Proteinmangel bei Veganern

Wo sollen denn die Proteine herkommen, wenn nicht von Fleisch? Diese Angst hält sich beständig und das eigentlich ohne Grund. Denn denkt man an Proteinquellen, so stehen Milch und Käse oder Eier meist ganz oben auf der Liste. Wir zeigen euch hier einige Nahrungsmittel, die es euch ermöglichen auch mit pflanzlicher Nahrung genug Proteine zu euch zu nehmen.

Bedarf an Protein

Bevor man sagen kann wie man dem Proteinmangel als Veganer vorbeugen kann gilt es erst einmal zu klären wie viel Protein der Mensch eigentlich braucht. Nach einer Faustregel kann man davon ausgehen, dass mit 0,8g pro kg Körpergewicht der tägliche Proteinbedarf ausreichend gedeckt ist. So benötigt jemand mit 70kg Körpergewicht lediglich 56g Proteine am Tag.

Zu viel Protein geht auch

Bei vielen Menschen trifft heutzutage aber das Gegenteil zu. Sie nehmen eher deutlich zu viele Proteine zu sich und das hat zum Teil gesundheitliche Konsequenzen Konsequenzen. Osteoporose oder Nierensteine sich die Folge. Im schlimmsten Fall kann übermäßiger Proteinverzehr sogar zu Darm-, Brust-, Prostata-, oder Bauchspeicheldrüsenkrebs führen. Veganer leiden darunter deutlich seltener als die fleischessenden Kollegen.

Proteine durch Hülsenfrüchte, Nüsse und Getreide

Aber welche Nahrungsmittel denken denn nun unseren Proteingehalt als Veganer am besten? Um diese Frage zu beantworten habe ich euch eine kleine Liste stark proteinhaltiger Früchte zusammengestellt:

Ganz oben auf dieser Liste stehen Hülsenfrüchte, wie Linsen, Bohnen oder Erbsen. Sie enthalten je nach Art über 20%, zum Teil sogar 35% an wertvollen Proteinen. Die nächste große Gruppe stellen die Nüsse. Besonders Erdnüsse, Kürbiskerne oder auch Walnüsse sind mit fast 20% Proteingehalt sehr ergiebige Quellen. Die dritte Hauptquelle für unsere tägliche Proteinzufuhr ist Getreide. Mit über 15% Proteingehalt stellen zum Beispiel Weizen, Roggen oder auch Wildreis einen weiteren hervorragenden Baustein für unsere Ernährung dar.
Zusammenfassend muss sich ein Veganer also eigentlich keine Sorgen um seine tägliche Proteindosis machen. Sobald man sich ausgewogen und nicht einseitig ernährt, bekommt der Körper alles was er braucht.

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