Vegane Weine – aber ist nicht jeder Wein vegan?

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Ist Wein eigentlich eigentlich nicht immer vegan? Das werden sich jetzt wahrscheinlich viele fragen. Man möchte meinen, dass es hierbei lediglich um vergorenen Trauben handelt. Die Antwort ist ganz klar – NEIN. In vielen Weinen sind tierische Bestandteile enthalten.

In der Weinproduktion ist eine Vorklärung des Mosts mit Gelatine üblich und wird so von sehr vielen Winzern gemacht. Wenn man es genau nimmt, verwenden sogar die Meisten zur Klärung und Gerbstoffreduzierung Schlachtabfälle wie Eiweiß, die Hausenblase vom Fisch oder Gelatine. Diese tierischen Bestandteile nehmen dem Wein wertvolle Aromen und Geschmacksstoffe, haben also in einem Qualitätswein eigentlich nichts verloren. Vegane Weine schmecken dagegen viel natürlicher, einfach klarer und die unterschiedlichen Rebsorten lassen sich viel besser schmecken.

Warum Gelatine und Co?

Jetzt werden sich viele Fragen, warum Gelatine und andere tierische Produkte dann überhaupt zur Weinherstellung eingesetzt werden. Dessen Zusatz beschleunigt das Absetzen des Mosts um etwa zwei bis sechs Stunden. Dabei kann es passieren, dass der Wein während diesem Prozess bereits mit der Gärung beginnt. Diese Gefahr kann jedoch mit einer guten Kühlung verhindert werden.

Interesse an veganem Wein steigt

Das Interesse an veganem Wein steigt stetig. Die Nachfrage nach diesem Qualitätsprodukt kommt vor allem von vielen jungen Menschen, die sich bewusst für eine vegane Ernährung entschieden haben. Dazu gehören dann auch vegane Weine. Darüber hinaus werden auch immer mehr Winzer aufmerksam. Ob das Umdenken hier ethnischen Grundsätzen oder Hoffnung einer lukrativen Marktnische geschuldet ist lässt sich nicht sagen. Allerdings ist es fraglich, ob zur Herstellung von Genussmitteln das Töten von Tieren vertretbar ist, gerade, wenn es eigentlich nicht sein muss.

The Vegan Society

Um bei einem Einkauf sicher gehen zu können, ab es sich wirklich um ein veganes Produkt handelt, kann man sich an dem veganen Blumensymbol von „The Vegan Society“ orientieren. Dieses schafft ein bisschen Transparenz im Lebensmittelmarkt.

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