Die gelbe Kiwi – das gesunde Goldstück unter den Kiwis

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Jeder kennt sie die kleine, beharrte Frucht, deren grünes Inneres säuerlich erfrischend schmeckt: Die Kiwi. Vielfach sogar im heimischen Garten angebaut, überzeugt die grüne Kiwi vor allem durch ihren Geschmack aber auch den hohen Anteil an Vitaminen. Weniger bekannt und somit auf dem Speiseplan häufig noch deutlich vernachlässigter, ist hingegen die nicht grüne Variante des kleinen Obsts: Die gelbe Kiwi.

Wie unterscheidet sich die gelbe von der grünen Kiwi?

Im Gegensatz zur grünen Kiwi  ist die gelbe Kiwi nicht in unseren Lagen beheimatet. So stammt sie aus Neuseeland ab, wo sie ursprünglich aus chinesischen Kiwipflanzen gezüchtet wurde. Während die Schale der gelben Kiwi deutlich weniger behaart ist und theoretisch sogar verzehrbar wäre, zeichnet sie vor allem ihr – wie der Name bereits sagt – saftig gelbes Fruchtfleisch aus. Dieses erinnert geschmacklich etwas an eine Mischung aus Pfirsich, Mango und Honig und schmeckt somit deutlich süßer als das der grünen Kiwi. Anders als ihre große grünfleischige Schwester enthält die gelbe Kiwi außerdem kaum Actiniden und ist somit auch mit Milchprodukten wie Joghurt und Quark gut verträglich.

Wie gesund ist die gelbe Kiwi?

Wie die grünen Kiwifrüchte steckt auch die gelbfleischige Variante voller Mineralstoffe und Vitamine. Insbesondere auch der hohe Kalium- und Kalziumgehalt zeichnet beide Früchte aus. Doch beim Vitamin C-Gehalt hat die gelbe Kiwi die Nase vorne. So ist dieser ungefähr 1,5-mal so hoch wie bei der grünen Alternative und höher als bei einer Orange. Dadurch gilt sie als hervorragender Boost für ein gesundes Immunsystem und unterstützen die Infektabwehr. So kann bereits ein Verzehr von zwei bis drei gelben Kiwis täglich die Abwehrkräfte um das zehnfache erhöhen.

Darüber hinaus sorgt der hohe Vitamin C-Anteil für eine gesunde und strahlende Haut, da es eine wichtige Rolle bei der Bildung von Kollagen einnimmt. Als weiterer Pluspunkt hilft die Kiwi – ob gelb oder grün – außerdem den Cholesterinspiegel zu senken und den Appetit zu hemmen und ist somit auch als Diät-Lebensmittel hervorragend geeignet.

Kiwi Salat

Wie kann ich die gelbe Kiwi am besten zubereiten?

Besonders lecker ist die gelbe Kiwi natürlich gut gereift und direkt verzehrt. Hierzu einfach die kleine Frucht halbieren und die Hälfen auslöffeln. Auch für Fruchtsalate eignet sie sich das saftige Fleisch optimal.

Doch ob man es glaubt oder nicht: die Kiwi – und insbesondere die süße und mit Milchprodukten kombinierbare gelbe Kiwi – bietet zudem noch eine Fülle weiterer Rezeptideen. So lassen sich die weichen Früchte gut pürieren und als geschmackliches Highlight zu Joghurt- oder Quarkspeisen geben. Wieso also nicht einmal eine leckere gelbe Kiwi als Topping über das morgendliche Müsli schnippeln oder ins Porridge mengen? Darüber hinaus schmeckt die gelbe Kiwi aber auch super lecker in oder auf dem Kuchen sowie als Crêpes-Füllung. Für ein süßes Highlight können beispielsweise Biskuitrouladen  mit dem Mus der leckeren Frucht gefüllt oder Obsttorten mit deren Stückchen belegt werden.

Ein besonderer Geheimtipp ist es zudem, die gelbe Kiwi zu schälen, in Scheiben zu schneiden und anschließend in Butter in der Pfanne anzubraten. Probieres es aus – ein wahres Geschmackserlebnis!

Was außerdem kaum jemand weiß: die gelbe Kiwi gilt als idealer Weichmacher für Fleisch. Bestreicht man dieses vor dem Braten mit dem Saft der Kiwi, wird es besonders weich und zart.

So stecken in der kleinen Frucht viele Vitamine und Mineralstoffe, welche die gelbe Kiwi in einen ebenso leckeren wie auch gesunden Snack verwandeln. Ihre Vielzahl an Verzehrmöglichkeiten macht es außerdem besonders leicht, den Gesundheitsbooster in die alltägliche Ernährung zu integrieren. Also probiere die gelbe Leckerei selbst und lass dich von ihrem tropisch, milden Geschmack begeistern.

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