Selleriesaft nach Anthony William (Rezept + Wirkung)

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Rezept Selleriesaft nach Anthony William (Rezept + Wirkung) merken
Vorbereitung
5 Minuten
Zubereitung
1 Minute
Schwierigkeit
leicht

Zutaten

Zutatenliste für 1 Portion:

  • 600 g Stangensellerie

In letzter Zeit ist ein wahrer Hype um Selleriesaft ausgebrochen. Er gilt inzwischen als absolutes Superfood. Schuld daran ist nicht zuletzt ein Herr namens Anthony William. Wir möchten euch einige von seinen Thesen näher bringen, verraten euch wie ihr den Selleriesaft selber machen könnt und was hinter dem Getränk stecken soll.

Zubereitung: Selleriesaft Rezept

  1. Vorab wird der Stangensellerie mit warmen Wasser gewaschen.
  2. Anschließend wird er mit einem passenden Entsafter entsaftet und in einem entsprechenden Gefäß aufgefangen. Weitere Zutaten braucht es nicht.
Selleriesaft Anthony Williams

Mit Anthony Williams begann ein wahrer Hype um frischen, selbstgemachten Selleriesaft.

Selleriesaft und seine versprochene Wirkung

In Europa kennt man Anthony William kaum, in den USA hingegen ist er momentan der Star unter den Gesundheitsaposteln. Er propagandiert Selleriesaft als eine ultimative Gesundheitskur für den ganzen Körper. Nach seinen Aussagen sollte man jeden Morgen ein Glas Selleriesaft trinken. Er spricht dabei von einer Menge von 16 amerikanischen Flüssigunzen, was in etwa 470 Milliliter entspricht. Deshalb haben wir unser Selleriesaft Rezept auch auf eben diese Menge ausgelegt.

Nach Anthony William ist die Wirkung von Selleriesaft pur getrunken am größten. Nicht nur das, William meint auch, dass sich die Wirkung durch das Mischen verändert. Entsprechend sollte man den Saft nicht mit anderen Säften mischen. Lediglich für die Eingewöhnung an den doch recht eigenen Geschmack ist es in seinen Augen sinnvoll etwas Apfelsaft oder Saft von frisch entsafteten Salatgurken zu verwenden. Mit der Zeit sollte aber der Anteil von Sellerie an der Mischung konsequent erhöht werden, bis man eben bei 100 Prozent angekommen ist.

Selleriesaft optimal herstellen

Es gibt seitens Anthony William darüber hinaus noch weitere Empfehlungen zu dem Verzehr von Selleriesaft. Idealerweise sollte er direkt nach dem Entsaften getrunken werden. Anschließend ist es sinnvoll erst einmal 15 bis 30 Minuten keine anderen Getränke oder Lebensmittel zu sich zu nehmen. Der perfekte Zeitpunkt soll direkt am Morgen noch vor dem Frühstück sein.

Nur im Notfall sollte man zwischen dem Entsaften und dem Verzehr Zeit verstreichen lassen. Falls dies notwendig ist, dann sollte der Selleriesaft jedoch gut verschlossen werden und im Kühlschrank aufbewahrt werden. Jedoch nicht länger als 24 Stunden. Auch eine kurzzeitige Lagerung im Gefrierschrank ist denkbar aber nach Meinung von Anthony William ebenfalls nur eine Notlösung, da die Wirkung mit der Zeit nach und nach verloren geht.

Selleriesaft Wirkung gesund

Es gibt viele Gründe, die für eine tägliche Ration Selleriesaft sprechen.

Wie gesund ist Selleriesaft?

Auf die Frage hin, warum man Sellerie entsaften sollte und nicht einfach als Selleriestangen roh essen kann, erklärt William, dass nur als Saft bestimmte, besonders wertvolle Bestandteile der Selleriestange aufgenommen werden können.

Glaubt man Anthony Williams, so stärkt der Genuss eines frischen Selleriesaftes die Verdauung. Genaugenommen wird die Magensäure schnell aufgebaut und darüber hinaus die Galle gestärkt. Somit wirkt Selleriesaft in Summe fettabbauend, keimtötend, entgiftend und zudem soll er den Körper entgiften. Was an diesen Aussagen am Ende dran ist, können wir allerdings nicht beurteilen.
Was wir aber mit Sicherheit sagen können, Selleriesaft selber machen ist besser als kaufen. Wer auf die Inhaltsstoffe schaut, für den gilt meistens je frischer, desto besser.

Folgen von Selleriesaft

Wer allerdings frischen Selleriesaft nicht gewohnt ist, der kann unter Umständen zu Beginn mit verschiedenen, nicht so schönen Folgen rechnen. Dazu zählen beispielsweise Durchfall oder Blähungen. Das liegt einfach daran, dass sich unser Darm erst einmal an den Saft gewöhnen muss.

Selleriesaft beschleunigt nämlich die Verdauung. Wer entsprechende Nebenwirkungen bei sich feststellt, der sollte mit geringeren Mengen oder vorerst mit reinem Gurkensaft beginnen. Dieser ist eine gute Alternative und eignet sich entsprechend gut zur Eingewöhnung.

Selleriesaft Angel Juicer Empfehlung

Persönlich können wir euch für den perfekten, selbstgemachten Selleriesaft den Angel Juicer zu 100 Prozent empfehlen.

Selleriesaft selber machen

Bei genauerer Betrachtung von Stangensellerie erkennt man eine sehr fasrige Struktur. Wer also seinen täglichen Selleriesaft selber machen möchte, um in den Genuss der vollen Frische zu kommen, der sollte über einen entsprechend leistungsfähigen Entsafter verfügen. Nicht darauf ausgelegte Entsafter enttäuschen meist mit einer sehr geringen Saftausbeute.

Auch möchte man die volle Wirkung des Selleriesaftes genießen. Dies bedingt einen möglichst kalten Entsaftungsvorgang, da viele wichtige Inhaltsstoffe durch die Entwicklung von Hitze zerstört werden. Aber gerade, wenn ich Selleriesaft selber mache, dann kommt es mir in aller Regel auf die Kraft der wertvollen Inhaltsstoffe an.

Deshalb empfehlen wir von unserer Seite stets den Angel Juicer. Er ist der beste Entsafter, den man derzeit weltweit auf dem Markt finden kann. Kein anderes Modell verfügt über eine derart hohe Saftausbeute und geht dabei so schonend mit den zu entsaftenden Zutaten um. Auch ist das Edelstahlgehäuse sehr robust und damit extrem langlebig. Wir selbst nutzen den Angel Juicer in der WirEssenGesund-Küche, um Säfte selber zu machen und sind damit bisher zu 100 Prozent zufrieden. Eine absolute Empfehlung unsererseits!

Dieses Rezept Selleriesaft nach Anthony William (Rezept + Wirkung) ist in Zusammenarbeit mit slowjuice.de entstanden. Vielen Dank! :)

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7 Kommentare


  1. Zu einem halben Liter Saft brauche ich ca 1 Kilo Stangensellerie. Hand aufs Herz: Wer würde 1 kg Stangensellerie als Mahlzeit zu sich nehmen wollen. Ich finde diese Trinkmenge übertrieben, obwohl mir die Gewöhnung an den Saft, auch ohne Begleitstoffe, überhaupt keine Schwierigkeiten bereitet.


  2. Ich trinke Selleriesaft ca 1,5 Liter täglich und meine Gesundheit profitiert sehr davon… Ich kann ihn sehr empfehlen. Besonders, wenn man auch auf Zucker, Gluten, Schweinefleisch und Eier verzichten kann…..


  3. Ich presse mir den Selleriesaft noch nicht lange und auch noch nicht die volle empfohlene Menge, und schon jetzt merke ich: Ich mag keinen Zucker mehr im Kaffee (den ich dann doch ein Weilchen später trinke), hab keine so grosse Lust auf Süsses wie vorher, und überhaupt kaum Hunger. Selleriesaft ist ein starker Appetitzügler! Ich hab auch schon abgenommen (Fett!) und fühle mich gut. Das Geschmackserlebnis wird angenehm, wenn man sich ein paar Male drauf eingelassen hat. Lecker nussig im Abgang ; ). Nur braucht man wirklich keinen so teuren Angel Juicer. Ein normaler Slow Juicer tut es auch, allerdings mit den Stengeln in 1-1.5cm Stückchen. Bisher ist das zumindest meine Meinung. Da ich (noch) nicht vorhabe, z.B. ganze Brennesseln zu entsaften oder so, bin ich mit einem (vertikalen) Juicepresso zufrieden. Ich möchte das Experiment fortsetzen und auch die Trinkmenge steigern bis 460ml. Leider ist gerade der Preis für Bio-Sellerie im Supermarkt aufgeschlagen. Jetzt CHF 6.90 statt 5.90! (…) MfG


    1. Hallo Jennifer,
      ähnliche Erfahrungen wie du habe ich auch gemacht. Immer noch trinke ich immer wieder Mal (inzwischen gerne) zum Morgen ein Glas frisch gepressten Selleriesaft. Es macht etwas mit einem. Man kann es nicht vollständig beschrieben, aber der ganze Geschmackssinn verändert sich. Als ich damals 30 Tage am Stück mir jeden Morgen (als Challange) ein Glas gegönnt habe, da habe ich auch ein paar Kilo verloren, fast keine Süßigkeiten zu mir genommen und nach und nach mich auch grundsätzlich gesünder ernährt. Man muss sich erst an den salzig-herben Geschmack gewöhnen, das geht aber sehr schnell. Wie gesagt, inzwischen trinke ich ihn gerne.
      Bleib dran, es lohnt sich 😉
      LG


  4. ich würde gerne wissen warum es einen Unterschied machen sollte ob ich es trinke oder esse. Ich esse Sellerie total gerne als Salat oder auch aufs Brot, finde ich lecker.


    1. Hallo Gabi,
      natürlich kannst du Sellerie auch essen, da spricht überhaupt nichts dagegen, ganz im Gegenteil. Von den Inhaltsstoffen ändert sich ja nichts, nur weil man ihn trinkt. Der Selleriesaft hat allerdings drei enorme Vorteile.
      Erstens ist er als Saft deutlich bekömmlicher, da dem Magen viel Verdauungsarbeit abgenommen wird. Die enthaltenen Nährstoffe lassen sich so auch viel besser aufnehmen.
      Zweitens ist es in fester Form viel schwerer diese Mengen an Sellerie zu sich zu nehmen. Bei einem guten Entsafter braucht man für einen halben Liter Selleriesaft (Empfehlung von Antony William) etwa 600g Sellerie und das täglich. Bei schlechten Entsaftern sogar noch deutlich mehr.
      Drittens ist der Saft in Rohkostqualität und nicht durch Hitze behandelt. Man müsste also täglich ein halbes Kilo rohen Sellerie essen, was durchaus zur Herausforderung werden kann. Da isst es schon deutlich leichter beim Saft zu bleiben.


  5. Und die ganzen guten Begleitstoffe wie Balaststoffe, sekundäre Pflanzenstoffe u.a. landen beim Saft im Mülleimer — sorry: im Tresterbehälter. Pluspunkt also für Gabi und den ganzen Sellerie. Außerdem beginnt die Verdauung im Mund, durch das Kauen und Einspeicheln. Der Teil der Verdauung findet beim Safttrinken auch nicht statt. Wieder ein Pluspunkt für den ganzen Sellerie. Außerdem hat sich schon längst gezeigt, dass eine ganze Reihe von Gemüsen ihre guten Nährstoffe noch besser abgeben, wenn sie blanchiert und leicht angegart sind. Noch ein Pluspunkt für entsprechend vorbereitetem Sellerie.
    Resümee: Gabi! Iss Deinen Sellerie, es ist immer besser, als ihn zu trinken. Zumal er im ganzen gegessen vermutlich auch nicht so viele Kalorien in den Körper bringt als als Saft.

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