriesaft jeden Tag frisch zu machen, so könnt ihr auch diesen natürlich portionsweise einfrieren.

Es gibt wiederverwendbare Portionsbecher für den Gefrierschrank, die dafür optimal sind. Den Selleriesaft kann man einfach am Vorabend in den Kühlschrank stellen. Dort kann er dann sehr schonend aufgetaut werden.

Fazit – Staudensellerie einfrieren

Wer zum Staudensellerie einfrieren wiederverschließbare Frischeboxen verwendet, der kann immer bei Bedarf die benötigte Menge herausnehmen und den Rest zurück in den Gefrierschrank stellen. Das portionsweise Einfrieren entfällt und man spart sich jede Menge an Plastikbeuteln oder muss nicht große Mengen an Staudensellerie auf einmal zubereiten.

Eingefroren hält sich Staudensellerie maximal drei Monate. Hat man ihn aber vorab blanchiert, so verlängert sich die Haltbarkeit auf etwa ein Jahr. Es macht also durchaus Sinn Staudensellerie vor dem Einfrieren zu blanchieren.

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