Wildkräuter entsaften – Auf das ist zu achten!

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Momentan ist genau die richtige Zeit, um Wildkräuter sammeln zu gehen. Dadurch, dass sie nicht gezüchtet werden, sind sie noch ursprünglich und damit stecken sie auch noch voller wertvoller Inhaltsstoffe. Diese kann man sich zu Nutze machen. Durch das Entsaften der Wildkräuter kann man Nährstoffe besonders gut aufnehmen. Entsprechend möchten ich dir ein paar Tipps un Empfehlungen hierzu geben.

Diese Entsafter sind zum Wildkräuter entsaften nicht geeignet

Wer seine gesammelten Wildkräuter anschließend entsaften möchte, der sollte auf die richtige Wahl des Entsafters achten. Da es bei Wildkräutersäften auf die Inhaltsstoffe ankommt, ist es wichtig, dass diese beim Entsaften auch erhalten bleiben. Zwei Arten von Entsafter sind damit völlig ungeeignet:

  1. Zentrifugalentsafter
    Die hohe Umdrehungszahl sorgt für hohe Temperaturen, wodurch hitzeempfindliche Inhaltsstoffe zerstört werden. Durch die Zirkulation wird zudem viel Sauerstoff in den Saft eingewirbelt, weshalb es schnell zur Oxidation kommt, was ebenfalls zulasten der gesunden Inhaltsstoffe geht.
  2. Dampfentsafter
    Im Dampfentsafter wird das zu entsaftende Kraut aufgekocht. Die dadurch entstehenden Temperaturen sind noch deutlich höher als im Zentrifualentsafter.

Der perfekte Entsafter für Wildkräuter

Wer auf Inhaltsstoffe Wert legt, der sollte zum Entsaften einen Slowjuicer verwenden. Dabei werden die Wildkräuter durch Walzen oder Schnecken gedreht und mit langsamer Geschwindigkeit entsaftet. Durch die niedrige Umdrehungsgeschwindigkeit kommt es weder zu nennenswerten Sauerstoffeinwirbelungen, noch zu hohen Temperaturen.

Bei der Wahl des richtigen Slowjuicers sollte man sich erkundigen, ob diese auch tatsächlich Kräuter und Gräser entsaften können, oder besser nur für saftiges Obst verwendet werden sollten. Auch die Höhe der Saftausbeute sollte bei der Kaufentscheidung mit hinzugezogen werden.

Unsere Empfehlungen: Perfekte Entsafter für Wildkräuter:

  • Der beste Entsafter auf dem Markt ist ohne Zweifel der Angel Juicer. Er überzeugt nicht nur in der Saftausbeute, er besteht auch vollständig aus Edelstahl und ist damit nahezu unverwüstlich. Es gibt nichts was man mit diesem Gerät nicht entsaften kann. Allerdings hat diese Qualität auch seinen Preis, der Angel Juicer ist aber jeden Euro wert.
  • In meinen Augen ist der Byzoo Rhino ein idealer Preis-Leistungs-Sieger unter den Entsaftern. Wer nicht so viel Geld ausgeben möchte, der ist mit diesem Gerät sehr gut bedient. Von der Bauart ähnelt er dem Angel Juicer, allerdings zu einem erheblich besseren Preis.

Saft aus Wildkäutern lagern

Frische Säfte aus Wildkräutern sollten nach Möglichkeit direkt getrunken werden. Nur dann profitiert man auch von der maximalen Kraft der Kräuter. Von längeren Lagerzeiten sollte man absehen. Eine Möglichkeit, wie man länger etwas von seinen gesammelten Wildkräutern hat, ist es die Kräuter zu trocken. Allerdings eignen sie sich anschließend nicht mehr zum Entsaften, dafür aber als Tee oder Gewürz.

Alternativ lässt sich Wildkräutersaft auch sehr gut einfrieren. Einfach in kleinen Portionen, etwa in Eiswürfelbehältern einfrieren und bei Bedarf wieder auftauen. Für ein paar Tage reicht es aber auch, wenn man den Saft einfach nur gut verschlossen in den Kühlschrank stellt.

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